Beiträge von jennja

    bis vor kurzem habe ich noch gedacht, ich könnte absolut nicht vegan leben und habe es daher auch nicht in Erwägung gezogen. Auch wenn ich nie ein großer Fleischesser war und längere Zeit GAR kein Fleisch gegessen habe, so habe ich statt Fleisch eben sehr viel Molkereierzeugnisse konsumiert.
    Dann hat sich plötzlich ein Schalter umgelegt und mir wurde klar, dass ICH das nicht länger so handhaben will. Ich habe also meine Ernährung soweit umgestellt, dass ich nur noch in Ausnahmefällen Tierisches zu mir nehme (man ist ja auch gesellschaftlichen "Zwängen" unterworfen, wenn man nicht gerade als Einsiedler im Wald lebt). Die Entscheidung habe ich für mich getroffen und ich werde ganz sicher niemanden bekehren! Aber wenn ich gefragt werde, warum ich das mache, dann gebe ich eine Antwort. Wenn mir dann vorgeworfen wird, ich wolle bekehren und missionieren, bin ich ehrlich gesagt ziemlich - wie soll ich sagen - genervt! Man darf ja heutzutage kaum erwähnen, dass man sich vegan ernährt und wenn man es tut (nicht ungefragt), dann wird mit den Augen gerollt. Aber damit kann man leben!

    Worauf ich aber hinauswill, ist
    1. nur weil ICH jetzt vegan leben möchte, schaffe ich nicht meine Haustiere ab. Sie sind da und ich ernähere sie weiterhin so, wie es gut für sie ist (sprich, wie es ihnen bekommt!). ich denke aber darüber nach, ob man nicht einen Kompromiss finden kann. Meine Hunde vegan zu ernähren würde mir zu weit gehen. Ich kann aber darauf achten, wo das Fleisch für sie herkommt. Was es mir leicht macht - meine Hunde essen so ziemlich alles. Die bekommen gerne auch mal was von meinem Hirsebrei ab, oder gegrillte Zucchini (essen sie genau so gerne wie gegrillte Würschten oder sogar Tofuwürstchen, krass :D)
    2. nur weil ich mein Leben nicht 100%ig akkurat nach einem bestimmten Leitsatz gestalten kann, heißt das nicht, dass ich es nicht wenigstens versuchen kann um eine Annäherung zu finden. ich bezeichne mich selbst nicht als Veganer, aus verschiedenen Gründen. Einer davon ist, dass ich wie gesagt nicht 100%ig vegan leben kann. Aber: ich habe meinen Tier-Konsum um mehr als 90 % reduziert. Ist das jetzt moralisch schlechter als dass ich Gegebenheiten (Massentierhaltung...) einfach so hinnehme und weitermache wie bisher, weil ich ja eh nichts ändern kann? Ich bin da ganz bei Chatterbox: lieber eine Doppelmoral als gar keine.

    nachdem ich fast 6 Wochen nicht laufen war (unglaublich...) hab ichs nun vorgestern angepackt und war mit den Hunden ne schöne Runde Canicross.
    Und meine Wiesel war sowas von gut gelaunt, die hat MICH durch den Wald geschleift als gäbs kein Morgen mehr :shocked:

    habe 9 Km geschafft in 48 Min, wobei ich den letzten km ein bisschen Lauf-ABC gemacht hab. Dieses hätte ich mir mal sparen sollen, ich hab den Muskelkater meines Lebens und komm hier kaum die Treppen hoch und runter (warum mussten wir noch mal in eine Maisonette-Wohnung ziehen???)... Schlimm.

    Jetzt muss ich erstmal regenerieren, bevor ichs wieder anpacke. Oh man. Aber Spaß gemacht hat's :D
    Wetter ist ja jetzt wieder besser (für Lauffreunde). Ich mag Herbst :)

    @hoerntand Ich sehe absolut keinen Grund, dir in irgendeiner Form Vorwürfe zu machen, wüsste gar nicht wofür :???:
    Du hast Entscheidungen getroffen, Punkt.
    Ich sehe das Ganze positiv. Wenn es Miko dort, wo sie jetzt ist, gut geht, warum sollte es dann falsch sein, dass du sie dort gelassen hast?
    Du scheinst das Gefühl zu haben, dich rechtfertigen zu müssen, das finde ich schade. Es ist doch dein Leben, deine Entscheidungen! Du hast den Hund ja nicht im TH abgegeben und sofort einen anderen gekauft...

    ich wünsch dir viel Freude an deinem Neuzugang und eine glückliche Zeit mit den beiden! Das ist doch ein guter Neustart für dich! :bindafür:

    bin gerade in einem absoluten Lauftief :verzweifelt:
    es fing damit an, dass es wochenlang so schrecklich heiß war und ich schlicht und ergreifend keinen Bock auf Laufen hatte.
    Wenn das Wetter dann mal besser gepasst hat, hatte ich immer noch keine Lust.

    :rotekarte: an mich selber... für meine Unlust, meine Faulheit, die Ausreden, die ich immer habe...
    Ich hoffe, es geht jetzt wieder aufwärts, weil so gehts nicht weiter.

    An der Gesundheit liegt es jedenfalls nicht! :schweig:

    Gute Genesung an die, die gesundheitlich nicht auf der Höhe sind! =)
    (und an mich selber nen Arschtritt, bitte)

    Der Geschmack ändert sich definitiv, das kann ich nur unterschreiben!
    Ich mache ja gerade noch den Übergang, sprich ich esse ab und zu noch Tierisches (nur kein Fleisch/Fisch) und merke schon, wie ich vieles gar nicht mehr mag / keine Lust mehr drauf hab.
    Andererseits bin ich gerade in der absoluten Entdeckerphase, hach, es gibt so viel Tolles, das ich bisher nicht kannte und da ich nun ein paar Tage frei hatte, hab ich mich im Bio-Supermarkt rumgetrieben, gekocht, Sachen ausprobiert… ich find's grad richtig toll :D

    Hab meinen Freund nun doch ein kleines bisschen angesteckt. Er mag meine Gerichte und er hat sich nun sogar mal für Tofu interessiert (habe den Taifun Räuchertofu mit Kräutern gekauft - lecker!!!!).

    Ich freu mich über jeden Tag, an dem ich nur vegan gegessen hab, so wie heute. Bekommt mir auch sehr gut, muss ich sagen :)

    Mein Freund hat zwei gesunde Hände und könnte sich sein Essen selbst zubereiten. Ich würde ihm nie meine Lebensweise aufzwingen, er müsste dann eben selbst kochen, ich mach mir sicher keinen doppelten Aufwand, nur weil er rummäkelt ;) Ich mache ja nichts zu essen, was ihm nicht schmeckt, ich lasse nur gewisse Sachen weg. Er mäkelt aber nicht, er verzichtet mittlerweile auch auf Fleisch und einen Großteil an tierischen Produkten und bevor er selbst kochen müsste, würde er lieber essen, was ich ihm vorstelle :lol: Zum selber kochen ist er zu faul ;)


    ich hoffe ein bisschen, dass wir da auch hinkommen.
    Bisher war es so: ER hat meistens gekocht. Und zwar eben so, wie er es gewohnt war bzw. so, wie er es mag. Ich hab gerne mitgegessen, weil ich absoluter Kochmuffel war. Dann hab ich irgendwann angefangen, manches nicht mehr zu mögen (zB dass ich finde, dass er allgemein mit zu viel Fett kocht) und mir selber was zu essen gemacht. Aber immer getrennt essen bzw. unterschiedliche Sachen zu essen, ist auch doof, also wäre es einfach schön, wir würden uns irgendwie annähern. Nur ich mag eben keine Kompromisse mehr eingehen. Wenn ich Tofu & Co essen will, dann mach ich das. Er kann sich dann was anderes machen.

    Im September steht ein gemeinsamer Urlaub in einer Ferienwohnung an. Mal sehen, wie wir es da dann regeln werden. Ich will ja auch nicht die super Anstrengende, Anspruchsvolle sein, der man nix recht machen kann (dabei finde ich es oft umgekehrt).

    Zum Thema Käse noch mal: klassischen Scheibenkäse zB finde ich zum Teil jetzt schon "iiih". Man gewöhnt sich doch schnell um.

    Mach doch die Tomatensauce mit Linsen, Sojagranulat, Tofu, Fertigbolognese-/hackfleischersatz, Haferflocken... Vegan muss nicht gemüselastig sein.

    wenn es so einfach wäre :D
    sowas wie Tofu geht aus Prinzip nicht ;-)
    Und er isst sowieso selten was, das ich auf meine Art gekocht habe. Weil wenn ich nicht so koche, wie ER es von seiner Mutti gelernt hat, dann wird's nicht gegessen :D Klingt komisch, ist es auch :ugly:

    Es fängt schon damit an, dass zB ein Kartoffelsalat mit Mayonese (und zwar eine ganz bestimmte) gemacht sein muss, sonst wird er nicht gegessen ;-) Zu Weihnachten gibt es bei uns also immer 2 verschiedene Kartoffelsalate, weil ich Mayo hasse und er aber ohne keinen Kartoffelsalat isst.

    Das macht das ganze nicht einfacher. Ich mag aber keine Kompromisse mehr beim Essen eingehen, also muss er das akzeptieren und für sich selber kochen :roll:

    danke für die Infos zwecks B12!

    Käse werde ich ganz langsam ausschleichen bzw. denke ich nicht, dass ich auf Dauer ohne leben kann. Aber dann gönnt man sich mal was besonderes, ganz bewusst. Wir haben/hatten halt immer den halben Kühlschrank mit X verschiedenen Käsesorten voll, weil wir irgendwann aufgehört hatten, Aufschnitt zu essen. Da wurde das mit dem Käse regelrecht zur Obsession. Wenn ich jetzt nix mehr nachkaufe, dauert es vermutlich trotzdem noch Wochen, bis das alles weg ist :D

    Wobei mein Freund nicht mit mir mitzieht, auch wenn er jetzt viel bewusster und gesünder isst. Fleisch isst er bereits viel weniger. Wir müssen trotzdem meistens getrennt kochen, was schade ist. Aber er ist nicht so zu begeistern für extrem gemüselastiges Essen, Vollkornnudeln, Tomatensauce, die zu 90 % aus Tomaten besteht usw… Das wird noch "lustig".

    wir üben jetzt mal das Leben mit 3 Hunden, hihi :D
    Liesls beste Schwester June ist seit gestern Abend hier und bleibt bis Freitag.
    Sie ist so ein Goldstück :cuinlove:

    Alles läuft bestens, die 3 vertragen sich ja eh.
    Nur eine Sache ist für mich eine kleine Herausforderung: die Wohnung und das Haus verlassen mit 3 Hunden, und zwar gesittet xD
    Alle drei aufgeregt, weil es rausgeht, jeder will der erste an der Haustür sein... Ich habe ja schon ein paar Grundsätze, um das mit 2 Hunden zu bewerkstelligen, aber mit dreien ist es dann doch noch mal was anderes.

    Wie machen das hier die Mehrhundehalter, speziell die, die keinen eigenen Eingang haben und durch Treppenhaus & Wohnanlage müssen?
    Für später hab ich schon nen Plan - ich bringe erst einen Hund alleine ins Auto und hole dann den Rest :roll: