Beiträge von jennja

    Ich habe zwei Hunde, die im Ernstfall ziemlich viel Getöse machen können und das auch definitiv tun würden. Daher fühle ich mich, egal wo, sicher wenn ich beide dabei hab. Ich gehe im Wald joggen, aber nie ohne meine Hunde, aber auch nicht im Dunkeln.

    Nachts durch die Felder - ja. Denn ich verlasse mich auf die Hunde! Ich weiß, dass sie nicht beißen würden, aber einen Angreifer in die Flucht schlagen ganz sicher. Bin mir sicher, ich werde in Ruhe gelassen, wenn "so einer" sieht, dass ich zwei Hunde dabei hab. So Leute haben zumeist keinen Bock auf hundebisse. Mir gibt das ein Gefühl der Sicherheit!

    Ansonsten hab ich nix dabei. Ich habe auch nie einen Selbstverteidigungskurs oä gemacht, obwohl ich klein und zierlich bin. Im Winter gehe ich abends mit hirnbirn gassi, damit kann kann man jemanden gut blenden.

    Insgesamt bin ich recht wenig ängstlich unterwegs, fahre auch nachts ubahn und sbahn, auch wenn das seit ein paar Jahren nicht mehr ganz sooo ungefährlich ist hier in "Disneyland".

    Wir haben heute mal einen neuen Lieferservice ausprobiert - Hallo Pizza. Die haben ja jetzt vegane Pizzen im Angebot (der Käse ist von Wilmersburger). Joah, kann man essen! War wohl nicht das letzte Mal, dass wir da bestellt haben.

    Ich geh morgen aufs Oktoberfest und überlege schon die ganze Zeit, was ich dort dann essen kann. Das Bayerische Essen ist irgendwie nix für Veganer, nicht mal für Vegetarier xD Erstmal gibt's Schokofrüchte (mit Zartbitterschoki), aber im Zelt dann :???:

    Ich bin zwar Vegetarier mit überwiegend veganer Ernährung, aber wahrscheinlich noch nicht lange genug, mir geht es nämlich nicht so, mir läuft immer noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich ein Steak oder ein Dönerspieß sehe oder rieche :ops: Und auch beim Schneiden von rohem Fleisch geht es mir wie zu Omni-Zeiten, ich blende wunderbar aus, dass das mal ein Tier war, sobald es nicht mehr als Tier zu erkennen ist.

    Edit: Das war auf Thisbes Beitrag bezogen.

    kann ich bestätigen.
    meine Hunde bekommen oft rohen Pansen, BläMa, Kopffleisch, Fisch... Das roch "vor" meiner überwiegend pflanzenbasierten Ernährung schon widerlich und tut es noch immer :D

    Ich hab damit kein Problem, weil meine Hunde das brauchen (und lieben!).

    Und ja, ich selber mag manche Fleischgerüche ganz gerne. Wenn mein Freund sich ein paar (Bio-)-Fleischpflanzerl in der Pfanne anbrät oder wenn ich beim Dönerladen vorbei gehe... Mh, ja, oder der Geruch von Bratwürsten auf dem Rost (Kindheitserinnerung, das kriegt man glaube ich schwer weg), obwohl ich Bratwürste nie wirklich gerne gegessen hab.

    Was ich wirklich nicht leiden kann und nur schwer ertrage ist, wenn jemand in meiner Gegenwart ein (am besten halbrohes) Steak isst :xface:

    aber beim Hundefutter ist das was anderes.

    a propos Kartoffeln :D

    bei mir gabs heute Pellkartoffeln mit Kichererbsen in Tomatensauce. Total einfach und schnell zubereitet (dank Pomodoro al Gusto und Kichererbsen ausm Glas) und suuuuper lecker, wie ich finde! Gewürzt mit (ganzem) Kümmel und jede Menge frischem Basilikum. A Traum.

    nun, du kannst aber niemanden dazu zwingen, die Augen zu öffnen und sich von Liebgewonnenem, von Gewohnheiten zu verabschieden.
    Die Diskussion um das Thema ist notwendig, ja, aber sie kann nur dazu führen, dass eine Veränderung stattfindet, wenn aufgeklärt wird OHNE Diktat, ohne Moralkeule, ohne Zwang, nämlich dann, wenn immer mehr Menschen sich mit dem Problem bewusst auseinander setzen und für sich selbst eine Entscheidung treffen (wie auch immer diese dann aussieht).

    Ich finde die Diskussionen um das Thema, auch wenn sie gerne mal abdriftet und auch, wenn sie mal emotional geführt wird anstatt immer NUR sachlich zu sein, sehr wertvoll, denn so kann überhaupt ein allgemeines Bewusstsein für das Problem an sich entstehen! Auch wenn in sozialen Netzwerken usw. gehetzt und verhöhnt wird… All das ist wichtig, weil es dazu führt, dass das Thema nicht unter den Tisch fällt.

    Von mir wird niemand bekehrt oder missioniert. Aber ich persönlich finde es gut, dass es einen Diskurs gibt, der immer mehr Präsenz einnimmt als das noch vor zig Jahren der Fall war. Vor 20 Jahren waren Veganer noch völlig abgedrehte Hippies, die absolut niemand ernst genommen hat. Heute wird immerhin um das Thema diskutiert. Daran sehe ich nichts schlechtes.

    @jennja Rezept, bitte! :applaus:

    ich hoffe, ich kriegs noch zusammen :D
    hatte nach einem Risottorezept gegooglet und dann etwas abgewandelt…

    Zutaten:
    1 kleiner Hokkaido-Kürbis
    1 Paket braune Champignons
    1 große Zwiebel
    etwas Knoblauch (habe TK-Knblauch genommen)
    ca. 300 gr Risottoreis
    1 Liter Gemüsebrühe (heiß!)
    ca. 200 ml Weißwein
    frischer Schnittlauch
    evtl. Lauchzwiebeln
    Pfeffer, Salbei

    Zubereitung:
    Kürbis waschen, Kerne entfernen, in kleine Stücke schneiden (schälen ist nicht notwendig). Champignons waschen und vierteln.
    Zwiebeln und Knoblauch mit einem guten Schuss Öl in einem großen Topf anschwitzen, die Kürbis- und Pilzstücke mit dazu und diese anschwitzen. Dann den Risottoreis auch noch dazu. Aufpassen, dass das Ganze nicht anbrennt :D Nach ein paar Minütchen mit Weißwein ablöschen. Dies dann ein wenig einkochen und dann kellenweise die Gemüsebrühe nach und nach dazu geben und einreduzieren bei kleiner Flamme. Das dauert sicherlich 20-30 Minuten, bis der Reis sämig ist. Ach ja, zwischendrin hab ich mit Pfeffer und Salbei gewürzt. Zum Schluss Lauchzwiebeln und Schnittlauch druntermischen.

    Das Risotto bekommt eine schöne gelbe Farbe! Mein Freund hat sich übrigens noch Kümmel drüber gestreut.

    Da das hier ja ein Abnehmfred ist, empfehle ich, das Risotto als Beilage zu einem schönen großen Rohkostsalat zu essen :D

    Da haben wir es wieder!
    Das bedeutet also, die Menschen, die nicht vegan leben, ihre Carnivoren nicht vegan ernähren sind unmoralisch.

    Danke!

    nein, das war nur auf mich selbst bezogen.

    MIR wird nämlich Doppelmoral unterstellt, da ich selbst kein Fleisch esse, aber Hunde halte, welche Fleisch essen.
    Und wenn das bedeutet, dass ich inkonsequent bin und "pseudo", dann kann ich das akzeptieren.

    ich möchte aber nicht über anderer Leute Moral urteilen.
    Entschuldigung wenn es so rüber gekommen ist.

    Vielleicht ist Moral in dem Kontext auch der falsche Begriff.