Mein Bela fing mir einem knappen Jahr an, intakte Rüden blöd zu finden. Er ist leider auch einer, der von sich aus drauf geht, wenn er die Gelegenheit bekommt. Ich hatte ihm zuvor sehr viele verschiedene Hundekontakte ermöglicht (wohnte da noch in der Innenstadt), aber es zeigte sich, dass das nicht der Schlüssel zum Erfolg für einen vollumfänglich verträglichen Hund ist. Ich hab noch viel probiert gehabt, leider nur mit mäßigem Erfolg. Er kommt mit seinen alten Hundefreunden gut zurecht, alles andere muss ich managen. Hündinnen, Kastraten und Welpen sind normal kein Problem.
Bei Liesl hab ich nach der ersten Läufigkeit festgestellt, dass auch sie nicht so ganz easy mit Fremdhunden ist. Rüden hasst sie (will sie einfach nicht zu nah bei sich haben), Hündinnen wenn sie plump und aufdringlich sind ebenso. Sie ist aber viel feiner in der Kommunikation als Bela und lässt sich sehr gut führen, sodass man sie auch kontrolliert mit Fremdhunden zusammen lassen kann und sie kommt zurecht.
Beides keine Hunde für die klassische Hundewiese und für unkontrollierte Freilaufbegegnungen. Ich komm klar damit, obwohl das Leben mit rundum verträglichen Hunden natürlich einfacher ist. Aber vor allem seit ich zwei Hunde habe, die zusammen ein absolutes Team bilden, brauch ich Fremdhunde sowas von gar nicht auf meinen Runden.