Als ich Amy bekam, war sie 6 Monate alt und hatte bis dahin in einem großen Rudel gelebt. Mit der Stubenreinheit haperte es noch, deswegen habe ich sie mit ins Schlafzimmer genommen, wo ihr Hundebett neben meinem Menschenbett stand (damit ich bei einem Gassi-Alarm sofort reagieren konnte). Sobald ich eingeschlafen war, hüpfte sie jedeoch immer in mein Bett und fand das wohl irre gemütlich. Obwohl ich bei einem herumtappendern Zwergenhund auch heute noch sofort wach im Bett stehe, bin ich davon nie aufgewacht. (Wahrscheinlich, weil meine alte Hauskatze ebenfalls seit 20 Jahren im Bett schlief). Irgendwann habe ich dann aufgegeben. Es machte für mich keinen Sinn, den Hund aus dem Bett zu verfrachten, wenn er schon seit Stunden darin schlief. So habe ich also eine kleine Bauchwärmflasche, das ist ihr Lieblingsplatz. Drehe ich mich im Schlaf um, wandert sie über mich rüber und dreht sich dann wieder vor meinem Bauch ein.
Angelo schmiss sich gleich am ersten Abend ganz selbstverständlich in die Federn, er pennt immer irgendwo am Fußende herum.
Hercules mag zwar im Schlafzimmer schlafen, aber bitte nicht im Bett. Er wandert nächtens von seiner Schlaf-Klappkiste ins Regalkörbchen und schlussendlich in das größere Hundebett. Morgens mag er allerdings ganz gern mal kuscheln.
Bis auf das der Angelo schnarcht wie ein 2-Meter-Kerl, stören sie auch gar nicht, nehmen kaum platz weg. Von daher ist es für mich okay, daß sie im Bett schlafen. (Nur als vorletzten Winter die große Galga auch mit im Bett schlafen wollte, wurde es tatsächlich ein wenig arg eng...)
LG von Julie