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LG von Julie
Beiträge von Amanhe
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Ja, ich hätte ihn sofort nach der Geburt einschläfern lassen.
Umgehend, ohne die geringste Wartezeit.
Und ich weiß, daß JEDER meiner drei Tierärzte unserer Tierklinik das auch sofort ohne Zögern und mit absolut gleicher Überzeugung gemacht hätte.
LG von julie -
Zitat
"Ein Tier versteht nicht, warum es ihm nicht gut geht" - und was ist so dramatisch daran? Was ist so erschreckend daran, dass ein Tier einfach lebt und nicht nach dem Sinn des Lebens lechzt? Weshalb muss ich ein Tier töten, weil es das "Warum" nicht versteht?
Sorry, ein Tier in seinem Unwissen unabsehbar lange Schmerzen leiden zu lassen käme für mich nicht in Frage. Ich bin dem Tier, das aus meinem Egoismus auf Gedeih und Verderb an mich gebunden ist, schuldig, daß es ein Leben ohne Qual leben darf. Aber das ist mein moralischer Anspruch an eine Tierhaltung, ich weiß, daß viele Leute diese Sichtweise nicht teilen.
Hier gibt es natürlich viele Graustufen und Deine Omi-Hündin, die ja wahrscheinlich viele Jahre gesund erlebt hat (ich kenne Eure Geschichte nicht wirklich, entschuldige) , hatte vermutlich eine lange Zeit ein echtes "Hundeleben" im positiven Sinne. Das wird dieser Welpe NIE haben, das sollte man sich beim Über-einen-Kamm-scheren der Lebensgeschichten verschiedener Hunde vielleicht immer mal wieder vor Augen führen.
Hecuda, weder bin ich "superheilig", noch liegt es mir daran, der TS vor den Kopf zu stossen. Ich denke nur, hier hätte viel früher und anders gehandelt werden sollen.
LG von Julie
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Typisch Chihuahua? Ich mag das eigentlich nicht, jeder Hund einer Rasse ist ja auch ein Individuum und somit fällt "typisch" eigentlich weg. Ich versuche trotzdem mal, ein paar Sachen zusammenzuklauben. Im Positiven:Alle Chis, die ich kenne, sind extrem auf "ihre" Menschen bezogen und sind am Liebsten bei ihnen. Sie gehen gern mit auf Unternehmungen und haben (ohne extremen Will-to-please) Spaß am Lernen.
Im Negativen:Alle Chis, die ich kenne, neigen leider zum Kläffen. Ohne Ausnahme!Mein Mann sagt gerade stoisch: "Ganz einfach, sie sind ganz schön klein! Im postiven und im negativen Sinne!"
LG von Julie -
Eine eigene Meinung darf sich jeder immer zu jeder Zeit und zu jeder Gelegenheit bilden.
Du hättest den Zusammenhang meiner Antwort mit dem Posting darüber von Terrorfussel lesen sollen, darauf bezog sich meine Ausführung in Bezug auf das Einschläfern eines Tieres.
Die "Natur" hier anzuführen, finde ich etwas albern. Warum die Mutter den Welpen nicht "aussortiert" hat, kann diverse Gründe haben. Ist sie aus irgendeinem Grund nicht instinktsicher, wäre es später in der Entwicklung des Welpen geschehen oder der Züchter hatte seine Hand massiv im Spiel, geht diese Rechnung schon nicht mehr auf.
Und wie ich weiter vorn schrieb: "Mutter Natur" ist grausam und lässt anfänglich viel Leben zu, daß eigentlich keine Chance hat, weil der Schwund in den ersten Lebenswochen sowieso sehr groß ist.
LG von Julie -
Das ist aber leider tatsächlich etwas realitätssfremd. Man hat nun einmal eine Umgebung, die eventuell Hunde nicht so mag wie man selbst, Nachbarn, die verpinkelte Hecken und Mauern nicht mögen (mag ich auch nicht und erlaube ich meinen Hunden im Gegenzug auch bei anderen nicht), Mitbewohner, die Bellen als Belästigung empfinden.
Wenn ich mir einen Hund zu meinem Privatvergnügen anschaffe, ist das halt mein Ding. Ich versuche dabei so viel Rücksicht wie möglich auf Nicht-Hundeleute zu nehmen. Eine konditionierte Lösestelle missfällt mir dabei 0 (zumal ich davon ausgehe, daß dieser Hund sich ja bei anderen Gelegenheiten auch lösen darf). Besser, als wenn man in einen Nachbarschaftskrieg gerät, weil der Hund den Besitz anderer Leute anstrullt.
LG von Julie
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Trockenfutter ist per se nicht wirklich die beste Ernährungsweise. Ich habe meine Second-Hand-Maine-Coon in den vielen, vielen Jahren, die die nun bei mir ist, aber auch nicht von reinem Nassfutter überzeugen können. Sie ist halt als Trockenfutterjunkie großgeworden.
Im Moment probiere ich gerade mal "Wildcat" ( http://www.healthfood24.com/de/Trockenfutter-fuer-Katzen ).
Ist zwar auch nicht wirklich billig, aber immer noch günstiger als Orijen. Da gibt es auch Spar-/Testangebote ( http://www.healthfood24.com/de/Trockenfutt…et-Line-3-x-3kg ) die ich schon lohnend finde.LG von Julie
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Ich bin jetzt ein wenig sprachlos wie manche Menschen hier über den Lebenswert eines Hundes urteilen!

Stellt euch vor es gibt diese Menschen die diese Herausforderung mit allen Höhen und Tiefen annehmen, um diesem Hund ein lebenswertes Leben zu geben. "Ich" ziehe den Hut vor solchen Menschen wie Mariella, die sich bestimmt bewusst ist was auf sie zukommt, sich an jeden Fortschritt erfreut und den Floh unterstützt wo es nur geht.
Was ist daran außergewöhnlich oder verwerflich ... das es diese Menschen gibt, die anders über ein Hundeleben mit Handicap denken, die nicht dreißig Mal überlegen ob es lebenswert ist, sondern es einfach angehen.
Redet ihr so weil ihr gesunde Hunde habt? Was wäre wenn euer geliebter Hund einen Unfall hat ..... wenn er schwer krank wird .... hat dieser Hund dann kein Recht weiterzuleben, nur weil der Besitzer überfordert ist und ich kann wirklich verstehen, wenn jemand damit nicht umgehen kann oder überfordert ist, doch dann ... wenn es so ist, dann urteilt nicht über Menschen die alles auf sich nehmen um diesem Hund alles zu ermöglichen und mit einem Lächeln auf diesen Hund schauen und sich über jeden Forschritt, Weiterentwicklung und sich einfach an diesem tollem Wesen erfreuen können.
Dazu noch einen Chef der vollkommen hinter einem steht, besser können die Chancen für den Lütten nicht stehen und die gibt es bestimmt nicht oft!Ich würde sehr gerne weiterverfolgen wie dieser Knirps sich entwickelt und auf zwei Beinen das Leben erforscht, herausfordert und erobert!

LG Sabine
Ich würde JEDES meiner Tiere einschläfern lassen, wenn ihm ein Leben voller Schmerzen und Last bevorstünde. Es versteht nämlich nicht, warum es ihm nicht gut geht und das es mein Egoismus ist, der ihm keine adäquates Leben gönnt.
Diesen Weg habe ich schon mehrere Male wählen müssen und bei jedem Tier war es definitv die richtige Entscheidung. (Einmal ging es dabei übrigens auch um ein Kitten, daß mit ähnlichen Anomalien wie dieser Welpe geboren wurde, deswegen maße ich mir hier durchaus eine eigene Meinung dazu an).
LG von Julie -
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Naja, mir zumindest ging es darum, vielleicht noch einmal abzuwägen, ob das künftige Leben, der Alltag, der Umgang mit anderen Hunden, die zu erwartenden Probleme an Skelett und Muskulatur für den Hund wirklich ein lebenswertes "Hundeleben" bieten. Also weiter zu gucken als für den Moment, wo der Welpe zwar an sich kräke ist, die kommenden Probleme aber vielleicht nicht abzusehen.
Nur um meinen Senf hinzuzugeben, würde ich NIE im Leben schreiben, daß ich in so einem Fall diese Handlungsweise vom TA nicht in Ordnung finde.
LG von Julie -
Dann ist ja prima!
LG von Julie