Beiträge von Amanhe

    Hi,
    ich würde dringend alle im Haus befindlichen Felltiere zusätzlich mit Program behandeln, welches verhindert, daß die neue Flohpopulation ausschlüpfen kann.
    Das Problem bei den Frontline-SpotOns besteht darin, daß die meisten Flöhe dagegen resistent sind. Man kann also tropfen und tropfen und tropfen, derweil hüpfen die Flöhe trotzdem weiter munter herum.

    Allerdings würde ich bei einem so massiven Befall für die Wohnung ebenfalls einen Kammerjäger zu Rate ziehen.
    LG von Julie

    Ich meinte auch, einer solle in der Nacht zum Schlafen in die Box, nicht während der ganzen Läufigkeit tage- udn wochenlang.
    Du hattest doch zuletzt nach einer Möglichkeit für die Nacht gefragt, oder? lediglich darauf habe ich geantwortet.

    Warum wird denn die Wesensänderung der Hündin von Dir billigend in Kauf genommen, die des Rüden aber nicht? Denn das passiert meist genau so.
    Das einzig verstehe ich an der Entscheidung, die Hündin kastrieren zu lassen, nicht so ganz.
    Ansonsten hast Du natürlich Recht mit den von Dir aufgezählten Punkten. Bei Kleinhunden ist die Gefahr von Inkontinenz übrigens wirklich gering, ich kenne keine Chihündin (einschliesslich meiner), bei der das nach der Kastration passiert ist.

    Ich sehe es tatsächlich auch so, daß eine Kastration eines der beiden Tiere tatsächlich die beste Alternative ist, um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden. "Aufpassen" zwei Hundeleben lang? Ich würde es mir keinesfalls zutrauen...
    LG von Julie

    Es geht ja nicht um den Schmerz allein, es geht auch darum, daß dieser Hund NIE in der Lage sein wird, ein "Hundeleben" zu führen.
    Und doch, ich maße mir zusätzlich auch an, zu wissen, wie Schmerzen am Skelett, Arthrosen etc. sich anfühlen und wie schnell sich so etwas entwickeln kann.
    Deswegen würde ich diese Entscheidung sofort nach der Geburt des Tieres treffen. Das ist aber bei mir eine grundsätzliche Ansicht und betrifft nicht nur diesen einen Hund.

    Für ihn ist dafür jetzt eh zu spät und jetzt bleibt für den Zwerg nur zu hoffen, daß die TS und ihr Chef rechtzeitig erkennen, wenn es für den Hund unerträglich wird und ihm bis dahin ein schönes Leben geboten wird.
    LG von Julie

    jansens:
    Weil ich es für mich deutlich vertetbarer finde, einen noch blinden, nahezu tauben Welpen, der sich seiner Umwelt noch nicht angepasst hat und der schlichtweg die schlechtesten Aussichten hat, sofort einzuschläfern.
    Abzuwarten, OB es überhaupt zu einer Entwicklung kommt, in der der Welpe ein für ihn lebenswertes Leben leben KANN, käme in so einem Fall für mich nicht Frage. Das empfinde ich dem kleinen Dingelchen, daß rein aufgrund meines Willen zu züchten auf die Welt kam, gegenüber als unfair.
    Wann willst Du denn die Entscheidung treffen?
    Wenn der Welpe einen offenen Bauch hat, weil er wochenlang nur robben kann?
    Wenn die noch weichen Knochen der vorhandenen Extremitäten von der falschen Belastung so verbogen sind, daß sich schnellstens Arthrosen entwickeln?
    Wenn die Wirbelsäule nicht mehr mitmacht?
    Wenn beim Röntgen festgestellt wird, daß noch andere Bereiche des Körpers falsch angelegt sind?

    Das alles kommt für mich persönlich nicht in Frage, dem Tier zuliebe.
    Aber wie gesagt, meine ganz persönliche Meinung und für viele vielleicht herzlos.

    Leicht ist es nie, die Entscheidung ist IMMER schwer. Es kommt aber eben vor und lässt einen doch immer wieder wieder zweifeln, ob Rassetierzucht wirklich so ein ausfüllendes Hobby ist.

    LG von Julie