Zitat
Warum werden Käufer für etwas verantwortlich gemacht, dass Tierquäler verbockt und Staaten geduldet haben? Warum wird diesen Käufern nicht zugestanden, dass sie den einzelnen Hund ebenso gerettet haben, wie andere Hunde aus der Tötungsstation? Da gibt es keinen Unterschied! Wir nehmen dem spanischen Staat auch eine Menge Verantwortung ab!
Ich finde es immer so unerträglich unfair, sich hier einzelne User vorzunehmen und einzuschüchtern, sie mit einer Schuld zu beladen, die sie in meinen Augen einfach nicht haben. Ein Kampf gegen lasche TS- Gesetze und deren schlampige Umsetzung im In- und Ausland wäre in meinen Augen der einzig richtige Weg.
Es ist nach wie vor so, ohne Käufer GÄBE es diesen Geschäftszweig nun einmal gar nicht! Und jeder einzelne "gerettete" Hund kurbelt diesen an, JEDER!
Ich gebe doch die persönliche Verantwortung nicht ab, weil "Vater Staat" nicht vernünftig eingreift, mit so einer Argumentation macht man es sich doch sehr leicht.
Mit den Auslandshunden verhält es sich ja nun auch nicht so, daß jeder "HURRA" über deren Rettung schreit und ja, Spanien (Italien, Rumänien, Portugal, Griechenland etc) leisten da (mit Verlaub) einen beschissenen Job.
Trotzdem sollte man deutlich unterscheiden und nicht einfach wild das Thema "zu rettende Hunde" in einen Topf werfen: Bei den Galgos in Spanien z.B. verhält es sich so, daß die wenigsten Hunde direkt von den Galgueros kommen. Sie werden nach der Saison zu einem Großteil ausgesetzt und dann oftmals völlig verwahrlost, verhungert, verletzt aufgelesen und dann gepäppelt. Wenn sie Glück haben. Die, die Pech haben, werden am nächsten Baum aufgehängt. Da macht die Rettung dieser Hunde schon einen Unterschied zum bewussten Kauf beim deutschen Vermehrer!
LG von Julie