Beiträge von Amanhe

    Ich würde die Stubenreinheit wie bei einem Welpen traineren. Nach jedem Futter, Spiel, Schlaf etc. sofort raus, spätestens alle zwei Stunden. (Es sei denn, der Hund schläft tief und fest). Dann sollte es eigentlich bald besser klappen.
    LG von Julie

    Finley hat im Moment wirklich Bohnen in den pubertären Ohren. Er dödelt wirklich herum und ALLE Marken der Nachbarhunde in der Nachbarschaft sind interessanter als die Mitarbeit. Das liegt sicherlich auch daran, daß wir es haben etwas schleifen lassen, als es immer gut lief, aber die Hormone tun ihres sicher dazu.
    Leinenführigkeit und ein guter Rückruf waren von gestern auf heute komplett vergessen und wurden komplett ignoriert. Daran haben wir die letzten Wochen wieder sehr gearbeitet und es funktioniert auch eindeutig wieder besser.

    Ein Problem haben wir aktuell mit dem Alleinbleiben. Das saß wirklich prima und problemlos, bis mein Mann eine OP hatte und danach 6 Wochen am Stück daheim war. Finley mutiert zum Zerstörer, wenn er nun allein ist. Und zwar massiv, er nagt die Holzmöbel kaputt.Das hat aber weniger mit der Pubertät zu tun.
    Da ich jetzt aber schon wegen unseres Babys, das Anfang Dezember kommt, Zuhause bin, können wir das kleinschrittig wieder aufbauen, aber es stresst schon gewaltig.
    LG von Julie

    Ich krieche heute mit Finley die Straße rauf und runter (bin füüüüüürchterlich erkältet, so richtig mit dickem Kopf, verstopfter Nase und üblem Husten). Kommt mir eine Frau entgegen, die schon auf 10 Meter Entfernung mit "ja, was isser denn fürn Hübscher, ja wo ISSER denn????" anfängt.
    Fin dreht natürlich frei und ich habe so schlapp und mit 8-Monatsbauch echt keine Lust auf so etwas.
    Also den Hund eingenordet, der dann auch brav im Fuß lief.
    Auf ihrer Höhe angekommen sagt sie zum Hund: "Ja, mach mal Sitz, MACH MAL SITZ!" Oh weh, da ist dann die schlechte Verfassung mit mir durchgegangen: "Nein, er macht NICHT sitz. Mach mal Sitz schon GARNICHT und auf irgendwelche dahergelaufenen Leute soll er eh nicht achten, geschweige denn hören!!!"

    Ich war heute kein freundlicher Hundehalter... :ops:
    LG von Julie

    Ich habe drei Hunde.

    Amy kam mit 5 Monaten zu uns und etwa ein halbes Jahr später folgte Angelo, der einer Freundin gehörte und ein neues Zuhause brauchte. Er war allerdings schon fast 2 Jahre alt und hatte erziehungstechnisch keine Baustellen. Amy war sehr unsicher und orientierte sich ganz toll an ihm. Von daher war die sehr schnelle Entscheidung zum Zweithund absolut ideal.

    Als Notfall kam Hercules dann ein paar Jahre später zu uns und hatte noch 6 schöne Jahre, bis er im letzten Sommer an seiner Herzkrankheit verstarb. Mit den anderen beiden wollte er nicht sooooo viel zu tun haben, war aber trotzdem eindeutig Teil der Gemeinschaft.

    Amy und Angelo sind von jeher ein enges Paar, sie hängen aneinander und als Hercules nicht mehr war, richteten sie sich Rentner-gemütlich ein. Es fehlte eindeutig ein Rädchen, was Schwung ins Getriebe brachte. So entschieden wir uns also wieder für einen dritten Hund, für Finley. Ein Samojede ist ja mal etwas anderes als ein Chi, aber das passt schon ganz prima. Angelo regt sich über Junghundbenehmen auf, Amy hat einen Tobekumpel.
    LG von Julie

    Zitat

    Ich finde es nicht so feinfühlig, mich etwas vorschnell vorzuwerfen, ich würde meine Angst auf meine Tochter übertragen. Angst hat man einfach, das ist etwas, dass man nicht so einfach und leicht kontrollieren kann.

    Sorry, DAS ist eben nicht richtig. Angst ist erlernt oder übertragen. Und nach Deiner Schilderung hast Du Deine Angst zu 100% durch DEIN Verhalten und Deine Ansichten auf Dein Kind übertragen. Das finde ich für Dein Mädchen wirklich traurig und auch sehr schade, weil Du ihr dadurch das Leben nicht gerade leichter machst. Hunde trifft man nun einmal an jeder Ecke.

    Ich habe zwei sehr kleine und einen etwas über mittelgroßen Hund und musste schon oft feststellen, daß das falsche Verhalten ängstlicher Eltern von Kindern natürlich übernommen wird.
    LG von Julie
    PS: Ich sehe es wie die meisten User hier. Im Alltag verbiege ich mich und meine Tiere oft so sehr, damit sich niemand gestört fühlt, da möchte ich doch wenigstens in MEINEN vier Wänden keine Beschränkungen auferlegen müssen.