Beiträge von Gammur

    Ich bin ja eher, ich sag mal simple gestrickt, was den emotionalen und psychischen Bereich angeht.

    Ich kann das ganze nur vereinfachen indem du zwei Fragen beantwortest, einfach so, ohne zu grübeln, alles zu zerdenken usw.

    Frage 1:

    Möchtest du einen Hund/Welpen?

    Frage 2:

    Wenn ja, warum? Wenn nein, warum?

    Mach dir eine pro/contra Liste und dann zieh deine Entscheidung durch.

    Ehrlich, dieses geeiere, dieses zerdenken, diese Angst vor allem haben.

    Es ist dein Leben! Wie willst du es leben? Mit Hund? Ohne Hund? ganz egal. Es ist dein Leben! Entscheide und pack es an. Ob du dich jetzt für oder gegen den Hund entscheidest, ist mir völlig egal. Aber die Entscheidung musst du treffen!

    Lg

    Um Fairness geht es glaube ich nicht (mehr). Es geht um Sicherheit, um gute, hundegerechte Unterbringung, auch um lebenswertes Leben.

    Warum die Hunde so sind, wie es dazu kam, spielt für den Ist-stand erstmal keine Rolle. Auch die Frage " wer hat Schuld?" Ist praktisch irrelevant.

    Ich möchte keine Wertung abgeben, hoffe aber, dass wenigstens ein paar Hunde gut unterkommen können.

    Ansonsten kenne ich persönlich 3-4 Menschen die mit grün oder evtl. gelb markierten Hunden umgehen könnten. 2 davon haben allerdings nicht mehr das Umfeld und der andere findet sich zu alt mittlerweile. Und ich selber rechne mich nicht dazu. Ich käme evtl. mit einem grün oder gelb markierten Hund zurecht, nur ich habe keine Zeit, Lust, Geld und auch nicht die Anlage für ein solches Kaliber momentan.

    Lg

    Überrascht diese Liste und die Anforderungen jetzt wirklich jemanden? Diese Hunde sind in HHF gelandet, von Tierheimen und Privatpersonen abgegeben bzw. weitergereicht worden, weil sie nicht ohne sind.

    Sachkundig bedeutet in diesem Fall, Erfahrung mit schwierigen, teilweise gefährlichen Hunden haben und die entsprechenden Ressourcen und das entsprechende lebensumfeld haben. Selbst die "grünen" Fälle sind nichts für den ottonormalhundehaushalt. Und das war auch nicht zu erwarten.

    Und jetzt deckt sich genau das auf, warum die HHF ein solches Sammelbecken für schwierige, gefährliche Hunde wurde.

    Ich hoffe wenigstens ein paar dieser Hunde können in fähige Hände sicher vermittelt werden und beim Rest in rot und gelb muss man evtl. irgendwann schwierige Entscheidungen treffen. Von den sogenannten "Brechern" die auf den Listen nicht mal auftauchen, ganz zu schweigen.

    Liebe und leckerlies sind hier nicht genug.

    Grundvoraussetzung wird denke ich eine Zwingeranlage evtl. mit Schieber sein. Gesicherter Auslauf, evtl. passender hundekumpel dazu, Maulkörbe, eher ländlich, allein Lage, evtl. Job für den Hund, den er gesichert ausüben kann (bewachen von Höfen nachts, Schrottplätzen usw.)

    Diese "Rüpel" sind absolut nichts für ein mitlaufen als normale familienhunde. Wer das gedacht hat, der hat wirklich keine Ahnung vom Potential dieser Hunde.

    Die sind nicht in der HHF gelandet, weil die an der Leine pöbeln oder sowas niedliches. Die sind da gelandet, weil sie eben durchaus mehr auf dem Kerbholz haben und es um managment dieser hunde geht. Ja, auch die Hunde mit grüner Markierung, sind nichts für ein bisschen Anleitung durch einen Trainer und mit viel liebe, geht dass dann schon.

    Ich finde den Ansatzpunkt so gut. Ob die Aufgabe zu bewältigen ist, keine Ahnung. Norman packt jedenfalls an und hilft.

    Und am Ende bleibt wieder, für gefährliche Hunde und/oder schwierige Hunde gibt es zu wenige wirklich gute, erfahrene, sachkundige Plätze. Und die, die es gibt sind übervoll, brauchen eine Pause, oder schlittern in das gleiche hinein wie jetzt die HHF.

    Lg

    In Bayern hast du praktisch keine Chance einen Kat 1 Hund zu halten. Und sollte er wirklich so phänotypisiert werden, musst du dir genau überlegen in welches Bundesland du ziehen möchtest.

    Zudem würde ich bei einem Staff bzw. Pittbull mix. von Artgenossenunverträglichkeit ausgehen. Wäre nicht ungewöhnlich für diese Hunde.

    Daran wirst du auch nicht so viel ändern können, Genetik usw.

    Und auch wenn dein Hund in anderen Bundesländern erlaubt ist, mach dich auf erhöhte Steuern, Schwierigkeiten den Hund mit in den Urlaub zu nehmen und Anfeindungen von anderen Menschen gefasst.

    Du darfst z.b. mit deinem Hund nicht nach Dänemark, Frankreich, und einigen anderen Ländern einreisen. Das muss einem einfach bewusst sein.

    Überlege dir gut, ob das alles für dich so tragbar und realisierbar ist.

    Zudem muss dein Hund selbstverständlich sein ganzes Hundeleben lang sehr engmaschig geführt und sehr gut gesichert werden.

    Lg

    Oh je, aber wenn eine Hündin soviel "überträgt" dann stimmt da irgendwas nicht. Du hast vor ein paar Tagen von trächtigkeitstag 67 gesprochen und das ist ja schon sehr aus der Norm.

    Normal sind 58-63 Tage Tragzeit. Alles drüber und drunter ist besorgniserregend.

    Gott sei dank hat es die Hündin geschafft. Aber mit dem Tierarzt würde ich doch mal sprechen, warum da an Tag 67!!! der Tragzeit, kein Kaiserschnitt gemacht wurde. Denn irgendwas muss da im Busch gewesen sein.

    Mit tut es wirklich sehr, sehr leid für die Welpen, für dich und die Züchterin.

    Lg

    Aus evtl. Anlass bräuchte ich mal ein paar schöne Namen mit T. für eine Hündin. Und da dachte ich, ich zapfe euch mal an.

    Mir fällt leider nur blödes ein.

    Darf ruhig außergewöhnlich sein und english wäre gut.

    Wenn mit T nix dabei ist, gibt es halt einen anderen Rufnamen.

    Und 100% sicher ist auch noch gar nix. Muss was passendes dabei sein und dann mal schauen.

    Lg

    Halte ich für eine sehr gute Idee. Du hast dir da nicht die leichteste Kombi an Hunden ausgesucht, da muss man dann Kompromisse machen.

    Ist bei mir auch nicht anders.

    Außer beim gassi, habe ich nie alle vier gleichzeitig dabei, sondern stelle die Hunde immer wieder passend, je nachdem was ich vorhabe, zusammen.

    Lg