Beiträge von Gammur

    Na ja, wenn Rasse, Aufgabe, Umfeld passt, dann laufen nach überschaubarer Arbeit viele Hunde gut nebenher. Und man kann sein Training auf die Aufgaben aufgrund dessen gerade dieser Hund ausgewählt wurde, konzentieren.

    Ehrlich, in meinem Alltag, sind meine Hunde sowas von easy/unkompliziert/nebenher laufend und das mit wirklich nur wenig Training. Ich muss vieles gar nicht für die Hunde geradebiegen, sie in eine Form pressen, die ihnen genetisch nicht liegt, weil ihre Genetik zu meinem Leben/unserem Umfeld/ihren Aufgaben passt.

    Ich muss ihre Löffelchen nicht für einen Alltag verbrauchen, der ihnen völlig entgegen steht. Ich muss sie nicht ändern, nichts wegtrainieren was in ihren Genen steckt, nicht gegen etwas arbeiten, was sie mitbringen. Ich muss nur das nehmen, was sie anbieten und das mit den Hunden gemeinsam vertiefen, verbessern, vervollständigen. Und das ist ein Training was a)allen Beteiligten Mega Spaß macht und b) schnell Erfolge zu sehen sind. Denn im Grunde will ich die Rasse/den Hund genauso wie er es genetisch mitbringt und dann wird Hundehaltung zum hobbie, zum Vergnügen, zum nebenherlaufen.

    Lg

    Ich glaube es geht nicht nur um die Erziehung/Methode und das lernen, sondern schlicht und ergreifend auch darum, dass einige rassen/Mixe einfach nicht in jedes Umfeld passen, egal wie ich trainiere. Hunde können ihre Genetik einfach nicht abgeben, aber da immer mehr und mehr Hunde, in für sie kaum lebenswerte äußere Umstände gestopft werden weil sie hübsch sind, weil sie besonders sind, weil man mit viel liebe/Sozialisierung/Erziehung einem Hund alles an-/ab-/wegtrainieren/erziehen kann, Hunde sozusagen leere Gefäße sind, die man einfach nur wie man sie haben möchte befüllen muss (absolut nicht meine Meinung )kommen eben Hunde bei raus, die Umsich beissen, die unbequem werden, die weg müssen.

    Jeder Trainer kennt das! Man bietet kostenlose hundeberatung vor dem Kauf an, nimmt kaum jemand wahr/oder ignoriert die Vorschläge und dann stehen sie mit ihrem Problem da und man soll auf Knopfdruck, den völlig unpassenden Hund für ihr Leben/Umfeld passend machen, möglichst gestern bitte, sonst muss er weg.

    Es ist doch völlig klar, dass es ohne Grenzen bei der Hundehaltung nicht geht, egal wie Wattebausch ich trainiere.

    Ich mag diese Einteilungen auch nicht, denn wie meistens ist es die Mitte, die fürs hundetraining am besten funktioniert. Und auch die Lerntheorien am besten wiedergibt.

    Das ändert aber absolut nichts daran, dass man bis zur Vergasung trainieren kann, der wolfshund z.b. in der Großstadt aber nunmal nicht passt. Und der Akita auf der hundwiese im Neubaugebiet eben auch nicht passt. Oder der Husky der ohne Leine als Hofhund mit allem möglichen Viehzeug laufen soll usw.

    Und wenn dann Hunde auf diese falsche Erwartung, das falsche Umfeld, die falsche Haltung reagieren, dann rennt man von hundetrainer zu hundetrainer und versucht den Hund zu ändern, nur der Hund, kann nichts für seine Genetik.

    Wie gesagt, man kann trainieren bis man schwarz wird, Genetik lässt sich nicht einfach ausknipsen wie ein Lichtschalter.

    Lg

    Ich kann nur ganz, ganz viel Humor empfehlen. Und niemand muss perfekt sein.

    Ich hatte hier schon so einige Welpen, junghunde rumflitzen und am besten hilft lachen.

    Wenn der Welpe deine Topfpflanzen zur Strecke bringt, wenn die fünfte pipipfütze des Tages schon wieder auf den Teppich geht, wenn die welpenzähne sich gerade im Saum deines lieblingskleides verfangen und im Auto die hundebox voll gekotzt wird, dann hilft nur noch lachen. Es gibt so viel schlimmeres und aus allen diesen jungen, wilden, verhaltenskreativen welpen, sind traumhafte Erwachsene Hunde geworden. Obwohl weder sie noch ich perfekt waren und jeden Tag Dinge schief gegangen sind.

    Stress raus, Humor und Spaß haben mit der Welpette.

    Und leb dein Leben weiter. Es muss sich nicht alles um den Hund drehen, dass ist für Welpen eine ziemliche Belastung und überfordert sie.

    Lg

    Ok, hört sich nach Doppel Merle an. Ist sie ansonsten gesund? Wichtig sind auch die inneren Organe. Besonders die Nieren und das Gehirn.

    Bei Doppel Merle ist meist mehr als nur die Taubheit.

    Also ich würde mir das sehr gut überlegen. Der Hund hat einen genetischen defekt, das muss euch klar sein.

    Lg

    Hier könnte ich mir auch einen aussie vorstellen. Schlage ich ja sonst nicht vor, aber hier könnte der mal passen,

    Lg

    Wieso denn das? Es ist doch explizit ein Hund ohne Schutztrieb erwünscht?!

    Also so langes Fell haben aussies jetzt auch wieder nicht, jedenfalls Hündinnen nicht. Und der wachtrieb vom aussie ist mehr vorhanden, der war ja ok. Zudem haben aussies zwar hin und wieder schutztrieb, aber nicht so ausgeprägt wie z.b. die gängigen gebrauchshunderassen.

    Meine Aussiehündin hat z.b. kürzeres Fell, als Whisky.

    Lg

    Humpeln kann ja echt so viel sein. Mein Nevis hat seit Ende Mai eine Entzündung an der Bizepssehne. Nach nun fast 2 Monaten läuft er nun fast wieder rund. Tritt mit dem Betroffenen Bein, nur noch etwas kürzer. Total nervig. Ertasten und den Schmerz auslösen beim tasten, konnte übrigens nur eine gute Orthopädin. Schaute den Hund an, zwei Handgriffe, Hund quietschte, obwohl ich und meine Tierärztin bereits an dem Bein rumgeschoben, gedrückt und gestreckt hatten, der Hund sagte keinen piep. Die Orthopädin brauchte keine 2 min um einen Verdacht zu haben.

    Ich kann dir nur raten, nimm den Hund und stell den einem guten Orthopäden vor. Die können humpeln und unrund laufen, ziemlich schnell eingrenzen und dann mit Röntgen Bildern Diagnosen stellen.

    Lg

    Ich kann nur zu Humor raten. Lachen hilft, lockert auf, entkrampft.

    Bei mir sind Welpen auslaufmodelle mit spitzen Zähnen, die nur Unfug im Kopf haben. Und glaub mir, lachen hilft so gut.

    Ehrlich, nimm es mit Humor, auch deinen Perfektionismus. Und wenn man über sich selber lachen kann, weil heute pipipfütze 5 nicht im Haus und Blumentopf nicht umgeflogen ist, dann ist das Leben schön.

    Lg