Jetzt muss ich euch auch mal um Rat fragen.
Hudson wird im März 13 Jahre alt. Er ist fit und gesund, will alles mitmachen und schont sich null. Letzte Woche war es hier heiß, so richtig heiß. Ich bin jeden Tag mit den Hunden zum schwimmen gefahren, teilweise auch zweimal am Tag. Hudson immer dabei. Er schwimmt auch gerne mal 45 Minuten durch, oder läuft konstant gegen die Strömung an. Danach bricht er fast zusammen, aber nein aufhören bzw. Hilfe annehmen ist unter seiner würde.
Ich Leine ihn irgendwann bei mir im Schatten an, das stresst ihn aber, denn er will unbedingt weiter im Wasser plantschen. Kann am Ende aber kaum noch die uferböschung hoch, geschweige denn ins Auto springen.
Gassi gehen ist kein Ding. Heute waren wir zwei Stunden entspannt gassi. Das läuft er locker und entspannt durch. Springt danach ins Auto und alles supi.
Frage ist jetzt, wie weit soll ich ihn einschränken? Es bricht mir das Herz, dass eben nicht mehr alles geht, was er will. Vorgestern 26 grad mittags, schwüle sommerhitze und er will mit gassi. Habe ihn auch mitgenommen, war 1 1/2 Stunden mit den Hunden unterwegs. Das schafft er auch noch immer, aber danach ist er echt fertig. Das kenne ich nicht von ihm und ich muss mich damit beschäftigen, dass mein sargnagel langsam doch älter wird.
Wie weit belastet ihr eure alten Hunde noch? Wann bremst ihr sie? Lasst ihr sie bis zur völligen Erschöpfung einfach machen? Hudson hört von selber nicht auf? Erst wenn er am Ende seiner Kräfte ist. Ich bin so im Zwiespalt.
Ach ja, er hat keine gesundheitlichen Baustellen, die ihn behindern. Ist einfach nur kein junger Hund mehr.
Danke für alle Erfahrungswerte.
Lg