Das ist mit einem Aussie aber nicht so einfach. Denn die meisten Aussies sind fremden nicht so sehr aufgeschlossen gegenueber.
Mein Aussie wuerde unser Haus nicht mit einem Fremden zum gassie gehen verlassen. Wenn ich ihn zu freunden bringe, mal einen Tag oder so, dann geht das auch nur, wenn er die gut kennt.
Aber mit einer fremden Person einfach das Haus verlassen, nein, das wuerde er niemals tun. Selbst mit Freunden von mir nicht, die er sehr gut kennt. Ein Aussie kann ein Ein-Personen-Hund sein und das kann zu ziemlichen Problemen fuehren.
LG
Gammur
Beiträge von Gammur
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Zum Thema Aussie liess dir am Besten mal diesen sehr guten Artikel durch.
http://www.hundeschule-gaden.de da dann einfach auf Aussie klicken. Ein sehr ehrlicher und guter Artikel zum Australian Shepherd.Ich habe selber einen Aussie und kann dir sagen, das schwierige an der Rasse ist, meiner Meinung nach, nicht die Auslastung, sondern viele andere Charakterzuege die ein Aussie haben kann.
Ihr Wach und Schutztrieb, ihre Bindung an meist eine Person und sie koennen einen Hang zum bellen haben. Alle Aussies die ich kenne, sind recht laute Hunde.
Ich kenne recht viele Aussies die teilweise Probleme mit Kindern haben, meist nicht mit Kindern die zur Familie gehoeren, sondern mit fremden Besucherkindern.
Aussies brauchen eine konsequente und Hundeerfahrene Hand. Man muss diese Hunde fuehren koennen. Aussies treffen gerne selber entscheidungen und die sind meistens bei ihren Menschen nicht so beliebt.
Fuer Hundeneulinge ist diese Rasse nicht wirklich geeignet. Aussies koennen ziemlichen Jagdtrieb haben und sind, da sie eben Huetehunde sind nur teilweise als Reitbegleithunde geeignet.
Aussies sind Fremden Menschen gegenueber normalerweise sehr abweisend gegenueber und lassen sich ungerne von fremden Menschen anfassen.
Aussies koennen tolle Hunde sein, wenn richtig erzogen und unter Kontrolle sind.
Meinen Aussie wuerde ich niemals hergeben, ich liebe seine laute Art, seine nur und staendig auf Frauchen gerichtete Aufmerksamkeit, seine Freude wenn er etwas richtig gemacht hat und seine Bereitschaft mit mir zusammen zu arbeiten. Aber eben auch nur mit mir.
Ich liebe das Leuchten in seinen augen, wenn er arbeitet. Und wie ruhig und gluecklich er dann zuhause in einer Ecke liegt und schlaeft.
Ach ja noch eine Sache, immer mehr Aussies haben mit Gleichgeschlechtlichen Hunden ein Problem. Und Temperamentsprobleme treten auch immer oefter auf.
Ein Aussie muss vorallem auch Ruhe lernen und Abschalten koennen.
Das ist fuer einen Anfaenger auch eine grosse Huerde.
LG
GammurP.S. so wie du dir das vorstellst geht das mit einem Welpen aber leider nicht. Der muss ganz langsam lernen alleine zubleiben. 2-3 Wochen sind da zu wenig. Ausserdem wird der kleine solange niemals einhalten koennen. Welpen muessen so alle 2-3 stunden die Moeglichkeit haben raus zugehen.
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Soll der Vorsatz auf englisch oder deutsch sein?
Nur damit man weiss in welche Richtung man denken soll.
Lg
Gammur -
Habe es auch gerade gelesen, das tut mir wirklich leid, was da bei eurem Zuechter passiert ist. Sowas wuenscht man keinem, kann aber immer wieder passieren, leider.
Bekommt ihr jetzt den kleinen Kaempfer? Haltet die Ohren steif, ihr findet und bekommt bestimmt den fuer euch passenden Aussie welpen.
Lg
gammur -
Ich halte Australian Shepherds nicht fuer Anfaengerhunde, dazu sind sie einfach zu schwierig. Aussies sehen wunderschoen aus, eher weich und die Leute denken, och so schwierig kann das nicht sein, ich bekomme das schon gehaendelt. Die Warheit ist, es gibt kaum eine Rasse, bei der sich die verschiedenen Vertreter mehr unterscheiden.
Ich habe hier einen 3/4 Arbeitsaussie liegen, einen Rueden, er ist ein super lieber Hund, der mir teilweise alles abverlangt und ich bin Hundeerfahren. Fuer einen Aussie, ist mein Ruede noch einfach. Er ist ein sehr lieber Hund, wird von mir aber klein gehalten, selber entscheidungen darf er nur selten treffen, denn meistens behagen mir seine Entscheidungen nicht so.
Mein Ruede ist ein wirklich toller Hund, aber auch er, wie alle Aussies nicht ganz Agressionslos.
Er muss gefuehrt und geleitet werden, man muss sein Temperament unter Kontrolle halten und muss versuchen ihn konsequent und liebevoll, aber auch mal sehr deutlich zu leiten und zu erziehen. Ein Aussie braucht eine starke Fuehrung. Menschen die noch nie einen Hund hatten, koennen das meistens noch nicht, Fehler machen, verzeiht ein Aussie auch meist nicht.
Bei einem Aussie sollte man wirklich eine Art Konzept im Hinterkopf haben, was mache ich wann mit ihm, wieviel ist gut, was ueberfordert ihn, wieviel kann ich ihm zutrauen usw.
Und das bezieht sich auf so ziemlich alles.
Ich persoenlich wuerde dir auch eher zum Collie raten.
Ein Aussie kann ein wunderbarer Hund und Begleiter sein, ich wuerde meinen fuer kein Geld der Welt, hergeben, aber ein Aussie ist auch kein einfacher Hund, der dir jeden Wunsch von den Augen abliest und einfach immer nett, lieb und umgaenglich ist.
Vielleicht solltest du auch mal ein paar Aussies live kennen lernen. Mit den Besitzern sprechen und auch nach Problemen der einzelnen Aussies fragen, die meisten Besitzer werden dir erzaehlen, was sie so alles fuer Probleme hatten oder noch haben und wie sie die in den Griff bekommen wollen. Immer mehr Aussies werden abgegeben, weil die Menschen bzw. Familien ueberfordert mit einem Aussie sind. Darum finde ich es gut, das du dir gedanken ueber diese Rasse machst und nicht einfach losgehst und dir einen holst.
Lg
Gammur -
Koennte vielleicht auch ein Tibet Terrier passen? Der ist mir jetzt noch eingefallen.
Lg
Gammur -
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Mir wuerde jetzt ein Pudel einfallen.
Lg
Gammur -
Fuer mich als Aussie besitzer und Liebhaber der Rasse, ist so eine Mischung eine Katastrophe. ganz ehrlich, was soll diese Mischung fuer einen zweck haben? Leichtfuehrige Hunde werden das sicher nicht, Familientauglich auch eher nicht, nicht jagend wohl auch nicht. Fuer mich persoenliche eine explosive Mischung, die Probleme mit diesen Hunden sind meiner Meinung nach schon vorgezeichnet.
Die beiden Rassen sind so unterschiedlich, boah, warum verpaaren Menschen diese Rassen? Eine Bracke mit einem Huetehund, das kann doch nur nach hinten losgehen, die Zuchtziele der beiden Rassen sind so unterschiedlich. Na ja, Notaussies hat ja noch nicht genug zu tun.
Im Muenchner Tierheim sitzt seid ueber einem Jahr ein Aussie-Golden Retriever Mix, bissig, agressiv und nicht vermittelbar. Also sieht man mal was mit diesen tollen Aussiemixen passieren kann.
Ich kenne sogar den Wurf wo dieser Aussie- Golden mix herkommt und weiss das die Welpen dieses Wurfes alle, als die Perfekten, einfachen Familienhunde verkauf wurden. Der Hund der jetzt im Tierheim sitzt, muss das nun ausbaden.
LG
Gammur