Beiträge von Gammur

    Ich kenne einige Jaeger und habe sowohl sehr sympathische wie auch echt Kotzbrocken kennen gelernt.

    Ein paar der Jaeger hier bei uns, lassen fast jeden Abend auf der Hundewiese ihre Jagdhunde rennen, spielen und Spass haben.
    Wenn man als "normaler" Hundehalter dazu kommt, entwickeln sich nette Gespraeche und auf Fragen wird eingegangen.
    Als ich ein kleines Wildkaninchenbaby gefunden habe, hat einer dieser Jaeger das aufgezogen und als es wieder in die Natur entlassen wurde, durfte ich dabei sein. Die Jaeger hier, kennen und schaetzen meine Hunde, als absolute Nicht-Jagende Hunde.
    Dieses Jahr wurden bei uns 4 Rehe von Hunden gerissen und die Stimmung zwischen HH's und Jaegern war zwischenzeitlich, nicht besonders offen und freundlich. Von unserem neuen Jagdpaechter bin ich auch einmal sehr laut und boese angemacht worden. Dabei liefen die Hunde neben mir her, zwar ohne Leine, aber sein Ton und seine Aroganz haben mich ziemlich wuetend gemacht.
    Egal wie man zur Jagd steht, wir sollten tolerant genug sein, nicht alle Jaeger ueber einen Kamm zu scheren. Wie oft werden von Nicht HH's alle HH's als Uebeltaeter gesehen und wie bloed ist das fuer viele von uns? Wie oft regen sich die HH's hier im Forum ueber andere HH's auf, die irgendwas falsch machen, oder nicht tolerant genug sind?
    Unter jeder Menschengruppe gibt es absolute Trottel und auch sehr nette und gute Menschen, die versuche ihre Aufgabe so gut wie moeglich und richtig zu machen.
    Egal wo du hinschaust, mal sind es die Jaeger, dann sind es die Polizisten, dann die Hundehalter, dann die nciht Hundehalter, dann die Politiker usw.
    das koennte ich jetzt ewig weiterfuehren.
    Nicht jeder jaeger ist ein toetungswilliges menschliches Monster, der seinen Hund mehr schlecht als recht haelt und ihn staendig schlaegt, aber auch nicht jeder jaeger nimmt seinen Hund mit ins Bett und haelt ihn als Familienmitglied.

    Ob nun die Jagd gebraucht wird um ein Gleichgewicht der Natur, wenigstens zu immitieren, oder ob die Natur alles selber regeln koennte, steht doch nicht zur Debatte. Es gibt die Jagd in Deutschland seid vielen Jahren, es ist sozusagen tradition, ob das nun gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt.
    Bei uns gibt es sehr sehr viel Wild, ohne Jaeger gebe es wohl noch viel mehr, ob das fuer Wald und Feld gut waere, glaube ich ehrlich gesagt nicht. Und ich esse auch lieber Wild das ein (vielleicht auch nur kurzes) Leben in Freiheit geniessen konnte, als ein Stueck Fleisch, das von einem tier aus massenhaltung kommt.
    Viele von uns essen Fleisch, unsere Hunde auch, damit wir Fleisch essen koennen, muessen Tiere sterben, das ist leider so. Der Tod der Tiere sollte so schmerzfrei wie moeglich und ihr leben so angenehm wie moeglich sein. Aber wie sagte schon eine Bekannte, vor Jahren zu mir, als eine ihrer Freilaufkatzen ueberfahren wurde, und ich ihr riet, doch einfach Hauskatzen zu halten: "Lieber ein kurzes, aufregendes und glueckliches Leben in Freiheit, als ein langes, dafuer sicheres Leben, in Gefangenschaft"
    Sie hatte recht. Heute sehe ich das genauso.
    Also mehr Toleranz, mehr miteinander reden, mehr Bereitschaft sich auch von seiner Festgefahrenen Meinung vielleicht mal zu verabschieden und nicht alles nur schwarz-weiss sehen, koennte vielleicht schon etwas veraendern.
    LG
    Gammur

    Milo, mein Aussie ist ein Schatz auf 4 Beinen. Ich liebe ihn wie er ist. Laut, manchmal schwierig und doch durch und durch mein Hund.
    Ich kann mich auf ihn verlassen, er arbeitet mit einer solchen Freude und ist fuer einen Aussie wirklich nicht so besonders schwer haendelbar, aber ich finde um sich von einer Rasse das richtige, echte Bild zu machen, muss man doch auch die negativen seiten kennen, die auftreten koennen. Wieviele Aussies werden im Moment abgegeben, eben weil sie eben keine einfachen Familienhunde sind und von vielen Zuechtern aber so hingestellt werden.
    Das ist eine Katastrophe fuer diese Hunde.
    Ich habe das Gefuehl, dass diese Modewelle auch gerade langsam wieder abnimmt, weil viele Menschen gemerkt haben, dass sie mit einem Aussie doch ueberfordert sind. Immer mehr Aussies werden in letzter Zeit auffaellig. Angefangen von Agressiv Artgenossen gegenueber, bis starkes Revierverhalten und lassen fremde nicht mehr in die Naehe ihrer Familie, bis zum Supergau, das der Aussie anfaengt die Familienmitglieder zu hueten oder sie beisst.
    Diese Geschichten sind leider im Moment keine Ausnahmen, denn jetzt sind alle die knuffigen Welpen aus der Zeit als der Aussie richtig in mode kam, in dem Alter, indem die grossen Probleme auftretten. Naemlich langsam erwachsen. (ca. 2-3 jaehrig)
    Und auch bei den Notaussies sieht man das leider, fast alles junge Aussies in diesem Alter.
    LG
    Gammur

    Also ein Aussiewelpe vom guten, serioesen Zuechter liegt so zwischen 800 und 1200 Euro. Und dieses Geld sollte man schon ausgeben.
    Aussies sind oder waren gerade Modehunde, dies bringt fuer diese Rasse, wie auch fuer alle anderen Moderassen, viele Probleme mit sich, vorallem gesundheitlicher Art.
    z.B. HD/ED, Epilepsie kommt beim aussie immer oefter vor, Augenerkrankungen, wie der HSF4 defekt, MDR 1 Problematik usw.
    Also wenn einen Aussiewelpen dann nur einen vom guten serioesen Zuechter und da kostet der Aussiewelpe eben sein Geld.
    Lg
    Gammur

    Oder vielleicht eine ganz andere Rasse. Was haelst du denn von Tibet Terrier, wenn du Huetehunde magst, oder ein Golden Retriever oder Labrador Retriever. Schau dir doch mal Collies aus Amerikanischer Linie an, die haben auch nicht so viel Fell. Oder einen Kurzhaarcollie, wobei die schon wieder ein bisschen mehr action brauchen, wie ein Langhaarcollie.
    Oder ein Kromfohrlaender, oder Kooiker vielleicht.
    LG
    Gammur

    Ok Sub, manche Aussies bellen auch nicht soviel, aber die meisten Aussies bellen schon recht viel. Ausserdem ist deine Maus auch noch nicht am Ende ihres Reifungsprozesses und die meisten Aussies bellen wirklich aehnlich viel wie Collie oder Sheltie. Wobei ich Collies und Shelties kenne die wenig bis gar nicht bellen, dafuer aber viele Aussies die doch immer mal wieder das Maul auf haben.
    Mein Aussie bellt im Haus auch nicht viel, dafuer bellt er aber recht viel beim mit ihm arbeiten. Ist einfach nicht ungewoehnlich fuer die Rasse, sich laut mitzuteilen .
    LG
    Gammur

    Also die meisten Aussies bellen gerne und recht viel. Natuerlich gibt es auch Ausnahmen, aber schon alleine durch ihren Schutz und wachtrieb bellen Aussies eben recht viel.
    Ich schlage dir jetzt auch mal einen Collie oder Sheltie vor. Sind auf jeden Fall einfacher zu handhaben als ein Aussie. Vorallem da du mit Huetehunden ja noch keine Erfahrung hast.
    LG
    Gammur

    Edit: und von einem welpen solltest du leider wirklich abstand nehmen. Ein Welpe kann lange brauchen bis er alleine bleiben kann und einen welpen zu fremden Leuten zu bringen, ist auch nicht so ideal. Vorallem sollten sich diese Leute, mit Welpen auskennen und mit Huetehunden, im besten Falle Aussies auch.