Beiträge von Gammur

    Hier lebt ein intakter rüde mit zwei intakten hündinnen. Ist völlig problemlos und stresslos möglich. Wenn ich da bin, muss ich auch in den stehtagen nicht trennen (nur nachts schläft immer abwechselt einer in der box), bin ich nicht da, gibt es Türen, die ich schließe. Mehr ist nicht nötig. Meine Hündinnen beißen den Rüden auch in den stehtagen weg und mein rüde ignoriert die Läufigkeit bis zu den stehtagen komplett. Dann wird er etwas nervig, lässt sich aber immer kontrollieren.

    Gassi gehe ich auch während der stehtage mit allen zusammen, hab halt immer ein Auge auf die Hunde.
    Nach 3 Tagen sind die stehtage rum und alles läuft einfach so weiter wie immer. Also bei uns, alles halb so wild, absolut händelbar und echt easy im Griff zu haben.

    Aber mein rüde durfte eben auch lernen mit läufigen hündinnen umzugehen und ich habe ihn nie damit "verschont".

    Er hat sich und seinen trieb im Griff und wenn er sich mal nicht im Griff hat, habe ich ihn durch Erziehung unter Kontrolle und im Griff.

    Aber er ist auch kein deckrüde und soll auch keiner werden.

    Lg

    Hier ist sensi Adult auch der Renner. Habe jetzt noch mal pure instinct und wolfsblut Black Forest getestet. Meine Hunde vertragen ja alles, aber vor allem mein dürres kelpie braucht futter mit ordentlich fett und bei sensi Adult habe ich jetzt drei Hunde, die wenig davon brauchen, es absolut lieben und es auch noch top vertragen. Ich denke nach diesen beiden testsäcken, wird es hier in Zukunft josera sensi Adult als trofu geben.
    Denn vom pure instinct hat das kelpie sofort wieder abgenommen und ich muss jetzt zur barfmahlzeit, nicht einen 3/4 Becher trofu dazu füttern, sondern 1 1/2 becher, damit kelpie sein Gewicht hält und das kann es echt nicht sein.

    Lg

    Hast du es selber live mal mitbekommen bzw. es selber gesehen? Laute zickereien gibt es hier auch hin und wieder mal. Durchs Telefon kannst du die Situation doch nun wirklich nicht einschätzen. Bevor ich hier die Pferde scheu machen würde, würde ich mir erstmal selber ein Bild machen. Wie schlimm sind die Streitereien wirklich? Sind es nur laute Meinungsverschiedenheiten, oder wirkliche Kämpfe? Geht es schnell wieder vorbei? Usw.

    Lg

    Hier wird wochenlang jeder neue hund, welpen ganz besonders, ignoriert. Mein rüde schaut mich dann oft an mit einem Blick, der nichts als Ekel ausdrückt. Nach 6-8 Wochen, komplettes ignorieren, geht es plötzlich, gewöhnt er sich dann dran und akzeptiert es. Vorher vermeidet er jeden Kontakt, behandelt den neuen hund besonders welpen, wie Aussätzige und etwas richtig ekliges.

    Kein spielen, kein kuscheln, kein schnuppern, nur genervtes geknurre und Gebrumme wenn der neue Hund ihm zu nahe kommt.
    Als meine hündin als welpe dazu kam, war ich echt enttäuscht. Mit so einem abweisenden Verhalten von ihm hätte ich nie gerechnet. Heute 3 Jahre später, liebt er diese hündin mehr als jeden anderen hund. Sie schmusen, er spielt manchmal mit ihr und sie darf alles bei ihm. Erziehung, Geduld und Zeit, muss man investieren.
    Es dauert einfach und machen lassen, würde ich im Leben nicht. Ich sorge hier bei unserer Truppe immer wieder für Ruhe und Akzeptanz. Tagsüber laufen hier auf dem Grundstück 5 Hunde zusammen. Ich hab 3 und meine Vermieterin 2. davon 4 zickige Mädels. Da muss man immer wieder managen und Regeln klar machen.
    Einfach laufen lassen und es würde hier übel krachen. Vor allem die drei jüngsten hündinnen, sind vom Alter nicht weit auseinander, das führt immer wieder zu Spannungen. Meine June ist fast 2 3/4 Jahre alt, die mix hündin meiner Vermieterin 2 und meine kelpiehündin ist 1 Jahr alt. Da gibt es immer wieder gemobbe, Spannungen und startusansprüche und Änderungen, da muss man als Mensch die Finger drauf haben, sonst ist Holland in not.

    Ich würde Lina auch behalten, euren Junghund konsequent weiter erziehen, die Regeln vorgeben und Lina ein tolles, geborgenes Zuhause geben. Und interpretier nicht zuviel in die Hunde hinein. Vor allem nichts zu menschliches. Hunde sind oft einfach opertunisten und wollen ihre Annehmlichkeiten durchdrücken. Mit etwas managment von euch, können eure beiden Hunde, zusammen bei euch, ein tolles Leben haben.

    Lg

    Sorry, aber wir haben schon immer intakte hündinnen und Rüden zusammen, noch nie saß ein mir unbekannter rüde bei uns vor der Haustüre. Selbst bei meiner Oma auf dem Dorf gibt es keine streunenden hunde mehr. (Verantwortung usw.)

    meint ihr nicht, ihr malt den Teufel etwas an die wand? Ich finde diese Szenarien doch sehr konstruiert und wer es nicht schafft auf seine hündin oder seinen Rüden aufzupassen, diese zu managen und zu händeln, sollte besser keine Hunde halten. Ich bin für meine Hunde verantwortlich und dazu gehört auch, dass ich ihre Triebe (sexualtrieb, jagdtrieb, fresstrieb) im Griff habe, ansonsten haben diese Hunde gesichert zu bleiben z.b. durch diese ganz neue Erfindung, die sich Leine nennt.

    Ich bin übrigens durchaus in der Lage nervigen, aufdringlichen Hunden klar zu machen, dass meine Hunde und ich, sie nicht bei uns haben wollen und wenn es einer gar nicht versteht, habe ich oft eine billigleine dabei und binde das aufdringliche Tier, an einen Baum oder einer Laterne an.

    Ich bin für meine Hunde in aller erster Linie verantwortlich. Diese sichere ich, diese Schütze ich und diese sind meine erste Priorität.

    In all den Jahren mit Hunden, musste ich bis jetzt nur einmal einen fremden hund an einen Baum binden und das war zum Schutz dieses übrigens kastrierten rüdens, denn sein frauchen war nirgends zu sehen und er drohte vor ein Auto zu laufen.

    Lg

    Hier lebt ein intakter rüde, mit 2 intakten hündinnen und das klappt, ohne uppswürfe, ohne Stress, mit etwas managment. Der rüde läuft immer frei, ist ein ganz normaler, verträglicher, souveräner Kerl. Er lässt sich von läufigen hündinnen abrufen, läuft nicht weg und leidet null. Er ist erzogen, reitet nirgends auf und ist ein sehr freundlicher und netter rüde.

    Er hat gelernt mit läufigen hündinnen umzugehen. Mittlerweile ist er 7 Jahre alt und es gibt keinen Grund ihn zu kastrieren.

    Ich bin kein kastra Gegner, es gibt für mich gute Gründe die für eine kastra sprechen, erstmal medizinische Gründe und dann z.b. Hypersexualität, übermäßiger dauerstress, und ähnliche Probleme, die durch Erziehung nicht in den Griff zu bekommen sind.

    Wenn mein rüde mal zwei Tage nix frisst, weil die Damen hier in den stehtagen sind, ist das für mich kein Grund zu kastrieren. Ja, er hat dann etwas Stress und Frust, aber so ist das Leben. Wobei mein rüde die letzte Läufigkeit meiner hündin, während der stehtage, seinen Napf neben ihrem Napf hatte und ganz normal gefressen hat.

    Und eine kastration kommt bei mir, wenn überhaupt nötig erst in Frage, wenn der Hund körperlich und geistig voll erwachsen ist. Einen Haushund mit freigänger Katzen, strassenhunden und Hengsten zu vergleichen macht keinen Sinn. Ihre Lebensweise, die Kontrolle des Menschen und seine Einflussnahme ist beim Haushund doch eine ganz andere bzw. ganz anders möglich.

    Lg

    Für mich ist hundekauf Vertrauenssache. Vertraue ich dem Verkäufer nicht mehr, will ich ganz sicher auch den Welpen mir nicht erstreiten. Ich denke dann, wer weiß wofür es gut ist, dass der Verkauf nicht zu Stande kommt oder gekommen ist?

    Ich würde mir einen guten, seriösen Züchter aus dem vdh suchen und dann einen ordentlich, gezogenen welpen dort kaufen, wenn es ein Rassehund sein soll. Ansonsten gibt es auch im tierschutz immer wieder welpen.

    Evtl. Hat die Entscheidung des Verkäufers, dich vor einem Fehler bewahrt.

    Kopf hoch, du findest noch deinen Hund

    Lg

    hudson ist ein lieber Kerl, aber mir persönlich viel zu bärig, viel zu grob motorisch und manchmal einfach wie ein Elefant im Porzellanladen. Meine Hündinnen sind viel sanfter, sensibler, rücksichtsvoller, nicht so poltrig. Dafür deutlich zickiger und unverträglicher mit fremdhunden. Hudson ist viel verzeihender und weniger nachtragend, die Mädels viel weicher und weniger testend. Hat alles seine vor und Nachteile.

    Ich mag es weicher, zurückhaltender und zickiger lieber. Damit komm ich besser klar, andere kommen mit Rüden und ihrer Art besser klar. Geschmacksache.

    Vielen Dank fürs Lob, mein hudson kann aber auch eine ziemliche Herausforderung sein.

    Lg