Beiträge von Gammur

    So würde ich das auch sehen und wenn es einfach gar nicht geht, warum auch immer, kann man immer noch eine kastra machen. Ich persönlich komme mit hündinnen besser zurecht, aber das muss jeder für sich entscheiden.

    Einen Rüden schließe ich trotzdem nie aus, aber ich bin mit 3 Hunden eh voll. Von daher.

    Lg

    Wenn ich da bin, kann ich die Hunde zusammen lassen, mache halt etwas Druck auf beide und verbiete sämtliche Interaktionen bzw. das annähern. Nachts trenne ich, einer bei mir, einer im Wohnzimmer. Wenn ich nicht da bin, trenne ich auch. Wenn ich da bin und es echt mal zu stressig wird, Wechsel ich halt durch. Etwas managment verlangt das ganze schon, die Hunde haben auch etwas Stress, aber ob sich da jemand ausgeschlossen fühlt oder nicht, ist mir recht egal, ich will keinen upps Wurf, somit müssen wir da durch. Stressig wird es eh eigentlich nur in den stehtagen, das sind 3-4 Tage, die bekommt man rum.

    Lg

    Bei mir gehen Menschen einfach vor. Freunde, Bekannte und Familie. Und da ich eh nicht ständig und immer Besuch habe, packe ich die Wuffs teilweise schon von mir aus weg bzw. spätestens wenn jemand mich aus nachvollziehbaren Gründen darum bittet.

    Das ist doch nicht dramatisch, für die Hunde doch nicht schlimm und mir bricht kein Zacken aus der Krone.
    Nicht jeder muss hunde leiden können, aber deshalb schmeiße ich die Gäste doch nicht raus! In meinem Leben gibt es tatsächlich auch noch etwas anderes, andere Interessen, andere Kontakte als nur die Hunde bzw. andere Hundehalter.

    Ich bin nicht nur Hundehalter, ich bin auch noch eigenständiger Mensch, der nicht ständig seine Hunde im Schlepptau hat, oder an seine Hunde gekettet ist oder dies sein möchte.

    Der Ton macht die Musik und auf ein Baby nehme ich besondere Rücksicht. Das ist ein kleiner, zerbrechlicher Mensch, die Eltern wollen das beste für diesen kleinen Erdenbürger und ehrlich, ich will das auch. Ich will, dass sich auch dieses Menschlein für den Abend bei mir wohl, geborgen und sicher fühlt. Es geht um einen Abend, nicht um für immer, nicht um täglich, ständig. Ich hätte meine Hunde wohl bevor der Besuch angekommen wäre, schon weggepackt.

    Lg

    Ich gehe natürlich auch auf die Wünsche der Gäste ein. Ich sperre die Hunde auch weg, wenn mich jemand höflich mit nachvollziehbaren Gründen darum bittet. Meine Hunde überleben es, mal nicht dabei zu sein und bei mir gehen Menschen und deren wohl eben auch mal vor.

    Nicht jeder muss meine Hunde toll finden und gerade bei Allergien, würde ich die Hunde sofort wegpacken.

    Meine Hunde dürfen sich hier überall und immer frei bewegen, da werden sie es gut überstehen, mal nicht dabei zu sein. Ich nehme als Gastgeber natürlich Rücksicht auf die Bedürfnisse meiner Gäste. Da spielen meine Hunde dann mal ausnahmsweise nicht, die Hauptrolle.

    Lg

    Meine Hunde sind ja eher mittelgroß, aber eben zu dritt. Kleinsthunde unter 5 kg meide ich bzw. blocke ich durchaus massiv weg. Ein falscher schnapper meiner Hunde und so ein Zwerg ist verletzt oder gar schlimmeres.

    Meine Hunde haben eh keinen Kontakt zu fremdhunden, somit sichere ich mich und meine Hunde eben ab.

    Meine Hunde können nichts für ihre körperliche Überlegenheit, die zwerghunde nichts für ihre Unterlegenheit, somit gibt es einfach keinen Kontakt zwischen meinen Hunden und einem kleinsthund.

    Es gibt gut und schlecht erzogene große Hunde und genauso gut und schlecht erzogene kleinhunde. Ein Übel sind sie in meinen Augen gleichermaßen. Ich will nicht, das meinen Hunden etwas passiert und ich will auch nicht, dass meine Hunde und sei es aus Versehen, etwas tun.

    Lg

    Ich sehe das so, alles was dem Tier auf Dauer hilft, es heilt oder sein Leben wirklich lebenswert macht (einzelfallentscheidung) versuche ich möglich zu machen.
    Aber es gibt bei mir da durchaus Grenzen. Einschläfern und gehen lassen, kann auch eine Erlösung sein und ich möchte mir nie vorwerfen lassen müssen, aus Egoismus zu lange gewartet zu haben.

    Ich habe eine Familie und Freunde die mich im absoluten Notfall unterstützen und habe selber ein paar Ersparnisse. Trotzdem werde ich nicht alles an Behandlungen machen, was irgendwie geht, nur weil es geht, sondern immer abwägen. Hilft es meinem Tier wirklich? Wie sieht sein Leben dann damit, oder hinterher aus? Wie groß ist die Chance auf ein artgerechtes Leben nach der Behandlung? Schmerzen? Usw. usw.

    Ich bin dankbar, dass wir unseren Tieren die Gnade des einschläferns gewähren dürfen, wenn das Leben, keines mehr ist. Und ich bin dankbar, dass es Behandlungen, OPs und Medikamente gibt für Tiere, die diesen ein lebenswertes Leben ermöglichen können.
    Für mich ist es immer eine einzelfallentscheidung, hängt von dem Tier, der Situation, der Erkrankung oder Verletzung ab, den Heilungschancen, der Besserung, der schmerzfreiheit und ganz individuell von meiner Einschätzung und der des Tierarztes, oder von vertrauten Freunden und Familie, die mich beraten und mir beistehen und mich stoppen sollte ich zu weit gehen.

    Ich liebe meine Tiere und würde alles für sie tun, sei es die sehr teure op, die dem tier wirklich ein gutes Leben ermöglicht, oder die einschläferung, die das Tier erlöst.

    Lg