Beiträge von Gammur

    Um unkompliziert und toll ging es mir nicht, sondern um das Gesamtpaket was ich suche! Ich persönlich!

    Keiner meiner Rassehunde war mit meinem Leben überfordert, warum auch? Waren sie ja von baby an so gewöhnt, teilweise vom Züchter schon drauf vorbereitet. Z.b. mein kelpie war bereits mit 6 Wochen das erste Mal an laufenten um hüteveranlagung zu sehen und zu testen, wie aussagekräftig das war, sei dahin gestellt, aber heranführen an die späteren Aufgaben usw.

    Bestimmt gibt es tierschutzhunde die auch diese Veranlagungen mitbringen evtl finde ich irgendwann so einen im Tierschutz, der dann auch noch meinen Alltag meistert, easy going ist, so mitläuft und sich irgendwie nebenher erzieht.
    Oder ich kaufe weiterhin solche hunde vom Züchter und schaffe mir irgendwann, wenn mein Leben nicht mehr so hektisch und etwas mehr Spielraum lässt dazu einen tierschutzhund an, der dann nur ein Zuhause hat, ohne Ansprüche erfüllen zu müssen.

    Und ich schließe nicht von einem Hund auf alle, aber meine Erfahrung mit 2 tierschutzhunden war eben eine schwierige. Und meine Erfahrung mit 8 Rassehunden, unterschiedlicher rassen, von guten Züchtern waren gut. Somit bleib ich erstmal dabei. Never change a winning Team, oder so. ;)

    Lg

    Meine tierschutzhündin konnte nicht mit im Auto fahren. Nicht mal 10 min. Sabbern, kotzen, schleimen, zittern usw. wurde nie besser, auch nach Monaten nicht.

    Und bei meinem rassen weiß ich, das mit sichtjägern zu rechnen ist, damit kann ich leben bzw. ist es kontrollierbar. Durchs hüten wird es eh immer kontrollierbarer, ist ja wie Jagd zusammen mit mir.

    Alle meine welpen blieben vom ersten Tag an, ohne Training gut alleine zuhause. Kannten sie bereits vom Züchter und lief bei allen züchterhunden gleich easy ab. Der tierschutzhund brauchte fast ein Jahr um überhaupt stubenrein zu werden. Ich sag ja, ich bin faul und meine Welpen vom Züchter waren schon so vortrainiert, die waren ohne Aufwand von mir, der über das morgendliche öffnen der terassentüre hinausging, innerhalb von wenigen Tagen stubenrein. Das war nicht mein Verdienst, ich bin was hundetraining angeht wirklich eher Minimalist bzw. sehr faul.

    Vielleicht habe ich bis jetzt Glück gehabt mit meinen welpen, aber die brauchten alle kein Mega training, oder es liegt an den rassen, keine Ahnung.

    Lg

    Bestimmt gibt es auch im Tierschutz irgendwo die Nadel im Heuhaufen, die alles hier mitmachen würde, hüten, hundesport, stressigen Alltag, automitfahren, warten, bewachen, alleine sein, nicht großartig jagen, stressressistent und dann noch möglichst jung, nur ehrlich? Wie viele tierschutzhunde müsste ich "probeweise ausprobieren" um diese Stecknadeln zu finden?
    Und wäre das fair? Den "testhunden" gegenüber?

    Ich will fair sein, ich möchte dass der Hund bei mir glücklich wird, aber ich selber will auch glücklich sein.

    Irgendwann, wenn mein Leben evtl etwas ruhiger, weniger anspruchsvoll ist, kann ich mir auch einen tierschutzhund vorstellen, zusätzlich zu meinen Hunden vom Züchter.

    Lg

    Ich bin ja eher ein fauler Mensch, habe viel Stress im Beruf und ein abwechslungsreiches bzw. stressiges Leben.
    Meine Hunde vom Züchter kamen als welpen dazu und machen das von Anfang an einfach mit. Problemlos! Der Hund aus dem Tierschutz hatte damit massive Probleme. Ständig im Auto mitfahren, ständig woanders gassi gehen, im Kofferraum warten, auf der hütewiese abhängen, auf dem hundeplatz arbeiten, mal hier, mal da und dann wieder dort.
    Für langwieriges eingewöhnen fehlt mir die Zeit. Alle meine Hunde, die vom guten seriösen Züchter kamen und kommen, passen sich perfekt an, sind immer dabei, bleiben alleine, bewachen das Grundstück, und laufen total schnell einfach so mit.

    Ich bin sicher kein überhundehalter und kein hundespezialist, aber alle meine Hunde, die als welpe vom Züchter zu mir kamen, sind mega easy hunde, die eigentlich Selbstläufer sind und nur weil ich hohe Anforderungen habe, bin ich auch mal am meckern auf hohem Niveau.

    Ein angsthund, eine jagdsau, ein verstörter hund, könnte bei mir nicht glücklich werden bzw. nicht bleiben und dieses Risiko will ich nicht eingehen. Bei einem Welpen vom guten Züchter, weiß ich worauf ich mich wahrscheinlich einstellen kann und ob das passt. Ü-Ei geht in meinem Leben einfach nicht. Ich fühle mich deshalb nicht schlecht, oder schuldig, dass ich keinem "armen" hund helfe, ich erspare dem "armen" Hund und mir Frustration und Überforderung für beide Seiten!
    Ich spende Geld für kastra Programme im Ausland und kaufe meine Hunde beim guten, seriösen Züchter, das sind meine Beiträge zur Vermeidung von hundeelend. Könnte ich mehr tun? Sicherlich! Aber weniger könnte ich auch tun. Ich bin kein gutmensch und ehrlich, ich will auch keiner sein.

    Nur was mich nervt, wenn mir vorgehalten wird, dass ich ja keinen Armen hund gerettet habe und es so viele arme hunde gibt, warum ich denn beim Züchter kaufe und nicht wie man selber einem so dankbaren tier aus weissderkuckuckwoher, ein Zuhause biete.

    Das ist schlicht meine Entscheidung und dafür rechtfertige ich mich nicht. Meine Hunde müssen in mein Leben und zu meinen Ansprüchen passen und das gelingt gut gezüchteten welpen vom Züchter nunmal besser in meinem Leben und für meine Bedürfnisse, als vielen tierschutzhunden.

    Mein Leben ist nunmal so, stressig, immer in Bewegung und zeitknappheit und beeilen gehört da genauso dazu, wie im Auto warten und durch die Gegend gefahren werden. Genauso wie es sein kann das die Hunde jeden Tag mal alleine sind, mal dafür gar nicht, mal müssen sie 20 km am Tag laufen, mal nur 10 km. Mal ist hundeplatz, mal nicht, mal viel Aktion, mal sitzen sie 3 Stunden in der box im Kofferraum usw. Und das alles von Anfang an. Eingewöhnungszeit gibt es hier praktisch nicht. Hier gibt es Alltag und da müssen sie mit machen. Meine Hunde vom Züchter haben und hatten damit nie ein Problem, der tierschutzhund war völlig überfordert und kotzte irgendwann schon, wenn wir nur Richtung Auto gingen. Da habe ich sie dann nicht mehr mitgenommen. Immer öfter und länger schob ich sie ab, weil es für sie nur Stress war und immer weniger war sie Teil meiner Gruppe. Zuerst blieb sie dann alleine, damit ging es mir aber nicht gut, alle Hunde dabei und einer sitzt 8 Stunden oder länger alleine daheim, obwohl ich ihn mitnehmen wollen würde, aber er hält den Stress nicht aus. Und in der Zwickmühle will ich nicht mehr sein. Ich fand eine Lösung die für alle perfekt ist, für die kleine maus und für mich.

    Aber die Lektion saß, so wie mein Leben ist, geht ein tierschutzhund einfach nicht. Ihn würde das wohl überfordern und mich auch nicht glücklich machen.

    Lg

    Hier zog zu zwei intakten Rüden, erst eine Hündin ein. Dann zog ich mit einem intakten Rüden und der intakten hündin aus und schließlich zog zu den beiden der dritthund wieder eine Hündin ein. Alle intakt! Klappt sehr, sehr gut. Zu meinem Rüden könnte ich alles dazu packen, aber da hier mit drei Hunden erstmal voll ist, muss ich mir keinen Kopf machen, was als nächstes einzieht.

    Aber ich denke, ich wäre eher offen in jede Richtung. Wobei ich eher der hündinnentyp bin.

    Lg

    Ich kaufe einen hunde nur beim guten seriösen Züchter oder im tierschutz. Dabei muss ich für mich sagen, eher beim Züchter. Alle meine drei Hunde sind vom Züchter. Zwischendurch habe ich es mit einem tierschutzhund aus dem Ausland "versucht" und es hat weder für den Hund noch für mich geklappt. Ich habe für die süße, kleine Maus die perfekte Lösung Gott sei dank gefunden, aber ich bin kuriert.

    Ich habe keine Lust, keine Zeit und auch keine Energie an Baustellen zu arbeiten, die ich nicht selber verbrochen habe. So ehrlich bin ich. Ich möchte keinen angsthund, keinen Mega jagdtriebigen hund, keinen Hund der schlechte Erfahrungen mit Menschen oder anderen Hunden gemacht hat, ich möchte keinen alten hund und ich möchte keinen umweltunsicheren hund. Damit fallen ca. 95% der tierschutzhunde für mich raus. Ach ja, ich möchte gerne wach und schutztrieb, Bereitschaft mit dem Menschen zusammen zu arbeiten, sportlich, motiviert, ernsthaft, und ein Personen hund. Dann möchte ich noch gerne Hütetalent, trieb und trainierbarkeit. Kritikfähigkeit und ein gewisses Maß an der Fähigkeit fehler des Halters zu tolerieren.

    Und sorry, bei solch konkreten wünschen und Vorstellungen finde ich keinen tierschutzhund. Wäre ich da flexibeler sicher, aber z.b. die kleine Maus aus dem Ausland hat Panik beim Autofahren, meine Hunde müssen täglich im Auto mitfahren. Auch nach Wochen klappte das mit ihr nicht stresslos. Sie fing schon an zu speicheln, wenn es nur Richtung Auto ging. Zeit das kleinschrittig aufzubauen habe ich nicht und Lust dazu ehrlich auch nicht. Irgendwann ließ ich die kleine immer daheim bei meiner Vermieterin, wo sie jetzt auch lebt. Die kleine Maus passte so gar nicht zu mir, meinem Leben und meine Ansprüche konnte sie auch nicht erfüllen. Obwohl sie süß, niedlich, brav, lustig und wirklich ein goldiges Mäuschen ist, aber absolut nicht mein Typ hund!

    Bin ich deshalb ein schlechter Mensch? Mein Leben ist stressig und anstrengend genug, da muss ich es mir nicht noch extra schwer machen, mit einem hund, der nicht passt. Ist doch für das Tier und für mich einfach fairer.

    Upps würfe und vermehrer unterstütze ich aus Prinzip nicht. Sollte ich irgendwann flexibeler in meinen auswahlkriterien werden, könnte ich mir auch einen tierschutzhund vorstellen, aber im Moment nicht.

    Lg

    Ich liebe hunde! Punkt! Ob mischling oder Rassehund ist mir erstmal egal. Ich bewerte nicht nach besser oder schlechter! Was mir nicht egal ist, ist die Herkunft des Hundes. Für mich kommt nur vom guten Züchter, oder aus dem seriösen tierschutz in Frage! Mischlingsproduzenten bzw. vermehrer zu unterstützen würde ich nie tun und vergrößert in meinen Augen das tierelend nur noch weiter.

    Ich habe 3 Hunde. Alle drei sind vom Züchter. Meine Vermieterin hat 2 Mixe aus dem tierschutz. Wir lieben alle 5 Hunde. Keiner ist besser oder schlechter als der andere.

    Demzufolge kann ich nur für mich die Frage beantworten, was passt besser zu mir? Ich mag die einschätzbarkeit von Rassehunden. Mein Leben ist nun so, das ich einige Anforderungen an meine Hunde stelle und da gehe ich mit hund vom guten, seriösen Züchter eben eher auf Nummer sicher. Wäre ich in meinen Ansprüchen offener, könnte ich mir auch einen Hund aus dem Tierschutz vorstellen. Aber da ich scheinbar viele "Must haves" bei meinen Hunden habe bzw. haben muss, damit das Tier und ich glücklich zusammen werden können, geht mein Weg zum Züchter.

    Die Frage nach besser, lässt sich so nicht beantworten. Woran gemessen? Bei welcher Aufgabe? Wieso überhaupt nach Leistung Rassehund und Mix vergleichen? Genauso könnte ich fragen wer ist hübscher Rassehund oder mix? Oder wer ist intelligenter? Wer lernt schneller? Usw. Usw.

    Lg

    Meine goldihündin hat 25 kg gewogen und war 53 cm hoch. Ein Berner hat doch teilweise das doppelte an Gewicht. Ich kenne leider auch nur Berner die höchstens 8 Jahre alt geworden sind und ich empfinde sie als eher faul und unsportlich, vor allem im Sommer ist mit ihnen wirklich nichts anzufangen.

    Also vom collie zum landseer, zum Berner, zum Golden Retriever und wieder zurück.

    Sowohl einen Berner, als auch einen landseer wirst du alleine nicht mehr tragen können.

    Ich finde die rasseauswahl bei euch wirklich schwierig, weil du und dein Mann ziemlich unterschiedliche Dinge in und bei einem hund sucht.

    Drücke die Daumen, dass ihr trotzdem den Hund für euch beide findet.

    Lg