Beiträge von Gammur

    Reeba ist heute Tag 13 der ersten Läufigkeit. Sie ist wie immer und mein rüde findet sie seit heute auch sehr interessant. Er ist auch etwas gestresst, somit sind seit heute ihre stehtage. Ich hoffe das wir in drei Tagen dann durch sind mit den stehtagen und dann schnell wieder zur Tagesordnung übergehen können.

    Reeba verteidigt ihren Hintern nicht ganz so überzeugend wie meine aussiehündin, die aufdringliche Hunde in den stehtagen ja gerne nach Strich und Faden vermöbelt. Reeba ist da weniger deutlich, bedeutet für mich, dass ich mehr auf den Rüden achten muss. Gott sei dank, lässt der sich ja trotz stehtagen gut kontrollieren durch Kommandos und beim gassi laufen die auch noch beide frei. Na ja, am Wochenende haben wirs dann fast schon durch.

    Lg

    Bei uns gibt es entweder Freilauf oder kurze Leine. Ich brauche keine lange Leine die über 2 Meter lang ist. Kürzer ist mir lieber, denn entweder laufen meine Hunde frei, oder sie sind angeleint, weil sie eben nah bei mir laufen sollen und sie weder sich, noch andere gefährden sollen.
    5 Meter Leine, nein danke. Entweder Freilauf, oder kurze Leine. Ist für mich am praktischsten. Meine aussies haben teils nur einen kurzführer um, den sie praktisch als doppelschlaufe im Freilauf um den Hals tragen, damit ich keine Leinen schleppen muss und eben fürs kurz anleinen wenn denn überhaupt nötig. In der Stadt, sind die Hunde höchst selten ist mir die ein Meter Bis 1,20 Meter Leine am liebsten.

    Lg

    Es geht doch um alle Hunde und alle Hundehalter. Nur jeder ist anders und jedes Team ist anders. Was zu dem einen passt, kann der andere null umsetzen, was der andere super umsetzen kann, bereitet dem nächsten Magenschmerzen. Was zu Hund und Mensch Team A passt, passt zu Hund und Mensch Team B so gar nicht.

    Jeder muss für sich, seinen Hund, seine Hunde den passenden Weg finden. Jeder muss auch seinen passenden Hund finden.

    Ich verurteile niemanden, nicht den der immer neue superleckerlies aussucht, nicht den der mit Wasserflasche bewaffnet, seinen Hund davon abhält, meine Hunde anzugehen und auch den nicht, der in der Leine hängt und irgendwie versucht seinen Hund zu kontrollieren.
    Ich will auch nicht verurteilt werden bzw. verteufelt weil bei mir eben nicht immer alles rosawatteweich ist, aber bei mir ist auch keine Misshandlung oder gar Quälerei.

    Ich denke ich versuche die Mitte zu treffen und in keiner Richtung extrem zu werden oder zu sein. Ob ich das immer schaffe weiß ich nicht, dafür gibt es ja die selbstreflexion. Niemand sollte über jeden Zweifel erhaben sein.

    Lg

    @BoxerandSchäferhund
    Natürlich brauchen Hunde regeln, aber ich muss mein Hund nicht zwicken,Blocken oder sonstwas um zu zeigen was ich möchte.
    Amy z.B springt nicht einfach aufs Bett sondern, nur wenn ich Hop sage das Wort habe ich positiv, mit ihr aufgebaut ,auch so kann man Regeln setzen geht alles wenn man will.



    das ist für mich keine Erziehung, sondern ein netter Trick. Tricks kann man super nur positiv aufbauen.

    Erziehung ist für mich, das ich auch auf Entfernung meinen Hund so unter Kontrolle habe, dass er ohne direkte Einflussnahmemöglichkeit von mir, seinem selbstbelohnenden trieb nicht nachgeht und das einfach nur, weil ich das nicht möchte bzw. um schlimmes zu verhindern.

    Ich unterscheide zwischen Tricks und Erziehung.
    Tricks sind alles nette Dinge, von Sitz und Platz angefangen, bis zu hopp aufs Bett. Super nur positiv zu erreichen.
    Erziehung ist, drei Hunde sehen ein Reh was davon rennt, ich bin 50 Meter weg und drei Hunde gehen sofort ins down, bevor ich noch den Mund öffnen kann. Und zwei von den dreien sind begeisterte sichtjäger und hätten losstürzen können.
    Und ja, das ist nicht rein positiv beigebracht, jedenfalls nicht bei meinen drei Hunden. Das reh kann sein Kitz nun versorgen, wird nicht vor ein Auto getrieben und bekommt keinen Hitzschlag. Was meine Hunde dabei empfinden ist mir in dem wichtigen Fall, recht egal. Ich will nicht verantwortlich sein, für einen Autounfall mit reh, oder ein verhungertes Kitz, nur weil es meinen Hunden immer gut gehen soll und sie nie Druck oder Zwang, oder auch mal Strafe aushalten und erleben dürfen, sollen oder müssen.

    Und ganz ehrlich, mir ist der Freilauf meiner Hunde so wichtig und ihnen auch, da nehmen sie und ich diese drucksituationen gerne in Kauf.

    Lg

    Ich würde mir nie mit Absicht einen ängstlichen Hund aussuchen bzw holen. Passt nicht in mein Leben, nicht zu mir und nicht zu den Voraussetzungen die ich habe. Und ich will meine Hunde frei laufen lassen, für mich ist ständiger leinenknast tierschutzrelevant.
    Gott sei dank, gibt es genug gefestigte, sichere, kompetente, selbstbewusste und selbstsichere Hunde und Welpen.

    Jeder ist anders, aber man hat doch immer die Wahl, mit wem oder was man sein Leben teilen möchte, will oder kann. Daraus sollte man niemandem einen Vorwurf machen, sondern im Gegenteil seinen hut davor ziehen, dass derjenige weiß was er möchte und was er sich zutraut.

    warum sollte ich mich mit einem ängstlichen Hund belasten, wenn ich doch weiß, das passt nicht zu mir. Weder Hund noch ich würden doch damit glücklich werden.

    Lg

    Ich bin kein wattebauschwerfer, aber ich bin fair. Ich trete im Forum nicht breit, wie ich meine Hunde erziehe, das ist nämlich meine Sache und Sache meiner Hunde. Meine Hunde und ich müssen klar kommen, niemand sonst. Ich lebe mit ihnen und sie mit mir, somit haben wir für uns einen Weg gefunden.

    Ich binde das niemandem auf die Nase, ich versuche fair zu sein, authentisch und ehrlich. Bauen die Viecher Mist, bekommen sie Antwort, bin ich genervt, spüren sie das.

    Ich erziehe nach Bauchgefühl, mal bin ich auch wütend, oft ungeduldig und manchmal am Rande des Wahnsinns, weil ich einfach ein Mensch bin, mit Fehlern, Macken und Schwächen. Meine Hunde sind auch keine Roboter und bauen Mist, haben schlechte Tage und sind auch manchmal nicht gerade ein Vergnügen, weil ihnen was verquer sitzt. So what? Wir, meine Hunde und ich müssen auskommen und zufrieden sein.

    Und leinenruck oder Impuls klar kommt bei uns vor, anbrüllen auch, leckerlies auch, streicheln, loben, schimpfen, kraulen, zupfen, schieben, festhalten, säuseln, beknuddeln, spielen, Knuff ins Fell, anstupsen, ansprechen, eben wenn es passt und gebraucht wird. Gewaltfrei ist nicht mein Anspruch. Ehrlich, fair, direkt und authentisch, das ist mein Anspruch und hart genug zu erreichen.

    Ich möchte das meine Hunde die größtmögliche Freiheit genießen können, ich will das sie ohne Leine laufen, ihren Radius frei wählen dürfen, und einfach auch mal machen können was sie wollen, dafür gibt es Regeln und Grenzen, auf deren Einhaltung ich poche und deren Missachtung zu strafen und Maßregelung, in angemessenem Rahmen führt.

    Heute z.b. war ich 2 Stunden mit den drei Hunden im Freilauf unterwegs und habe mit keinem der drei auch nur ein Wort gesprochen. Sie kennen die Regeln, ich muss nicht auf sie achten und so Latschen wir entspannt, schweigsam und frei zusammen durch die Gegend. Das reh nahmen die drei wah und legten sich ins down, bevor ich was sagen musste, dann gingen wir einfach ohne Wort weiter.

    Meine Hunde sind nicht top erzogen, oder gar dressiert. Es sind Hunde, die Regeln kennen, die Grenzen gesetzt bekommen, die freundlich, friedlich und kompetent sind und es sind Hunde die durchaus mal körperlich werden können, die sich durchsetzen wollen und eigene Ideen haben, die mir nicht immer gefallen. Somit haben wir für uns einen Weg gefunden und ob andere das doof, toll, richtig, falsch oder sogar tierschutzrelevant finden, ist mir total schnurz. Bis jetzt wollte mich noch nie jemand anzeigen, sondern ich ernte zumeist Lob, für drei brave Hunde, die selbstsicher, selbstbewusst und Gehorsam wissen wie sie sich zu benehmen haben und das sicher nicht nur, weil ich ständig Kekse in sie stopfe, oder sie halb tot prügel. ( ich tue übrigens beides nicht)

    Lg

    Hier gilt freie platzwahl. Jeder darf liegen wo er mag und wo eben gerade frei ist bzw. sich dazu legen. Plätze verteidigen ist verboten und andere von ihrem Platz vertreiben ist auch verboten. Wird akzeptiert und ohne Stress hingenommen, ich finde personalisierte Plätze bei vielen Hunden anstrengend.
    Ich hab oft 5 Hunde im Haus, teils mit gasthunden noch mehr, da wäre es mir zuviel Aufwand für zugeteilte Plätze zu sorgen.

    Was die Hunde bei mir kennen ist der Satz "räumt euch auf!" Bedeutet "legt euch irgendwohin, damit ihr nicht im Weg seid und bleibt da". Dann suchen die Hunde sich jeder einen Platz irgendwo und sind aus dem Weg. Wer, wo liegt, ist mir Wurscht, nur eben nicht im Weg bzw. unter meinen Füßen weg.

    Lg

    Wie gesagt, für uns war dieser Gedanke " wir haben jetzt noch einen schönen, letzten Sommer mit ihm!" So tröstlich. Ganz klar, dieser Sommer war für uns, für unseren Abschied, aber da er keine Schmerzen hatte, konnten wir, ich vor allem, das verantworten.

    Und als sein Körper ging, fiel eine Last von uns allen. Ja da war Trauer und ganz viel Dankbarkeit und da war auch Friede und das Bewusstsein, dass alles gut ist, denn er hatte einen letzten Sommer.
    Und so konnte meine Mutter dann auch gut damit leben.

    Lg