Wir sind hier auch die mit den vielen Hunden. Gassi gehe ich zwar nur mit meinen dreien, aber das reicht schon.
Ja, mehrhundehaltung schränkt einen etwas ein, aber das nehme ich gerne in Kauf, weil meine Hunde mir soviel geben.
Wenn ich nach Hause komme und fünf Hunde mich am gartentor begrüßen, dann mit mir ins Haus gehen um sich ihre Snacks abzuholen, sich knuddeln lassen und sich freuen wie blöd, weil ich wieder da bin, ist mein Leben traumhaft.
Wenn ich sie spielen sehe, wenn mein rüde wie ein Opa durch die Gegend trottet, wenn seine Mädels nicht mit gassi gehen, wenn ich meine June aus dem Auto hole und sie sich umschaut und auf ihre hundefamilie wartet und dann fast enttäuscht ist, dass ich nur sie mitnehme. Wenn Reeba beim gassi, ohne Hudson, ständig die Gegend scannt, weil der Teddybär doch irgendwo sein muss, kann doch nicht sein, das wir ohne ihn unterwegs sind.
Und wenn ich hier auf dem Grundstück die Gruppe laufen sehe, sehe wie sehr sie sich mögen, sich Vertrauen und so unterschiedlich sind wie Licht und Schatten und trotzdem super auskommen, ja, dann will ich keinen Hund mehr alleine halten.
Aber ja, die Organisation mit mehr als einem Hund, wird etwas aufwändiger. Aber wenn man anpassungsfähig, spontan und etwas verrückt ist, dann ist auch das kein Problem. Es hilft, wenn die Hunde genauso gestrickt sind, dann lässt sich alles regeln.
Ach ja, und man sollte sich gut davon verabschieden können, perfekt sein zu wollen, oder das irgendeine Situation perfekt ist, irgendwas oder wer geht schief, wird verrückt oder verkompliziert plötzlich alles. Ruhe, Übersicht, Gelassenheit und eine Riesen Portion Humor und dann kann außer dem üblichen eigentlich bei der mehrhundehaltung nix mehr schief gehen.

Lg