Beiträge von Gammur

    Ja, jennja und ich haben irgendwie rumgesponnen und das kam bei raus. Ich finde die Idee immer noch klasse, unser Trainer war begeistert und wir freuen uns drauf. So wie es aussieht findet die BH im Oktober statt, aber die beiden Herren können es noch und bis dahin können wir das eingerostete wieder etwas üben.

    Hudson hat die BH vor fünf Jahren bestanden, als tagesbester mit 58 Punkten, ich bin gespannt, ob wir das nochmal so hinbekommen. Er liebt uo aber auch total und wird es super finden, dass er jetzt wieder darf. Evtl. wird auch unser Trainer mit Hudson arbeiten und ich werde irgendwie versuchen das kelpie uo fit zu bekommen. Mal schauen, wie motiviert ich bin.

    Lg

    Hudson habe ich mit 9 1/2 Wochen geholt. Er ist ein toller Hund, ein klasse Bub und er ist mein sargnagel und passt eigentlich nicht wirklich zu mir.

    June habe ich genau wie Jenny mit 8 Wochen und einem Tag abgeholt und der Hund ist mein ein und alles! So einen Hund bekomme ich nie wieder. Sie war von Anfang an, so sehr mein Hund!

    Reeba kam mit fast 11 Wochen zu mir und da habe ich um Bindung und Beziehung kämpfen müssen, was aber eher rassebedingt ist und nichts mit dem Alter zu tun hat. Mittlerweile ist unsere Beziehung und Bindung sehr, sehr eng und ich bin völlig vernarrt in mein kelpieteil.

    Ich würde auch einen 10-12 Wochen alten Welpen nehmen und es gibt Hunde zu denen habe ich sofort einen Draht, die mag ich, die mögen mich, da ist sofort etwas, dann gibt es Hunde, die lerne ich kennen und mag die dann langsam, baue Beziehung auf und dann gibt es Hunde, die sind mir egal. Zu denen bekomme ich keinen Zugang, die liegen mir einfach nicht. Betrifft Erwachsene Hunde genauso wie es Welpen betrifft.

    Es gibt Hunde, die waren oft immer wieder hier bei mir, auch mal ein paar Wochen oder tageweise und von meiner Seite war da nur das Gefühl, ist halt irgendein Hund! Und das Gefühl hat sich nie verändert! Und dann gibt es Hunde, die hatte ich einmal bei mir, nur zum gassi, oder nur ein paar Stunden und sofort, war da eine Sympathie. Rasse völlig unabhängig. So ging es mir zum Beispiel mit dem terriermix einer guten Freundin. Er war recht schwierig, wir sahen und trafen uns und er war sofort mein Hund. Lief mir nach, hörte auf mich und ich kann Terriern eigentlich nicht viel abgewinnen. Dieser Terrier ist meiner. Wenn er bei mir ist, ist das mein Hund!

    Jennys Bela, auch so ein Typ. Eigentlich null mein Hund, wenn Jenny dabei ist, ignorieren wir uns beide fröhlich. Ist er bei mir zu Gast, mein Bela! Wir brauchten Zeit um uns kennen zu lernen, ist Bela jetzt da, vertraut er mir und ich vertraue ihm. Unsere Beziehung ist langsam gewachsen, aber mit mir und meinen Hunden hat Bela kein Problem. Er mag uns und ich darf ihn knuddeln, streicheln und das dürfen nicht alle.

    Es gibt aber auch Hunde mit denen werde ich nicht warm. Meine andere gute Freundin hat einen Dackel terriermix. Wir sind oft zusammen unterwegs, diesem Hund kann ich nichts abgewinnen. Er ist nett, niedlich und lieb und er ist mir völlig egal. Und sie weiß das auch. Ist mir nicht böse, denn ihr geht es bei manchen Hunden ähnlich. Ihre anderen beiden Hündinnen, liebe ich heiß und innig. Komisch, ist aber so.

    Ach ja, eine Sache, bitte, wenn man die Rasse Australian Shepherd liebt, dann schaff dir bitte keinen Welpen ohne Vdh/fci oder asca Papiere an. Ich möchte da gar nichts mehr zu schreiben, aber von vermehrerwelpen sollte man die Finger lassen. Es gibt so viele gute, seriöse Züchter, die sich wirklich um die Rasse und die Zucht bemühen, mit einem solchen Kauf, tritt man die Rasse mit Füßen und macht es weder richtig noch gut.

    Lg

    Ich habe Welpen und Erwachsenen Hunden immer die gleiche mischfütterung zukommen lassen. Also mal trofu, mal nafu, mal barf, mal Essensreste usw. Genauso wie ich meine Erwachsenen Hunde auch ernähre. Bin kein Freund von welpenfutter. Meine Welpen sind alle gesund und munter groß geworden, ohne Mangelerscheinungen, ohne welpenfutter und ohne ausgeklügelten Ernährungsplan.
    Von den Züchtern waren die Welpen schon mischfütterung gewohnt, bzw. haben die Züchter auch alles wild durcheinander gefüttert.
    Keiner meiner Hunde hat Allergien, sie vertragen einfach alles und sind unproblematische fresser.

    Beim trofu füttere ich mittlerweile Josera gerne. Gutes Mittelklasse Futter. Ich sehe es nicht mehr ein, für unnötiges gedöns im Futter, was meine Hunde wirklich nicht brauchen 60-70 Euro für 12 kg zu bezahlen und Dose gibt es nur, wenn mal welche im Angebot sind,mzwischendurch. Ist mir bei drei Hunden zuviel Müll und zu teuer.

    Lg

    Ja, nur ein gefährlicher Hund, wird sein Leben wohl nicht an der 10 Meter Schlepp verbringen, sondern am kurzführer, mit Maulkorb gesichert und das ist für mich kein dauerhafter Zustand für das lauftier Hund. Nur weil ein Hund leinenknast hat, würde ich ihn auch nicht einschläfern, sondern beim Hund mit großem jagdtrieb eben auf umzäunte hundefreilaufwiesen bzw. windhundeausläufe ausweichen. Aber auch das geht mit gefährlichem Hund ja nicht.

    Und ja, diese Regelung der sokas ist in meinen Augen tierschutzrelevant, gemein und absolut unfair.

    Lg

    Ich habe keinen Dunst, wo das steht. Nur unsere Richterin hat das auf unsere erstaunte frage, seit wann der Richter die Hunde anfassen darf, soll, kann, muss eben gesagt, dass das auf der Schulung zur neuen po und in der neuen po selber so stehen würde. Und da ich nur die alte po habe, kann ich nur das wieder geben, was die uns eben heute erzählt hat.

    Ich war auch überrascht und die anderen Teilnehmer und unser Trainer auch. Gott sei dank, waren das heute bei uns alles tiefenentspannte, freundliche, relaxte Hunde. Denen wars egal. Nur ich persönlich finde diese Übung nicht ok. Sollte das wirklich so nun in der po stehen, ist das halt so, wenn nicht, bin ich froh.

    Wie gesagt, mir wars auch neu!

    Lg

    Das ist bei jedem Hund anders! Pan hat z.b. einen riesen Radius und den braucht dieser Hund! Ich habe keinen Garten wo er mal mehrere hundert Meter geradeaus rasen kann und nein...so eine lange Schleppleine kommt mir ebenfalls nicht an den Hund!
    Schön, wenn deinem Hund der Garten/die Schleppleine reicht. Das gilt aber nicht für alle Hunde!

    gleiches gilt für mein kelpie. 150 Meter voll Speed geradeaus ist hier das warm up. Nie würde ich ihr das nehmen wollen. Die rennt nur um des laufen Willens und ihre Augen leuchten dabei.

    Die aussies wären auch nicht happy. Selbst mit Schlepp, die ich übrigens hasse wie die Pest, weil die Verletzungsgefahr für die Hunde und die Menschen so groß ist, ist kein Freilaufersatz.

    Meine Hunde laufen frei, ohne hbs und Leinen und für meine Hunde, wäre es nicht lebenswert immer angeleint zu sein, außer im Garten. Und unser Garten ist 7 000 Quadratmeter groß.

    Lg

    Nun unsere Richterin heute war eine vom alten Schlag, die nur gerade von einer Fortbildung zur "neuen" po kam. ;)

    Na ja, das kelpIe ist noch lange nicht BH reif. Somit vertage ich dieses Problem und fange einfach mal ein bisschen uo an mit ihr. Wer weiß wo wir damit landen. Gott sei dank, muss ich die BH ja nicht unbedingt machen, wäre nur nett. Bis jetzt habe ich mit allen meinen Hunden die BH gemacht, mal schauen. Kelpie wäre die Ausnahme. ;)

    Lg

    Ich finde das auch absolut nicht in Ordnung! Meine aussies haben damit keinen Stress, aber meine kelpiehündin bekommt da Panik! Die lässt sich nicht von Menschen anfassen, schon gar nicht am Kopf, das darf nur ich und gute Freunde. Sie weicht halt aus und versucht zu fliehen. Angebunden geht das aber nicht.

    Diese neue PO taugt mir echt nicht. Nun ja, hilft nichts. Entweder ich bekomme den Hund dazu, oder ich mach die BH mit dem kelpie halt nicht. Mal schauen.

    Lg

    Für meine Hunde wäre nur leinenknast eine Katastrophe und sie wären kreuzunglücklich. Nie frei laufen? Nie die Beine strecken? Nie mit dem Wind um die Wette fetzen? Für meine Hunde wäre das Leben nur an der Leine zu hängen, kein glückliches.

    Ich bin mit einem extrem aggressivem Hund aufgewachsen und das hat mich, meine Einstellung zu Hunden und mein ganzes Leben geprägt. Will ich so nochmal Leben? Nein, in keinem Fall.
    Bis heute gehe ich in meinem Elternhaus nachts im Dunkeln nicht in die Küche, oder ins Bad! Ist ein nettes Trauma! :fear:

    Ich weiß was es bedeutet sein ganzes Leben auf einen Hund zuzuschneiden und ehrlich, für eine Familie mit Kindern ist das nicht zu machen, außer man schränkt die Kinder extrem ein, was sorry durch eben eigene Erfahrung, das Leben und das Verhältnis zu den Eltern schwer belasten kann.

    Ich habe diesen aggressiven Hund zwischendurch gehasst. Alles was in anderen Familien Alltag war, war bei uns nie möglich, oder nur mit Einschränkungen und Management. Und wenn man einmal in der Küche vom eigenen Hund gestellt wurde, nur weil man als 8jährige nachts Durst bekommt, dann fühlt man sich im eigenen Zuhause nicht mehr sicher.

    Wir haben alles gegeben um diesem Hund ein hundewertes Leben zu ermöglichen, zwingeranlage mit Schleusen, hochsicherheitstrakt als Garten, Ausflüge in die Pampa, Ventil im hundesport geboten, händelbar gemacht und trotzdem war immer und stets Vorsicht geboten. So leben wie meine Hunde jetzt, war diesem Hund nie vergönnt. ( er kam aus dem Tierheim, wir haben ihn nicht so verdorben). Bei ihm war es eine Kombi aus Genetik, unfähigen Vorbesitzern und gewalttätigen erziehungsmethoden, ohne Sinn und Verstand!

    Eine Erfahrung die mir hilft, die ich aber nicht mehr brauche. Sie hat auf jedenfall mich und meine Einstellung geprägt. Nur Leben erhalten, koste es was es wolle, garantiert kein lebenswertes Leben! Die Realität darf nicht aus den Augen verloren werden und reflektieren, abwägen und richtig einschätzen kann man nur ohne rosarote Brille. Und manchmal ist ein Ende mit Schrecken, dem Schrecken ohne Ende, vorzuziehen.

    Denn genug wirklich fähige Plätze gibt es für bissige Hunde nicht.

    Lg