Beiträge von Gammur

    Meine persönliche Vorgehensweise bei unserer Fünfer Gruppe, ist relativ viel Platz, damit sich die Hunde aus dem Weg gehen können, viel Raum und Zeit geben zur angemessenen diskussion, Konflikte dürfen bis zu einem gewissen Punkt ausgetragen werden, sind gasthunde hier, manage ich bzw. greife sofort ein, geschlechtsgenossen beobachte ich mit Argusaugen (wenn das gasthunde sind), zu einem Rüden würde ich, wenn Harmonie wichtig ist, eine Hündin dazu nehmen und eben vom Wesen her ausgleichende Züge, nichts was sich potenziert.

    Und ich führe das hier. Unter den Tisch, in die Enge würde ich gasthund und eigenen Hund gar nicht lassen, egal ob die sich draußen vertragen, dass sagt nichts dazu aus, ob das auch in der Wohnung klappt.

    Ich habe hier drei Hündinnen die vom Alter sehr nah zusammen sind, und ich habe großes Glück, dass das passt. Aber ich habe bei den dreien oft mal den Finger drauf, nehme einen davon raus, oder schaue mal genau hin.

    Mehrhundehaltung hängt von den Hunden ab, aber es bedeutet mehr führungsstärke vom Menschen, mehr Aufmerksamkeit, mehr Kontrolle und Toleranz, Konsequenz, Platz, Raum, Zeit und Humor.
    Friede, Freude, Eierkuchen nicht immer nur.

    Und es gibt auch einfach rassen und Hunde die besser als einzelhunde leben.

    Lg

    Bei mir ist es die kelpiehündin, die für kleinsthunde eine Gefahr darstellen könnte. Sie wiegt selber nur 13 kg, ist aber durchtrainiert und sagenhaft schnell. Sie hat immer latent den Hang andere Hunde zu kontrollieren, vor allem wenn diese sich flitzig bewegen. Und bei diesen kontrollaktionen setzt sie sowohl ihren Körper, als auch ihre Zähne ein teilweise. Sie will einfach nur das Tier kontrollieren und dabei ist es ihr egal, ob Schaf, Rind, Reh, oder anderer Hund. Für größere Hunde ab 5-6 kg, ist das keine Gefahr, aber solche miniminis? Ist mir zu gefährlich. Ich unterbinde dieses kontrollieren von Hunden so gut es geht, aber immer gelingt das halt nicht.

    Meine aussies sind da weniger ein Problem und eher vorsichtig. Wobei auch sie mit miniminis keinen Kontakt haben dürfen, weil ein Sprung, ein falscher schritt und das minitier kann verletzt oder gar schlimmeres sein. Hunde die nicht viel größer als Meerschweinchen und Kaninchen sind, können nunmal den beutetrieb auslösen, wenn sie dazu noch quietschen stachelt das die Hunde nochmehr an.

    Das hat nichts mit fehlender Sozialisierung zu tun, sondern mit Genetik die sich weder wegerziehen, noch verscheissern lässt. Also kann man als Besitzer eines nicht minimini Hundes nur eines tun, zu den Minis keinen Kontakt zulassen. Better safe, than sorry.

    Bei uns ist alles unter 5-6 kg verboten. Die Gefahr ist mir einfach zu groß.

    Lg

    Ohren sind bei mir wie Farbe völlig egal, solange funktional. Meine ree hat als kelpie stehohren und null Probleme mit den Ohren, June hat steh Kipp Ohren, auch gut. Ein guter Hund wird nicht durch seine Ohren bestimmt, aber wenn ich mich recht erinnere sind im asca stehohren doch nur ein schwerer Fehler und kein zuchtausschliessender Fehler. Ein weiterer Mini Grund warum ich einen aussiewelpen beim asca kaufe und nicht im vdh.

    Und natürlich sollten Züchter einem Hund dem rassestandard entsprechend züchten, aber dabei sollte ganze Hund und sein Wesen, Charakter angeschaut werden, nicht nur sein Äußeres. Wie viele aussies können nicht mehr hüten, laut Standard entsprechen die dann alle nicht dem rassestandard. Denn der aussie soll ja einen ausgeprägten hütetrieb haben.

    Mein Hudson ist genau deshalb nicht in die Zucht gegangen. Er ist äußerlich ein hübscher Kerl, hat aber weder wach, noch schutztrieb, keinen hütetrieb und somit in meinen Augen zuchtausschliessende Fehler. Nur die sieht man halt nicht auf den ersten Blick, wie z.b. Stehohren. Aber na ja, da scheiden sich bei den ganzen Familien und showlinien eh die Geister. Nur der Standard sollte für alle gelten.

    Lg

    Soviel ich weiß ist Bristol MDR 1 +/- darum hat sie auch überhaupt nur überlebt. Ein MDR 1 -/- Hund wäre nicht zu retten gewesen.

    Ich würde aber auch einen MDR 1 +/- Hund nehmen. Nur -/- käme nicht in frage. Das muss in der aussiezucht nicht mehr sein.

    Aufpassen bezüglich medis würde ich aber eh bei allen vom MDR 1 betroffenen rassen. "Better safe, than sorry" denke ich mir da halt.

    Lg

    Für mich bleibt einfach der Fakt, weder doodle noch poo sind eine Rasse, sondern einfach Mixe die zu übertriebenen Preisen, an gutgläubige, uninformierte Menschen verkauft werden.

    Ich mag hunde, egal ob Rassehund, oder mischlinge. Nur eine mischlingsproduktion, die mag ich nicht. Neulich auf zergportal, zwei Seiten mit pudelmixen aus dem Tierschutz, dabei Welpen und junghunde. Somit mus man Mixe nicht extra produzieren. Jeder kann sein Geld ausgeben wofür er will, nur ein mix bleibt ein mix und ohne verband usw. ohne rassestandard, ohne zuchtziel, ohne strenge Regeln, zuchtzulasungen, vorgeschriebenen Untersuchungen vor dem zuchteinsatz, von einem Gutachter ausgewertet, passiert hier keine Zucht, sondern Produktion. Und diese Produktion rechtfertigt absolut den überzogenen preis nicht.

    Für einen mischling, meinetwegen ups Wurf, würde ich nicht mehr als 350 Euro höchstens zahlen und das völlig egal op Pudel beteiligt war oder nicht. Und selbst das liegt noch über dem Selbstkostenpreis für einen Welpen. Somit bleibt bei 350 Euro für einen Welpen schon etwas hängen, wieviel bleibt dann erst hängen wenn man, ohne Kosten für zuchtzulasungen, Gesundheitsuntersuchungen, usw. 1000 Euro und mehr für einen mix verlangt? Ein schönes Geschäft, vor allem lukrativ, in den meisten Fällen zu Lasten der Hunde (elterntiere) und den Käufern. (Weil Versprechungen nicht eintreten).

    Macht das die niedlichen Polos, doodle usw. zu schlechten Hunden? Nein, bestimm nicht. Sie können nichts dafür, aber ob man so etwas unterstützt sollte man sich einfach überlegen.

    Und natürlich gibt es im vdh/fci einiges was schief läuft, in der dissidenz noch mehr und von vermehren, Puppy Mills, ostblockwelpen und hundehandel muss man gar nicht sprechen, aber wir sollten beim Kauf hinterfragen, unseren Kopf nicht ausschalten und uns nicht für dumm verkaufen lassen und vor allem uns selber, auch durch kritische Meinungen, hinterfragen, immer wieder. Reflexion ist das a und o. Niemand ist perfekt, jeder macht Fehler, aber seinen Standpunkt zu überdenken, Meinungen von anderen wahrzunehmen, deren Standpunkt, deren Meinungen zu einem Thema zu überdenken, lässt uns wachsen. Seine Meinung zu ändern, zu verändern, oder beizubehalten, nach viel Reflexion, ist eine große Stärke und keinesfalls ein Zeichen von Dummheit.

    Lg

    Na ja, aber der fritzi ist so niedlich und der grobmotoriker Hudson muss ja nicht überall seine fette Nase rein stecken.

    Runde war super. Meine hütis fanden es klasse. Die alte schäfi Dame ist gut fertig, die anderen sind schon wieder auf dem Grundstück unterwegs. Rallye Obi hab ich abgesagt, hatte keine Lust mehr. Um 18 Uhr, werden die gasthunde wieder abgeholt.
    Bin schon dreimal über das terrierteil gestolpert, der blindfisch latscht immer in meine Rennstrecke.

    Lg

    War echt schön. Leider hat Hudson ganz zum Schluss den kleinen Fritz noch am Ohr erwischt. Nicht schlimm, aber auch sowas von unnötig. Wenn du mal deine Augen für 5 Sekunden nicht bei den Monstern hast, führt sich irgendeiner auf. :dagegen:

    Na ja, nächstes mal bring ich nur meine Hunde mit, dann können nicht soviele arschnasen aus der Reihe tanzen. :dead:

    Lg

    Ich weiß von einigen in Nord Amerika die für solche engen, knallharten arbeiten, Blue und red heeler züchten. Ich würde mich wohl dorthin wenden. Namen müsste ich googlen, aber Kanada im besonderen und auch die USA, haben da sehr gute Hunde. Sind ja praktisch auch Cattle dogs, nur eben auf Leistung gezogen. Ansonsten ist mir auch der westerwälder kuhhund eingefallen, weiß nur nicht ob die wirklich noch so auf Arbeit mit Bullen bzw. Cattle gezogen werden.

    Lg