Beiträge von Gammur

    Ich sage sonst immer "Reisende soll man nicht aufhalten" bei dir finde ich das aber sehr schade. Ich war nicht immer mit dir einer Meinung, aber habe dich stets als kompetent, ehrlich und freundlich erlebt. Du hast ein großes Wissen und mit dir macht es Spaß zu diskutieren. Du bleibst fair und deine Beiträge sind super zu lesen. Du wirst eine derer sein, die mir hier fehlen, so wie einige andere die gegangen sind und die ich bis heute vermisse hier.

    Viel Glück und Spaß mit deinen Hunde und evtl überlegst du es dir noch mal. Eine forumspause hilft manchmal.

    Lg

    Bitte nicht schon wieder Kette und stachler auf eine Stufe stellen. Eine Kette ist einfach nur ein Halsband. Da ist nichts schlimmes dran und eigentlich ist das einfach nur unverwüstlich und praktisch.

    Ein stachler steht auf einer anderen Stufe. Kann dem Hund schmerzen zu fügen und darf bei Prüfungen nicht benutzt werden.

    Ich habe für Hudson ein kettenhb und er läuft damit genauso wie mit jedem anderen hb.

    Ein Geschirr für die uo ist jetzt auch nicht was ich nehmen würde. Ein Geschirr ist in meinen Augen zum Ziehen da und nicht für ordentliche uo. Aber nur, weil ich meine Hunde niemals mit Geschirr in der uo führen würde, bedeutet das nicht, dass ich jemandem das verbieten würde. Soll jeder machen wie er meint. Ich sage allerdings schon etwas, wenn im Training ein Geschirr, furchtbar sitzt und den Hund behindert. Genauso sage ich aber auch was, wenn jemand mit einem ganz dünnen hb zum uo Training kommt und daran rumreißt wie blöd.
    Ein stachler ist bei uns im Verein verboten. Leinenimpulse nicht. Wobei ich darunter wirklich Impulse für Feinheit verstehe und kein grobes rumgeziehe.

    Und ehrlich, ein kettenhb ist kein stachler und es nervt mich, dass das so oft im gleichen Atemzug genannt wird. Die jenigen die einen dann da kritisieren aber z.b. ganz stolz auf ihr rundgenähtes, super dünnes zugstopphb sind, was bei mir z.b. nie an einen anfängerhund in der uo Grundausbildung käme. So gehen die Meinungen auseinander.

    Lg

    Bei Hudson wollte ich eigentlich eine Hündin. Wunsch war Black tri wenig weiß. Im Wurf gab es aber nur 3 Hündinnen. Zwei gemerlte und eine red bi. Die kleine red bi fand ich toll von den ersten Fotos und der kleine, schwarze rüde, schon mit zwei Tagen war das mein Favorit.

    Beim ersten Besuch mit vier Wochen. Die red bi war raus, hat nur geschlafen und wirkte schwächlich und der Funke, den ich damals noch meinte zu brauchen, oder zu spüren, sprang nicht über.
    Der kleine schwarze, der musste und sollte es sein. Die Züchter notierten den Favoriten und zwei Wochen später war klar, der kommt zu uns.
    Bereut habe ich diesen Entschluss jetzt nicht, aber so perfekt passt dieser Hund jetzt nicht zu mir und passte er auch nie.

    Bei June, mit 4 Wochen hin, von den Bildern zwei Favoriten, beide toll, die kleine Black bi etwas toller, weil unnahbarer, zurückgezogener. Wöchentlich der Züchterin geschrieben a La "ist sie noch so unscheinbar? So zurückhaltend?" Immer passende Antwort. Mit 8 Wochen abgeholt und der perfekte Hund für mich. Einen Funken brauchte ich nicht mehr. War eine reine kopfentscheidung. Und sooooooooo perfekt.

    Bei Reeba wurde zugeteilt, hatte eine Favoritin, die hat die Züchterin dann selber behalten, und mir teilte sie Reeba zu. Passte zuerst so gar nicht zu mir dachte ich. Dafür super zu meinen Hunden. Mittlerweile passt sie voll und ganz und ist sehr perfekt.

    Drei Hunde, dreimal unterschiedlich ausgesucht.
    Wartelisten gab es bei Hund eins, da war ich auf Platz 5 für einen Welpen, bei Hund zwei, war ich ganz oben auf der Liste und bei Hund drei war dritte auf der Liste für eine Hündin.

    Ich brauch kein Klick Gefühl mehr, kein der oder keiner, kein Herzchen in den Augen. Ich suche mir Linien aus, entscheide rüde oder Hündin und dann welchen Charakter ich suche. Der Züchter sagt dann, der,die würde passen und ich schaue ob das zu meiner Vorstellung passt bzw. welchen Welpen der Züchter mir zuteilt. Den nehm ich dann und bin bei den Züchtern wo ich kaufe sicher, dass das dann auch passt und gut ist.

    Lg

    DPD und ich stehen auch auf Kriegsfuß. Ich lass jetzt immer jennja bestellen. Auf letzte Nachfrage bei dpd bekam ich die Antwort "ja, sorry! Sie gibt es nicht, also ihre Adresse!" Ich bin mir nun absolut sicher, das es uns gibt, denn a) wohne ich hier und b) findet uns ups, dhl und Hermes ohne probs.

    Einfach ein Ärgernis. Dpd nie wieder.

    Lg

    Hudson braucht immer so 8 Wochen, bis er den neuen Hund akzeptiert. Bis der neue Hund komplett zum Rudel gehört für ihn dauert es so 3-4 Monate.

    Ausgenommen sein bester und ältester Freund. Wenn der hier Urlaub macht, dann gehört der sofort dazu.

    Lg

    Das Problem ist, die richtige Entscheidung ist zumeist keine leichte. Ich kaufe meine Welpen gerne bei Züchtern, die professionell und mit einer gewissen erfahrenen Distanz auf die Welpen blicken. Ja, dort gibt es dann keine süßen welpenbilder mit rosa plüschdeckchen im Blumentopf, aber dort wird den Welpen, die nicht lebensfähig sind, ein humanes und rasches Ende gewährt.
    Das ist dann keine rosawatteweiche plüschwelt mehr, aber mir ist das lieber, als wenn ein Züchter von seinen "Babies" spricht und den klaren Blick auf seine nachzucht verliert.

    Aber das kann jeder sehen wie er möchte und es gibt nicht nur schwarz oder weiß, sondern noch viel grau dazwischen.

    Und diese Hündin von der Lucy Lou geschrieben hat, hätte ich nicht gekauft. Das Risiko von Spätfolgen wäre ich nicht eingegangen.

    Lg

    Wie alt ist sie jetzt? Ich kenne auch zwei Welpen wo es zuerst nach Erfolg aussah. Der eine Hund starb mit 4 Jahren an einem relativ harmlosen Virus und kränkelte die letzten zwei Jahre ständig. Der andere rüde bekam mit 5 Jahren einen riesigen Tumor und musste erlöst werden. Und auch dieser Hund, hatte ständig irgendwelche Infektionen, Erkrankungen usw. Einfach ein schwaches Immunsystem.

    Wenn es dieser Hündin gut geht, Glück gehabt. Oder sehen was die Zukunft bringt. Die Regel ist das aber zumeist nicht. Die meisten Welpen, die keinen saugreflex, Missbildungen oder keinen Lebenswillen, warum auch immer, haben, sterben trotz aller medizinischen intensiven Behandlung.

    Lg

    Kommt in großen Würfen immer mal wieder vor und sagt nichts über die gesunden anderen Welpen aus. Was ich eher bedänglich finde, ist dieses zwanghaft am Leben erhalten von eigentlich nicht lebensfähigen Welpen. Da wird krampfhaft versucht Welpen die missgebildet sind, keinen saugreflex haben, oder von der mutterhündin aussortiert werden (hat oft gute Gründe, der Natur und Mutterinstinkt weiß oft mehr als wir), am Leben zu erhalten.
    Oft schaffen diese Welpen es dann trotzdem nicht, sterben entweder nach ein paar Tagen, oder Wochen, nach elendigem k(r)ampf, oder überleben, haben teils aber massive Defizite, teils körperlicher Art und manche auch geistig. Einige werden dann auch nicht alt und haben ihr Leben lang oft mit irgendwelchen medizinischen Problemen zu kämpfen. Oft ein z.b. schwaches Immunsystem usw.

    Einen kleinen Kümmerling mal öfter bei Mama anlegen? Klar, kein Thema. Einen Welpen ohne saugreflex mit der Pipette zwangsfüttern bzw. es versuchen? Muss das wirklich sein? Ich finde nicht.

    Es tut mir um jeden Welpen leid, der es nicht schafft, aber wir pfuschen der Natur mittlerweile so viel ins Handwerk, dennoch gibt es in meinen Augen Grenzen, die wir akzeptieren sollten. Manche Welpen sind nicht lebensfähig und daran können wir rein gar nichts ändern.

    Lg

    Ich glaube, wenn man sich wirklich um jede Regung seines Hundes einen riesen Kopf macht, dann kann es gut sein, dass der Hund genau dieses "sorgen um so ziemlich alles machen" wahrnimmt und sich daraufhin evtl zurückzieht, sich anders benimmt, oder gar so tut als würde ihm ständig der Himmel auf den Kopf fallen.

    Einen zweithund sollte man sich in erster Linie für sich selber anschaffen, die erstHunde stecken das in aller Regel gut weg.

    Man rennt doch auch nicht wegen einmal Durchfall gleich zum Tierarzt, oder wegen kurzem humpeln gleich in die Klinik, oder wegen kurzem zurückziehen gibt man doch den zweithund nicht gleich wieder ab. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird und mit etwas Fingerspitzengefühl, managment, Führungsqualitäten und Gelassenheit ist das mit dem zweithund gut zu machen. Ach ja und ganz viel Humor braucht man auch.

    Hunde sind weder Babies, noch besonders zerbrechliche Wesen. Die halten einiges aus und ich denke deine mia, als verträglicher, lieber goldi wird keine probs mit einem zweithund haben.

    Wer erst handelt, wenn alles 100 000% sicher ist, der handelt nie.

    Lg