Ich habe meine Kindheit mit einem absolut Hundeunverträglichem Hund verbracht. Dieser Hund konnte mit unseren anderen beiden Hunden mit viel managment, knallhartem Gehorsam und höchster Wachsamkeit laufen. Dann ging nur nicht relaxt sitzen im garten und quatschen, dann war höchste konzentration gefragt und managment. Wurde es eng, unübersichtlich wurde getrennt (zwingeranlage und innenzwinger im Haus).
Dieser Hund hatte bereits einen Hund im Tierheim gekillt und war mit fremdhunden absolut nicht zu vergesellschaften. Jegliches Training war einfach nur Stress für alle Beteiligten und umso mehr man in dieser Richtung den Hund zwang, umso mehr suchte er sein Ventil um den Druck, den Stress des Trainings loszuwerden.
Diese Erfahrung habe ich mit gänzlich unverträglichen Hunden jetzt schon einige Male gemacht, sie können lernen teils andere Hunde für kurze Zeit zu ertragen, aber eine falsche Bewegung, einmal zu eng, einmal nicht aufgepasst und dann suchen sie sich ihr Ventil. Und das kann dann ganz böse ausgehen.
Gerade bei rassen die körperlich die Voraussetzungen haben, sehr großen Schaden anzurichten.
Und genau damit sollte man rechnen, wenn man sich einen unverträglichen Hund anschafft. Eben das dieser evtl. bzw. wahrscheinlich niemals einen anderen Hund neben sich tolerieren wird. Egal wie, wielange und mit welchen Methoden man trainiert.
Wer selber schon solche Hunde gehalten hat, dem wird bei der ausgangsfrage ganz anders. Und ja, man muss die Umstände wissen um Tipps geben zu können und auch der Tipp den unverträglichen Hund nicht zu einem Zusammenleben mit einem anderen Hund zu zwingen ist ein Tipp.
Lg