Ganz ehrlich, dieses zwanghafte Ruhe halten, nur minirunden usw. Hat meinen hibbel die Wände hochgehen lassen. Nach 3 Monaten habe ich das abgebrochen, weil mein hund vor lauter angestauter Energie massiv körperlich gegen mich ging.
Vorher hatte ich einen freundlichen, hibbeligen und etwas nervösen Hund, nach ca.12 Wochen Ruhe, Ruhe, wenig Stress hatte ich einen Hund der um sich schnappte, völlig austickte bei allem und so frustriert war, dass er körperlich gegen denjenigen wurde, der ihn an der Leine hatte.
Als er wieder normale gassirunden drehen durfte, mit rennen, laufen, Abwechslung, verschwand dieses gefährliche Verhalten wieder.
Ich denke auch für hibbelhunde gibt es nicht EIN system das auf alle passt. Nicht jedem hibbelhund hilft Ruhe und stressvermeidung.
Hier hat stupides laufen, Stress abgebaut, den Hund runter gefahren.
Geblieben von meinem hibbel ist ein gelegentliches leises quietschen im Auto, wenn er merkt, dass wir Richtung hundeplatz oder gassistrecke fahren. Damit kann ich gut leben. Zudem ist das eh nur kurz und leise.
Im Herzen ist und bleibt er ein hibbelhund, nur er hat Strategien bekommen, die ihm helfen damit umzugehen und für ihn ist das nicht Ruhe, Ruhe, stressvermeidung.
Lg