Beiträge von Gammur

    June hat mir heute einen Schock versetzt. Wir kommen nach dem gassi Heim, alle Hunde fit. Ich mache ein kleines nickerchen und Wache von einem nach Luft ringendem, würgenden Hund auf, der neben mir steht. Super! Gefüttert hatte ich nichts, Knochen gab es auch keine, also ab zur Tierklinik. Noch schnell bekannte angerufen, die dort Tierärztin ist, damit die uns gleich in Empfang nehmen kann.

    Zwei Röntgenbilder später, Verdacht auf Insektenstich im Hals.
    Also hohe Dosis Kortison und antiallergiekum gespritzt und zum beobachten ab nach Hause. Auf Endoskopie haben wir erstmal verzichtet.
    June geht es schon wieder ganz gut. Hin und wieder würgt es noch, aber wird deutlich besser. Sie schläft recht entspannt, hechelt kaum noch und atmet wieder normal.

    Echt, so einen Mist braucht man nicht. Völlig unnötig. Aber Hauptsache meiner Prinzessin geht es besser.
    Ree liegt die ganze Zeit bei ihr und passt auf sie auf. Schleckt sie ab und putzt sie.

    Hoffe das June morgen wieder die alte ist.
    Auf dem Rückweg habe ich dann noch den Teilzeithund Maxi eingesammelt und jetzt ist hier Ruhe und Erholung angesagt.


    Lg

    Ich würde da gar nicht persönlich werden. Einfach der Versicherung melden und die sich darum kümmern lassen. Dafür hat man die.
    Dein Hund hat Zähne, also kann er die auch benutzen. Das passiert dem liebsten, bravstem und best erzogenstem Hund. Denn es bleiben nunmal Tiere.

    Diese persönlichen Rachefeldzüge bzw. alles auf die persönliche Ebene ziehen, hilft rein gar nichts und führt nur zu sinnloser energieverschwendung.
    Einer meiner Hunde hat neulich unseren dogsharing Hund übel am Hals erwischt. Mein Hund hatte einen minikratzer an der Pfote, der teilzeithund vier Kratzer und einen Fetten Bluterguss am Hals.
    Die 30 Euro tierarztkosten habe ich natürlich bezahlt, obwohl der Terrier im übersprung angefangen hatte.

    Als Tier bzw. Hundehalter muss ich zu meiner Verantwortung stehen, egal wer, warum, wie angefangen hat.

    Das melden beim oa steht wieder auf einem anderen Blatt. Würde ich aber aus "Rache" auch nicht machen.
    Du schriebst, es gab schon mehrere ungute Zusammentreffen mit diesem Hund. Du hättest ihn schon lange melden können, dies in der jetzigen Situation zu tun, halte ich für unklug.

    Wenn du es der Versicherung aus welchen Gründen auch immer nicht melden willst, dann bezahle das und harke es ab unter dumm gelaufen. Ansonsten soll deine Versicherung das klären. Für die Zukunft würde ich diesen hh und seinen Hund großflächig meiden.

    Ich habe die 30 Euro bei meinem Fall aus eigener Tasche bezahlt, bei solchen minibeträgen schalte ich die Versicherung nicht ein. Da ist der Aufwand ja größer als der Nutzen.

    Lg

    Ich kann die TS teilweise verstehen. Hudson und ich sind wie Feuer und Wasser. Und ich bin vor 3-4 Jahren in einer ziemlich negativen Spirale mit ihm gewesen.
    Es ging einfach nicht mehr, sein Wesen, sein Charakter hat mich fix und fertig gemacht. Er hat mich so genervt, jede Bewegung von ihm, jedes Geräusch von ihm, nach 5 Jahren dauertraining mit ihm, meinem stetigen Versuch sein Wesen, seinen Charakter völlig zu ändern und dem unvermeidlichen scheitern daran, war das Zusammenleben weder für ihn noch für mich zu ertragen.

    In meiner Not rief ich die einzige Person an, die Hudson a) sehr mag und b) ihn Händeln kann.
    Sie holte ihn ab und ich hatte 3 Tage frei. Es war so befreiend, es war so gut. Ich konnte wieder klar denken, ich konnte überlegen, analysieren.

    Abgabe stand im Raum und weitermachen stand im Raum.

    Hudson ist hier und er bleibt hier. In dieser Spirale sind wir nicht wieder gelandet. Ich habe vieles akzeptiert, ich nehme ihn wie er ist und wir sind wieder ein Team geworden.

    Nervt er mich manchmal? Klar, immer wieder. Aber genauso ist er toll.
    Ich habe Abstriche gemacht, mich von Vorstellungen verabschiedet und habe ihm einen gesunden Platz in meinem Leben eingeräumt.
    Er ist toll und er hat so viele Stärken und genialen Seiten.

    Ich kann es mir ohne ihn kaum vorstellen.

    Liebe TS,

    ich rate dir gar nichts außer was mir geholfen hat. Nimm eine aktive Auszeit von deinem Hund. Gönn dir Zeit und dann überdenke, analysiere deine/eure Situation. In Ruhe und mit abstand.

    Mein rüde hat sich damals den Beinamen "Sargnagel" verdient. Er trägt ihn noch heute. Nur jetzt hat er einen liebevollen Unterton.

    Ohne meinen geliebten sargnagel hätte ich vieles über mich, über ihn, übers aushalten, loslassen und verändern nicht gelernt.

    Vor allem das ich nur mich selber und meine Einstellung ändern kann. Niemanden und nichts sonst.

    Ich drücke dir und dem Hund die Daumen.

    Entscheide was für euch beide gut ist und das nicht während du überfordert und wütend bist.

    Lg

    Voltilamm ist bei mir als nächstes dran. Im Moment lauf ich noch mit karnimani, oder wie der auf deutsch heißt. Da fehlen mir aber nur noch 5 Bonbons.
    Von den entwicklungsgegenständen brauch ich noch drachenhaut und King Stone. Alle anderen habe ich bereits mehrmals.

    Lg

    Ganz ehrlich, ich sehe da schwarz. Es ist einfach so ein typisches aussie Problem bzw. verhalten. Was vielen aussies in ähnlichem Alter dann, das Zuhause kostet, weil Genetik sich nicht aberziehen bzw. wegtrainieren lässt.

    Aussies und Kinder kann gut gehen, muss aber nicht, egal ob mit Kindern aufgewachsen oder nicht. Viele aussies können Kinder nicht einschätzen, und dies stresst sie unheimlich. Manche kommen mit den eigenen Kindern noch klar, reagieren nur bei fremden Kindern und bei manchen sind es Kinder im allgemeinen.

    Aussies neigen zu einem kontrollzwang teilweise. Und Kinder lassen sich nicht so kontrollieren wie sie das gerne hätten. Manche aussies weiten dieses Verhalten noch auf andere Lebewesen aus später.

    Würde ich meine aussiehündin lassen, dürften andere Hunde nur in der Ecke sitzen, sich nicht bewegen und bestenfalls nur flach atmen. Ich habe von Welpe an, gegen jede kontrollhandlung gegen gearbeitet und trotzdem muss ich meinen Daumen drauf haben und managen. Das Leben mit aussie ist eigentlich immer in dem einen oder anderen Bereich durch managment geprägt. Stört mich nicht, aber mit Kindern ist das halt nicht so möglich. Es geht dabei auch nicht um Erziehung, Prägung, Sozialisierung. Einfach Genetik.

    So leid es mir tut, aber auch ich rate zur Abgabe. Der Hund wird dieses Verhalten eher noch steigern, ausweiten, als es abtrainiert bzw. weg erzogen zu bekommen.

    Neues Umfeld, ohne kleine Kinder.

    Denn aussies neigen zudem dazu vorwärts zu gehen und zu denken und ernst zu machen.

    lg

    P.s. Solltest du Hilfe bei der Vermittlung brauchen, schick mir eine pn. Wenn du dich für diesen Schritt entscheidest

    @Gammur was ist eigentlich aus dem cane corso Mädel geworden? Gut eingelebt?

    Das total liebe Mastino Mädchen musste zurück zum Züchter. Leider kam einer unserer Hunde (die kleinste) absolut gar nicht klar mit ihr. Und bei so viel gewichtsunterschied war das einfach zu gefährlich. Die kleine ist eigentlich total verträglich, aber mit der mastino Hündin war sie total überfordert. Ich hätte diese Rasse auch absolut nicht gewählt und hätte erwartet das meine hütitütis ein Problem mit ihr haben, mit denen ging es aber hervorragend.

    Aber mir ist halt deutlich klar geworden, dass hier nur ein bestimmter Typus Hund passt und das ein Hund der ausgewachsen 70 kg bekommt nicht unbedingt passend ist.

    Damals wurde ich überstimmt und ich habe dann, trotz bedenken, meine Unterstützung zugesichert. Für die mastino Hündin war das nicht schlimm. Sozusagen ein Kurzurlaub. Trotzdem werde ich den nächsten Hund wieder aussuchen und mich nicht mehr überstimmen lassen.

    Lg