Beiträge von Gammur

    Meine aussies und auch Border Collies sind schon eher reizempfindlich. Das müsstest du bedenken. Darauf werden und wurden die gezüchtet. Meine aussies können auf fremde gut verzichten, verteidigen ihr Revier schon nachhaltig und haben nicht das beste nervenkostüm.
    Sie lassen sich aber gut führen und sind für Aktion und hundesport zu haben. Meine Hündin ist allerdings ein echter Bewegungsmeldern. Tolerant Fehlern und Hunden gegenüber sind sie nicht. Fremdhunde sind eher ein rotes Tuch.

    Jagdtrieb ist händelbar, wobei aussies und Border sichtjäger sind und manche am hetzen schon ihren Spaß haben.

    Toller fände ich jetzt am passendsten. Ansonsten wenn du eben mit ein paar Abstrichen leben kannst, durchaus auch ein aussie. Ach ja, einige aussies haben mit Kindern ein Problem. Ist oft abgabegrund.

    Lg

    Frag mal bei der Uni Klinik München nach, die haben sehr faire und gute Preise.
    Ich war da bis jetzt mit allem sehr zufrieden.

    Habe meine Hündin da Röntgen lassen. Sedierung, Voruntersuchung, HD, ED, OCD und Wirbelsäule Röntgen für 300 Euro. Nach zwei Stunden haben mir die einen wachen Hund wieder mitgegeben, die von den vielen Vet Studenten verhätschelt und liebevollste beschmust und verwöhnt wurde.

    Und du bist in einer Klinik sollte irgendwas sein.

    Lg

    Ich habe zum hibbelhund einen Welpen gleicher Rasse angeschafft, aber genau geschaut das dieser Hund ganz anders ist als der erste.
    Hat wunderbar geklappt. Weder hat sich der Welpe die hibbeligkeit abgeschaut, noch ist sie irgendwie überdreht.

    Dem hibbelhund hat sie sehr gut getan. Sie maßregelt ihn teilweise wenn er zu hoch dreht, nachdem sie erwachsen geworden ist und er reißt sich deutlich mehr am Riemen.

    Lg

    Meiner Meinung nach, entweder stehen alle Hunde auf einer Liste und müssen mit Herrchen und Frauchen ab 18 Monaten einen Test ablegen oder keiner.

    Wir hatten einen hochgefährlichen DSH der immer gesichert wurde und sehr vorausschauend geführt wurde. Wir haben aber auch einen westi gehabt unter 10 kg, der teils seine terriergene ausgelebt hat und ein echter Teufel sein konnte. Maulkorb hatte der teils um.

    Meine aussiehündin und auch die kelpiehündin haben hier schon versucht ihre Zähne bei fremden einzusetzen. Die kelpiehündin wiegt 12 kg. Trotzdem ist das gefährlich. Mein aussiewelpe hat mir als Welpe die Augenbraue gepirced. Der wog mit 10 Wochen keine 8 kg. Die Narbe habe ich immer noch.

    Jeder Hund mit Zähnen kann bleibende Narben und Entzündungen hinterlassen. Oder er kann Stürze produzieren und Menschen schädigen. Man muss nicht immer gleich vom Tod ausgehen, auch ein selbstständiger der vom Rad fällt, weil der chi ihm reingelaufen ist und sich den Arm dabei bricht und monatelang nicht arbeiten kann, ist geschädigt.

    Bei solchen Dingen immer nach dem Gesetzgeber schreien, aber ansonsten nur über diesen schimpfen, ist auch ziemliche Doppelmoral.

    Der Appell kann und muss an alle Hundehalter gleichermaßen gehen, erzieht, sichert eure Hunde, übernehmt Verantwortung, räumt hinter euren Hunden auf und belästigt niemanden. Versichert eure Hunde und versucht Unfälle zu vermeiden. Wenn man das nicht gewährleisten kann oder will, sollte man sich überlegen ob Hundehaltung wirklich für einen geeignet ist. (Unfälle wird es eh weiterhin geben, das Leben ist einfach Lebensgefährlich).

    Lg

    Hier ist es ähnlich wie bei nathy. Großes Grundstück außerhalb gelegen. Besuch selten und mit etwas managment sehr gut händelbar. Wachen und schützen soll und muss hier sein, darum habe ich ja aussies. Fremdhunde praktisch nie, weil mitten in der Pampa.
    Sie sind hier Hof und Grundstückhunde, die wählen dürfen ob drinnen oder draußen und sind hier völlig unauffällig und auch wenn ich sie selten mal in die "Stadt" mitnehme, können sie sich zusammen reißen und benehmen.

    Jagdtrieb ist absolut händelbar. Wenn auch vorhanden. Zu Familien und Freunden sind sie absolute Kuschelmäuse und mehr als loyal. Fremde außerhalb vom Grundstück werden ignoriert. Fremdhunde sind ähm nicht so sehr beliebt.

    Ich liebe meine aussies gerade für ihre Kompromisslosigkeit und ihre anderen praktischen Eigenschaften. Ich fühle mich mit ihnen immer sicher und trotzdem an einem Finger führbar.
    Kommt aber z.b. der Schornsteinfeger, Sperre ich die Hunde weg. Hudson testet und June kontrolliert jeden Atemzug von ihm mit Argusaugen und verstellt ihm z.b. räume, lässt ihn nicht dahin wo er hin muss usw. Darum kommen Sie da einfach weg. Ist sonst Stress pur für alle.

    Lg

    Ich habe ja auch zwei ziemliche arschnasen, mancher würde sie als unverträglich bezeichnen, aber eher das Gegenteil ist der Fall. Mit anderen ordentlich kommunizierenden Hunden kommen meine Hunde hervorragend zurecht.

    Sie legen schlicht und einfach darauf wert, dass sich erwachsene Hunde höflich und vernünftig benehmen. Dazu zählt Bögen laufen, abstand halten, Ignoranz und individualdistanz waren.

    Es ist schlicht unhöflich wenn fremde Hunde geradewegs angerauscht kommen, ungebremst ihre Nase in den hintern meiner Hunde schieben, dazu noch aufdringlich am Maul rumschlabbern oder überfallartige, bedrängende spielaufforderungen machen.

    Da bekommen meine Hündinnen das absolute kotzen und Maßregeln dieses in ihren Augen unangebrachte Fehlverhalten.
    Ich sehe das nicht als Unverträglichkeit. Es ist ihr gutes Recht die eigene individualdistanz zu schützen vor dieser übergriffigkeit.

    Im Rudel, mit befreundeten Hunden sind meine Hündinnen absolute teamplayer. Sehr sozial kompetent, sehr verträglich und jeder Welpe und junghund bekommt von Anfang ein höffliches verhalten gezeigt und erklärt.

    Wer sich benimmt wie ein Elefant im Porzellanladen, muss eben mit einer fetten Rechnung bzw. Antwort leben.

    Junghunde und Welpen müssen sich hier übrigens ganz hinten anstellen, die sind solange das allerletzte bis sie sich ordentlich benehmen.

    Dieses "alle müssen miteinander immer spielen und sich lieb haben" ist sorry für die Hunde teils echt eine Zumutung.

    Meine Hunde dürfen allerdings nicht alles sofort schreddern, die haben gelernt auch mal die backen zu halten und ignorant weiter zu gehen. Verteidigen dürfen sie und angemessen ihre individualdistanz wahren auch.

    Hundewiesen sind aber für meine Mädels ein alptraum und für mich irgendwie auch.

    Erziehung ist das nur teilweise, hängt vor allem auch vom Charakter, der Rasse und dem Wesen des Hundes ab.

    Lg

    Meine beiden aussies sind bei fremdhunden eigentlich sehr gut kontrollierbar. June findet fremdhunde zwar super unnötig, ist aber sehr leichtführig und ist mit managment durchaus kompatibel. Hudson ist sozial ziemlich kompetent, hat aber auch ein cheffe gen. Er hat es nicht mit unterwürfigem kleine Brötchen backen. Wird er angegriffen, wird es sofort unschön. Das lässt er sich nicht mehr gefallen. Von sich aus fängt er keinen Streit an, aber wie gesagt cheffe gen. Mit Kontrolle und managment geht das aber.

    Ich denke das ist beim aussie eh fast immer nötig. Kontrolle und managment. Einfach laufen lassen, geht meist schief, egal in welchem Bereich. Aussies sind selber kontrollfreaks und als Mensch muss man da ähnlich drauf sein.

    Der aussie ist dir wunderbarer Kumpel, Begleiter und Kollege, solange du der Kontrolleur und tonangebende in jeder Lebenslage bist. Sonst übernimmt der aussie und das geht meist gänzlich in die Hose.

    Wer das mag, wem klar ist, dass der Daumen beim aussie drauf gehört, der kann mit dem aussie den Hund für sich haben.

    Lg

    Meine Hündinnen sind beide nicht kastriert. Sie werden einmal im Jahr läufig und wenn ich nicht hin und wieder 2-3 Blutstropfen finden würde und mein ebenfalls intakter rüde, mir nicht die stehtage anzeigen würde, dann würde ich von den läufigkeiten nichts mitbekommen.

    Auch nach der Läufigkeit ist kein Unterschied.

    Warum einen gesunden Hund mit normalem Zyklus kastrieren?

    Lg

    Ich kann die TE verstehen. Der Hund verhält sich völlig anders, als beschrieben bzw. als sie gekauft hat. Man kann nicht damit rechnen das ein 7 Monate alter Hund aus einer Familie, die normalen Regeln im Umgang mit Menschen noch nicht gelernt hat.

    Darauf hat die TE als Mensch, menschlich reagiert. Wütend, enttäuscht, überfordert.
    Wenn ich denke ich kaufe einen jungen, netten, schon vorerzogenen Hund und erlebe dann das dieses Tier noch nicht mal die absoluten Grundregeln im Bezug auf menschliche Unversehrtheit beherrscht, dann wandelt sich Freude schnell in Enttäuschung und Überforderung. Denn der Hund wurde gänzlich anders von den Vorbesitzern beschrieben und aufgrund dieser gänzlich anderen Beschreibung erworben.

    Die TE hat sich also sofort an einen Trainer gewandt um Hilfe zu bekommen - finde ich super. Aber auch die Überlegung den Hund zurück zu geben, kann ich nachvollziehen.
    Für viele Menschen soll der Hund Begleiter, Freund, Freude im Alltag sein und keine (Dauer)Baustelle. Vor allem wenn man wie die TE hier sich Gedanken macht, sich gegen einen Welpen, für eine normalerweise gut zu händelnde Rasse, entscheidet.

    Ich denke auch ihr war und ist klar, dass jeder Hund Zeit braucht und nicht sofort einfach mitläuft, allerdings kann ich verstehen dass sie nicht mit solch massivem (Fehl)Verhalten gerechnet hat.

    Mein Tipp, Sortier dich. Möchtest du den Hund vollen Herzens behalten? Dann sei dir bewusst was auf dich an Zeit, Arbeit und Geld zu kommen kann. Möchtest du ihn nicht behalten, gib ihn so schnell wie möglich zurück.
    Solltest du ihn behalten wollen, such dir Hilfe bei der Trainerin. Ich kann und will keine konkreten Tipps übers Internet geben, wenn ich den Hund, die Situation nicht mal persönlich kenne.

    Egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir viel Glück.

    Lg

    Mir fehlen jetzt nur noch 4 regionale Pokemon und beide die ich mit King Stein entwickeln muss. Ach ja, unknown habe ich noch nicht. Alle anderen hab ich.

    Lg