Beiträge von Gammur

    Beim aussie ist schon ziemlich nach al und sl getrennt, wobei es eben auch was in der Mitte gibt. Die meisten aussies in Deutschland sind sl oder/und mischlinien. Reine al ist selten und sind nur ein paar wenige Züchter, die mit sehr ähnlichen, wenn nicht den gleichen Linien züchten.

    Das Spektrum ist allerdings wirklich groß. Sowohl von Höhe, als auch Gewicht und fellmenge.

    Es gibt aussierüden die bringen über 30 kg Gewicht auf die Waage und es gibt aussierüden die haben unter 20kg.
    Es gibt aussiehündinnen mit 25 kg und es gibt aussiehündinnen mit unter 15 kg Gewicht.
    Es gibt fellberge und fast nacktaussies. Es gibt locken, glattes Fell, gekraustes Fell, welliges Fell usw.

    Vom aussehen kann man nicht immer darauf schließen aus welchen Linien der Hund kommt, das kann man oft nur am ped rauslesen.

    Lg

    Aber jetzt ganz ehrlich, der prozentanteil von Hunden die abgegeben werden, wegen des Sportes, der ist doch sehr, sehr gering. Somit schreiben wir hier von einem so kleinen Prozentsatz in der Flut der abgabehunde, dass sich das aufregen darüber kaum lohnt.

    einig wird man sich hier nicht, muss man auch gar nicht, denn hier schreibt keiner mit, der seinen untauglichen, kranken, den Sport nicht erfüllenden Hund, abgegeben hat. Trotzdem gibt es diese Fälle, sehr selten eben.

    Ich finde solange es am Ende Herrchen und Hund gut geht, beide glücklich sind und zufrieden, kann man unterschiedliche Meinungen und Standpunkte akzeptieren.
    Man muss nicht alles werten, oder alles nachvollziehen und verstehen können. Am Ende sollte es für alle Beteiligten gut sein.

    Lg

    Aber gerade hundesportler kennen doch viele Hundehalter und suchen dann gute passende Plätze. Genauso wie Züchter. Da ist dann ja auch keine Eile von Nöten. Oft sind diese Hunde mit einem hervorragenden grundgehorsam ausgestattet und haben riesige Freude an anderen Sportarten oder Aufgaben.

    Das mit den Jägern in Südeuropa zu vergleichen, die ihre Hunde aussetzen bzw in tötungsstationen und Tierheimen abgeben, ist wirklich nicht fair bzw. nicht zu vergleichen.

    Und aus diesen überlegt abgegebenen Hunden, für die mit Zeit und Umsicht ein neues Zuhause gesucht wird, werden in aller Regel, keine Wanderpokale.

    Lg

    Ist es dem Hund nicht egal warum er abgegeben wird? Der weiß doch von Moral nichts. Dem Hund ist es doch egal warum er woanders wohnt.
    Moralvorstellungen haben Menschen, aber ob der Hund nun abgegeben wird weil es im Alltag nicht klappt, jemand eine Allergie hat, der Hund sich nicht mehr mit Kindern, anderen Haustieren versteht, er nicht für die Zucht geeignet ist, er nicht passend für den hundesport die Arbeit ist, ist doch aus hundesicht völlig egal.

    Der Hund verliert sein Zuhause und findet ein neues besser passendes wo er geliebt wird.

    Viele hier im Forum suchen doch gerade nach solchen Hunden/privatabgaben.

    Sportgerät hört sich sehr negativ an, wer sich einen Hund/Welpen holt hat immer Vorstellungen. Wie man die gewichtet bleibt jedem selbst überlassen.

    Ich denke die Hauptsache ist doch, dass es Hund und Mensch gut geht und die Entscheidung zur Abgabe das Leben von den Beteiligten verbessert bzw. beide glücklich werden.

    Lg

    Terrier allgemein sind auch sehr wetterhart und allgemein robust.
    Meine aussies auch, die haben mit keinem Wetter ein Problem, selbst bei 40 Grad im Schatten gehen die gassi.

    Schäferhunde sind auch sehr wetterhart, genauso wie beaucerons und einige Retriever und Pudel.

    Lg

    Ich muss klein Nevis mal wieder loben, der ist nur toll. Wir haben das ganze Haus voller (Gast)Hunde und er läuft einfach nur brav mit. Ist super anpassungsfähig, mag jeden Hund, hört top, haut sich drinnen wie draussen hin wenn er müde ist, saust wie der Blitz durch die Gegend und ist einfach nur easy going.
    So ein gechillter Welpe ist mir selten begegnet. Ziemlich gut der Dreikäsehoch.

    13 Wochen ist er jetzt alt. Bis jetzt kristallisiert sich heraus, das er der mit abstand einfachste Welpe ist, den ich je hatte und das obwohl alle meine Welpen ziemlich easy waren.

    Ich war heute gassi mit vier erwachsenen Hunden und dem Zwerg. Er ist echt ein Selbstläufer.

    Lg

    Also überspitzt gesagt, jeder der sich gegen jagdtrieb entscheidet, möchte einen stumpfen Hund und ist nicht interessiert an der Natur?

    Meine hütis bekommen draußen alles mit, sie sind nur so erzogen erstmal sich zu mir zu orientieren und dann auf ihr Lob fürs anzeigen zu warten. Und als Hütehunde machen Sie einem das halt auch leicht.

    Ich kenne ausgeprägten jagdtrieb, finde das in Jägerhand super, aber ich persönlich, so wie ich lebe und wohne möchte das nicht für mich.

    Gott sei dank hat man ja die Wahl, aber ich denke die allermeisten Hundebesitzer könnten auf ausgeprägten jagdtrieb verzichten.

    Und Windhunde z.b. finde ich oft wahnsinnig hübsch, aber ich möchte lieber einen Hund der draußen sagt:"supi Frauchen und was machen wir beide jetzt gemeinsam hier?" als einer der sagt:"ciao, lass uns in 3-4 Stunden wieder am Auto treffen".

    Und im Haus möchte ich einen Hund der sich wie ein Hund verhält.der soll bellen, wenn jemand unbekanntes sich nähert usw.

    Und ich bin bekennender Leinen hasser. Schleppleinen sind mein persönlicher alptraum. Ich mag sie nicht, ich finde sie gefährlich und richtig handhaben bzw. Training macht eh kaum jemand damit.

    Es ist ganz einfach fair sich selber und vor allem auch dem Hund gegenüber, wenn man seine Wünsche an den Hund klar sieht und sich so den passenden Hund aussuchen kann.

    Und wenn jemand beschreibt, dass er einen netten, möglichst nicht jagenden Hund sucht, der will to please hat, Mittel aktiv, und gut in eine Familie passt, dann sind halt Windhunde, Huskys und andere Jagdhunde keine gute Empfehlung.

    Ein Leben lang gegen die Passion des Hundes arbeiten zu müssen, ist nicht jedermanns Traum, oder findet jeder dem Hund gegenüber fair.

    Ein nettes Beispiel auf einem agi Turnier vor Jahren:
    Zwei Männer unterhalten sich, ich komme zufällig vorbei und höre folgendes
    Mann 1: "der Border Collie ist total mein Hund"
    Mann 2 : "oh ja, für agi gibt es nichts besseres, wenn nur dieser scheiss hütetrieb nicht wäre"

    Ähm ja, das ist der trieb, der den Border ausmacht, wäre genauso wenn jemand sagt "Bracken sind so toll, nur das jagen ist so nervig" :headbash:

    Das richtige aussuchen und informieren über eine Rasse, verhindert spätere Enttäuschung oder sogar die Abgabe eines Hundes.

    Lg

    Jagdtrieb ist für mich wirklich etwas was mich stört. Meine hütis jagen evtl auf Sicht. Also June ein ganz klein wenig.
    Neulich hatte ich eine viszla Hündin zur Pflege und war hochgradig genervt. Dieser jagdtrieb nichts für mich.

    Wach und schutztrieb nehm ich gerne, will to please will ich unbedingt beim Hund. Ich finde es deutlich besser, die Menschen schätzen sich realistisch ein, schaffen sich dann eine "einfache" Rasse an und werden glücklich, als dass sie einen Trainer nach dem anderen ausprobieren, enttäuscht sind, weil sie mit dem jagdtrieb nicht klar kommen und den Hund nicht frei laufen lassen können und ständig gegen den trieb des Hundes ankämpfen und antrainieren.

    Lg