Beiträge von Gammur

    Natürlich wirken Hunde abschreckend. Ich hätte jetzt gängige hofwachhunderassen vorgeschlagen. Die sind nur teils deutlich größer und schwerer. Einzig der spitz bzw. wolfspitz könnte passen. Nur der hat halt langes, unempfindliches Fell, was ihn befähigt draußen zu bleiben, selbst bei ekelwetter.

    Ansonsten fiele mir jetzt noch der Hovarwart, der Berner sennenhund und der DSH ein. Aber alle knacken die von dir angegebene wunschgrösse.

    Hier bei uns hat die aussiehündin und die kelpiehündin den Job das Grundstück aktiv zu bewachen. Beide tun dies und sind im Sommer 24 h auf dem Grundstück unterwegs. Sie melden alles verdächtige und lassen niemanden fremdes hier rein.
    Aber sie haben vollen Familienanschluss und werden natürlich noch anderweitig ausgelastet.

    Lg

    Es geht mir nicht nur um die Userin hier. Hier lesen noch andere mit, evtl. Menschen die sich noch überlegen welcher Hund/welche Rasse einziehen wird. Um die Aufklärung dieser Menschen geht es mir persönlich.
    Das diese userin sich schon für eine qualzuchtrasse entschieden hat und diese bei ihr einzieht, ist ihre Entscheidung.
    Aber andere noch unentschlossene kann man mit guten Argumenten und freundlicher Kritik vielleicht erreichen oder zum Umdenken bewegen, egal in welchem Thema.

    Denn um die animositäten einer userin geht es mir absolut gar nicht. Nur darum leid zu verringern, zu verhindern durch Aufklärung.

    Und soviel ich weiß, heißt das Thema "bald zieht ein Hund ein" und nicht "hier darf nur positives freu-hüpf-süß" gepostet werden.

    Da bei mir in näherer und ferner Zukunft hoffentlich kein Hund einzieht, hier ist übervoll.

    Fiebere ich jetzt wieder mit.

    Lg

    Einen Hund fett füttern ist verwerflich, aber kann auch ohne operativen Aufwand wieder umgekehrt werden. Ein Hund der angezüchtete nicht richtig atmen kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Da hilft auch keine Diät, keine Änderung des Futters, da müssen viele Hunde operiert werden um ein halbwegs würdiges Leben führen zu können. Dauerhafte Atemnot ist ein bemitleidenswerter Zustand.

    Die Bilder von dem Hund hat sogut wie niemand kommentiert, einfach eben, weil die neuen Besitzer sich auf ihren Hund freuen und man die Entscheidung von anderen Menschen respektieren muss. Trotzdem darf man wenigstens kurz anmerken, dass die qualzuchtmerkmale alles, aber nicht "süß" sind.

    Lg

    Es geht aber nicht um "hässlich finden" sondern eine krankgezüchtete Qualzucht Rasse.
    Nur einen Hund unschön (hässlich, finde ich völlig unangebracht einem Lebewesen gegenüber) zu finden, mei ist halt so, darum geht es nicht. Es geht darum etwas mit süß zu betiteln, bei dem das Lebewesen unter seinen angezüchtetes Merkmalen ein Leben lang leiden wird. Dieser Hund wird nie mit dem Wind um die Wette laufen, ausdauernd mit anderen Hunden oder seinen Menschen spielen können, und im Fall der Fälle evtl nie ohne Probleme atmen können. Was daran süß sein soll, darf man auch im wartezeitenthema durchaus erfragen.

    Ich gönne wirklich jedem seinen Hund, aber hier sind viele informierte, engagierte Hundehalter unterwegs und da ist es manchmal völlig unverständlich wie qualzuchtmerkmale immer noch als "süß" betitelt werden können. Gerade hier, wo wirklich viel Aufklärung geleistet wird.

    Lg

    Hudson läuft super am Pferd. Allerdings macht er typisch intelligenter aussie, dann sein Ding. Er bleibt in der Nähe, Jagd nicht, aber weiß halt auch, ich habe keinen Zugriff auf ihn.

    June würde das auch gut machen, wahrscheinlich besser als Hudson, allerdings würde sie eben Pferd und mich wohl gegen andere Hunde dann verteidigen, sollten sich fremdhunde nähern.

    Ich kann mir einen aussie da gut vorstellen, wenn man eben seine Eigenschaften als Gesamtpaket mag und sie zu einem passen. Aussies können so viel sein, vom wandelnden Bewegungsmelder, bis völlig still, vom aktivitätsjunkie, bis zum couchpotato, von wirklich ernsthaft fremdhunde/gleichgeschlechtliche Hunde hassend, bis zu sehr unkompliziert mit Hunden. Es kann alles sein, die Mitte oder das extreme und als Welpe weiß man das nicht.

    Was alle aussies brauchen, geradezu danach schreien ist eine möglichst lückenlose, konsequente Führung.

    Mir werden im 4-6 Wochen Rhythmus problematisch gewordene aussies im junghundealter angeboten. Aussies fordern auf die ein oder andere Art ein engmaschiges händling. Haben sie das, sind sie die besten. Sie tun alles für ihren Besitzer! Alles! Haben sie das nicht, ist das Zusammenleben mit Ihnen ganz schnell unschön. Aber diese enge Führung sorgt eben auch für eine sehr intensive Beziehung. Ich habe zu beiden aussies eine unglaublich tiefe Verbundenheit. Es ist fast so, als könnten sie meine und ich ihre Gedanken lesen.
    Und in der Arbeit im Sport reißen sie sich wirklich alle Beine aus um es mir recht zu machen.

    Aber sie sind halt gänzlich anders als ein Retriever. Kann ich beurteilen, da ich 11 Jahre lang eine Golden Hündin aus AL hatte. Gegen diesen freundlichen, lustigen, sanften Hund, sind meine aussies echte arschgeigen, mit Ecken und Kanten.

    Lg

    Habe jetzt einfach bei dir rein geantwortet.

    Lg

    Mein herzliches Beileid!

    Bei mir ist vor 7 Wochen meine Oma gestorben, niemals hätte ich es mir verzeihen können die Beerdigung zu verpassen. Alleine der Gedanke daran, einen für mich wichtigen Menschen nicht Lebewohl zu sagen, den letzten Weg mit ihnen zu gehen und das sorry, nur wegen eines Hundes, ich glaube ich könnte nicht mehr in den Spiegel schauen.
    Mein border Welpe war bei der Beerdigung 4 1/2 Monate alt und blieb bei meiner Trainerin. Er war dort noch nie, aber da wir ein ganzes Wochenende unterwegs waren, musste er da durch. Allerdings habe ich ihn auch nie so abhängig von mir gemacht.
    Meine anderen drei Hunde waren ebenfalls bei Freunden untergebracht. Keiner von denen hat von einer fremdbetreuung oder dem alleine bleiben jemals ein "Trauma" erlitten.

    Ich würde den Hund in eine Betreuung geben, oder evtl findet sich ja ein forumsmitglied welches ihn betreuen würde.
    Und dann würde ich schnellstens daran arbeiten, dem Hund einen gesünderen Platz im Leben einzuräumen und ihn nicht so abhängig von dir zu machen.

    Mit 6 Monaten bleibt mein borderle jetzt 6 Stunden alleine zu Hause und auch im Auto kann er stundenlang ruhig warten. Ebenso ist er fremdbetreuung gewöhnt. Genauso wie alle meine Hunde.

    Viel Kraft für die Beerdigung.

    Lg