Mir würde auch der sheltie einfallen, für beide letzten Anfragen. Und für @Surina182 evtl noch der Australian kelpie. Wer schon einen BC hat, weiß ja, wie diese Arbeitstiere zu händeln sind.
Lg
Mir würde auch der sheltie einfallen, für beide letzten Anfragen. Und für @Surina182 evtl noch der Australian kelpie. Wer schon einen BC hat, weiß ja, wie diese Arbeitstiere zu händeln sind.
Lg
Meine June ist ja der Hund, der im welpenauslauf neben dem laufenden und wendenden Trecker gespielt, geschlafen, gelebt hat. Ihre Reaktion auf ihr erstes Silvester war auf den Hintern neben mein Bein setzen, Himmel anschauen, Ohren kurz nach hinten und nach 2-3 Minuten das Ganze als "seltsames menschengedöns" abharken und weiter sich mit den wichtigen Dingen des hundelebens befassen.
So ist das bis heute. June legt die Ohren kurz zurück, drückt sich kurz an mein Bein, beobachtet, ordnet ein und nimmt dann gelassen ihre hundedinge wieder auf.
Warum sollte ein Hund Panik vor einem Traktor haben? Ist doch scheußlich, wenn man ständig Angst und Panik vor allem hat. Und June wirft sich deshalb doch nicht lebensverachtend vor einen Traktor, sie hat nur einfach keine Panik oder Angst vor dem Teil. Sie fährt sogar drauf mit und findet das sogar ziemlich gut.
einen Angst oder Panik Hund möchte ich weder mir noch dem Hund zumuten.
Und jetzt mein kleiner Border Bub. Super Beispiel gerade 6 Monate alt. Heute beim gassi steht mitten im Wald ein großes Auto, was da sonst nie steht. Wir gehen drauf zu, nevis bellt, knurrt, unsicheres Verhalten. June geht zu ihm, läuft zum Auto vor, bleibt stehen, schnüffelt am Auto, wartet aufs Baby. Ich gehe weiter am Auto vorbei. Nevis geht langsam zu June, bleibt stehen, schnüffelt, kommt zu mir, schaut mich an, ich fasse das Auto kurz an, er wedelt, springt los und ist völlig locker und ohne Angst.
Ja, er war unsicher, aber er hatte keine Panik, hat sich Unterstützung zur Bewältigung diesen Reizes geholt und seine Unsicherheit/Angst überwunden. Von Panik keine Spur.
Ich fand seine Reaktion völlig in Ordnung, weil er eben eh gerade in dieser Phase ist, und ich fand seine bewältigungsstrategie klasse. Er hat sich dem gestellt selbstständig, ohne großes Theater.
Natürlich darf/soll und muss sich ein Hund erschrecken, die Reaktion auf den schreckreiz sollte nur nicht blinde Panik sein.
Und Nevis ist einfach im Alltag beim Züchter mitgelaufen und hat keine Umwelt oder sonstigen Ängste. Ohne Pläne und ohne gedöns, einfach nur dabei.
Lg
Ich war das mit dem Trecker und der Wurf waren aussies und nein, da hatte und hat keiner damit ein Problem. Die Erwachsenen Hunde, die mutterhündin blieben cool und somit war für die Welpen klar, ist nur ein Schlepper, der kommt dreimal am Tag hier vorbei und gehört zum Leben dazu. Meine Güte, genauso könnte man ja sagen woher der Welpe wissen soll, dass der Staubsauger ihn nicht angreift.
Welpen mit passender Genetik, gutem Nervensystem, neugieriger und tougher Natur wie Welpen sein sollen, muss man nicht in Watte packen. Die können mit reizen einfach umgehen.
Lg
Hier leben ja auch zwei bis drei Mädels, aber halt noch weitere Hunde.
Meine Mädels sind jetzt 5 1/2 Jahre alt und fast 4 Jahre alt beide intakt. Und beide best Friends. Sie lieben einander sehr und vertragen sich super. Ree mag andere Hunde nun nicht wirklich, ihre June liebt sie allerdings.
Mit anderen Hunden sind beide teils sehr zickig, mobben auch gerne und können richtig eklig sein. Beide sind absolute Gruppenhunde und genießen die hundegruppe. Tagsüber gehört noch die fast 5 jährige kastrierte Hündin der Vermieterin dazu und ja, auch das klappt gut. Sie vertragen sich und mögen sich auch.
Allerdings zog ja jetzt ein rüde ein, weil ich nicht riskieren wollte, dass das kippt. Ich bin froh, dass sich die weiber hier so gut verstehen, eine weitere zickige Hündin und das hätte kippen können. Darum um auf der sicheren Seite zu sein, ist eben der Bub eingezogen.
Hudson mein aussierüde ist nämlich deutlich toleranter anderen Hunden gegenüber, als meine beiden Hündinnen das sind.
Lg
Ich finde das stimmt nur teilweise. Du kannst auch einen tollen Hund vermurksen indem du ihn reizarm aufziehst. Klar wird einer der ruhig aufwächst mit tollen Genen bzw. tollem Wesen in der Stadt besser klar kommen. Er kann aber trotzdem Probleme bekommen oder man muss ewig dran rumdoktern. Ich würde mittlerweile immer darauf achten, dass der Hund ungefähr so aufwächst wie er dann bei mir leben soll.In dem Fall wäre also ein Züchter mit Kindern oder zumindest Besuchskindern toll und wäre auch gut wenn er schon mal irgendwelche Nutztiere gesehen hat, im Idealfall Pferde. Dafür brauche ich keinen Bauernhof, aber den Hund nur zu Hause im Garten aufzuziehen hilft eben auch nicht. Es reicht ja schon wenn man mal auf einem Spaziergang auf einer Wiese mit Pferden vorbei läuft.
na das ist doch wieder das andere Extrem. Die genetische Grundlage die einem Welpen mitgegeben wird, wenn die verpaarung passt, ist nicht durch einen puppyplan zu ersetzen oder wieder aufzuholen. Das bedeutet doch nicht, dass Welpen mit passender genetischen Grundlage im Bretterverschlag ohne Reize aufwachsen sollen oder dürfen. Nur bei Hunden die eben die passende Genetik mitbringen, ist der ganz normale Alltag des Züchters völlig ausreichend um den Hund auf sein weiteres Leben vorzubereiten. Ein Beispiel: "wenn der Rasenmäher den Welpen nicht stört, wird es der Staubsauger auch nicht". Oder wenn das Gewitter oder das Flugzeug übern welpenkopf donnert, dann wird dem auch kein topfgeklapper was ausmachen.
Wenn die Genetik passend ist, muss der Welpe nicht jede Lebenssituation des Käufers kennen gelernt haben, sondern der Welpe kennt Reize und weiß damit cool und gelassen umzugehen, auch wenn er dann zum ersten Mal eine Innenstadt sieht.
Lg
Darum ist Zucht halt viel viel mehr als hübsche reinrassige Hunde verpaaren und dann sozialisieren was das Zeug hält.
Kein Züchter braucht einen Bauernhof, allerdings finde ich mindestens einen garten/Grundstück ein muss für eine gute welpenaufzucht. Welpen gehören spätestens mit bzw. ab vier Wochen raus aus dem Haus wenigstens stundenweise.
Die Genetik spielt so eine große Rolle. Passt das nicht, kann man sich einen Wolf sozialisieren ohne grossartig was zu ändern.
Passt die Genetik, erledigt sich vieles von selbst bzw. muss nicht doppelt und dreifach versucht werden durch ein riesiges Programm hinsozialisiert zu werden.
Lg
Für mich beeinflusst ganz ganz viel auch die Genetik, nicht ein puppyplan. Frustrationstoleranz, mutig, kritikfähig, neugierig, offen , lernbegierig usw. stimmt und passt die Genetik, das Umfeld, muss der Züchter keinen Plänen folgen und den Welpen eben einfach im Alltag dabei haben.
Ist meine Erfahrung mit einigen Welpen.
Hängt euch doch nicht am anspringen auf, wenn der Welpe zu mir kommt mit 8-10 Wochen kann ich dem anspringen immer noch abgewöhnen schnell und einfach. Damit muss der Züchter doch nicht vorher anfangen. Was will man denn noch in 2-3 kurze Wochen stopfen? Ich meine bis zur 4-5 Woche sind die Welpen doch mit ganz anderen Dingen beschäftigt und dann hat man je nachdem noch 2-4 Wochen Zeit ehe der Welpe woanders hinzieht.
Und sagen wir mal man hat keine shelties, bei denen die Würfe ja meist Mini sind, sondern rassen bei denen wir eher von 6-8 Welpen im Durchschnitt sprechen, wie will man das schaffen? Ohne die Welpen zum Mittelpunkt des Universums zu erklären oder 24/7 um sie zu rotieren?
Mir ist da eine robuste, bodenständige, naturnahe, Realitätsnähe, liebevolle Aufzucht ohne viel Schnickschnack und Gedöns lieber. Und passende Genetik bringt dann alles mit was der Welpe und ich brauchen.
Lg
Meine June kommt vom Bauernhof. Der Zwinger bzw. welpenauslauf war mitten im Hof. Dreimal am Tag hat der Schlepper auf dem Hof gewendet, genau vor den Welpen, dann würden die Rinder, Schafe und Enten vorbeigetrieben und die einsteller latschten zu ihren Pferden bzw. mit den Pferden vorbei.
June und die Geschwister sind nur wesensfest, wen ein Schlepper genau vor der Nase nicht schockt, der hat ganz sicher kein Problem mit Autos, Bus, Bahn, oder sonst irgendwas.
Einfach sau coole Hunde. June war schon als Welpe sowas von cool, nichts hat die in Panik versetzt. Sicher nicht wegen dem abarbeiten von einem puppyplan, sondern einfach die Genetik passte und im Bretterverschlag sind sie auch nicht aufgewachsen.
Lg
June war mit 13 Monaten das erste mal läufig. Reeba mit 15 Monaten glaube ich. Werden nun nur einmal im Jahr alle 10,5-12 Monate läufig.
Ich kenne aber auch aussiehündinnen, die erst mit knapp 2 Jahren läufig geworden sind. Und bei anderen rassen kenne ich das auch. DSH z.b. werden oft recht früh läufig und dann in recht kurzen Abständen. (4-5 Monate Abstände ist bei denen z.b. oft normal).
Lg
Ich stelle da wenig Anforderungen, den normalen Alltag kennenlernen, ansonsten raus, raus, raus. Einen Welpen aus reiner hausaufzucht würde ich nicht kaufen. Praktisch finde ich, wenn die Welpen schonmal Auto mitgefahren sind, eine Box kennen, den Zwinger gewöhnt sind und Menschen als positiv kennen gelernt haben. Einfach mitten drin im Leben sind.
Wichtig ist mir die verpaarung, dass die Welpen nicht der Mittelpunkt des Universums sind und mir persönlich ist es wichtig, dass die Welpen in einer hundegruppe aufwachsen, wo nicht jeder Hund sie nur total genial findet. Ich finde es macht es dem Welpen deutlich leichter, wenn er von kleinauf merkt und lernt, dass er nicht der Held vom erdbeerfeld ist, sondern sich hinten anstellen muss und die Welt nicht stillsteht, nur weil er jetzt meint sie muss aber stillstehen.
Mir ist Kritikfähigkeit, sich zurücknehmen können, im größten Chaos schlafen und chillen, genauso wichtig wie Nervenstärke und Hartnäckigkeit. Spielen bzw. Spaß an beutespielen na ja, haben die meisten Welpen doch eh. Anclickern und so einen Kram mach ich selber.
Lg