Beiträge von Gammur

    Meine drei letzten Welpen waren alle höflich. Die kamen von Züchtern bei denen die Welpen schon in der eigenen züchterhundegruppe lernten höflich zu sein. Die haben ab 5-6 Wochen gelernt, sich anderen Hunden respektvoll, zurückhaltend und ruhig zu nähern. Somit konnten sie das schon, als sie mit 8,9 und 10 Wochen hier ankamen. Übrigens drei verschiedene rassen, von drei verschiedenen Züchtern.
    niemals haben die es gewagt aufdringlich oder gar nervig gegenüber anderen Hunden zu sein. Fröhlich ja, aber immer kontrolliert und höflich bei jeglichen hundebegegnungen und das haben sie von den Züchtern hier her mitgebracht.

    Lg

    Ich erzähle dir mal wie unsere Welpenstunde aufgebaut ist.

    Wir sind 3 Trainer und 1-3 althunde auf dem Platz. Trainer sind wir immer 3, althunde eben je nach welpenanzahl.

    Besitzer kommen mit angeleinten Welpen auf den Platz, dann werden fragen beantwortet, Informationen/grundlegendes zum Thema Welpen erzählt. In der Zeit gibt es wenig Interaktion mit den Welpen, sie sollen lernen zu warten, ruhig in Anwesenheit anderer Hunde zu sein.
    Nach diesen 5-10 Minuten, machen die Besitzer einige kleine Übungen mit ihren Hunden. (Sitz, Platz, kleine Tricks, nein Übungen, abrufen einzeln, verschiedene Untergründe, Tunnel, bällebad usw) auch spiel mit den Halter. Diese Einheit dauert mit immer wieder Wartepausen 10-15 Minuten. Wenn dann alle durch sind, alle noch aufkommenden Fragen beantwortet sind, dürfen die Welpen 5-10 Minuten unter unserem und dem wachen Auge der althunde spielen. Auch dies nutzen wir um den Besitzern zu zeigen, wann sie einschreiten müssen, wie sie einschreiten müssen und wir lassen ein hochpuschen nicht zu.

    Damit ist unsere Stunde beendet. Die drei Teile variieren wir natürlich immer. Mal lassen wir zuerst spielen, beantworten Fragen zum Schluss, mal machen wir erst Übungen usw.
    Zudem trennen wir beim Spielen nach Größe. Und ab 18-20 Wochen kommen die Hunde in die junghundestunde.

    Ich würde die von dir beschriebene Welpenstunde nicht besuchen.

    lg

    Ich kann dir nicht so viel raten, nur ich habe jetzt den zweiten Welpen mit josera aufgezogen und obwohl manche die Zusammensetzung nicht so hochwertig finden, bekam gerade das meinen Welpen und erwachsenen Hunden super.
    Einen Versuch ist es wert. Wolfsblut führte bei meinem kelpie damals auch zu Verstopfung. Neben josera habe ich etwas rohes Fleisch oder gekochtes Fleisch hin und wieder angeboten und muss sagen, meine Hunde kommen super klar so.
    Josera ist hier hauptfutter geworden, weil alle meine vier Hunde, so genial damit klar kommen. Wahrscheinlich gerade weil es nicht diesen riesigen fleischanteil und diese vielen Zusätze hat.

    Lg

    Meine ree hatte jetzt im Auto beim warten schon einige Male den extrem warmer von hurtta an und sie und ich sind super happy mit dem. Sie ist schön warm drin, ohne zu überhitzen. Er bedeckt alles und sie findet ihn sehr bequem.

    Dauerregen muss der bei uns nicht abhalten. Und Schnee hält er stand, haben wir getestet. Selbst bei schneeregen war das kelpie trocken und warm.
    Somit erfüllt er, was ich brauche.

    Lg

    Ich singe gerne. Leider sowohl schlecht, als auch nicht textsicher. Die Hunde ertragen es gelassen. Laute Musik stört sie nicht und es muss laut sein, sonst höre ich mich ja selber und das muss nicht sein.

    Aber ich singe für mich, nicht für die Hunde. Zudem brauche ich zum einschlafen Hintergrundgeräusche. Entweder netflix irgendwas, oder Musik. Schlechte Angewohnheit, aber ohne kann ich nicht einschlafen. Stört die Hunde ebenfalls nicht.

    Was auch super zum einschlafen bei mir wirkt ist American Football. Die amerikanischen Moderatoren haben diesen netten Singsang drauf, da schlaf ich gut bei. :ops:

    Somit ja, ich singe, aber für mich und die Hunde ertragen es stillschweigend. :hust:

    Lg

    Ich kann nur von meinen Erwachsenen, intakten Hunden berichten die hier in der Gruppe leben.

    Hudson hat vor 8 Jahren das letzte mal mit einem Hund gespielt. Er ist an anderen Hunden nur an deren Status interessiert und ob sie läufig sind. Niemals würde, oder hat er mit fremden Hunden gespielt und selbst hier in seiner Gruppe spielt er nicht.

    June intakte Hündin findet fremdhunde prinzipiell doof. Sie spielt mit genau drei Hunden. Ihrer Schwester, mit der sie aufgewachsen ist, die bei einer guten Freundin lebt und sie spielt mit Reeba und Nevis. June läuft easy mit bekannten Hunden in Gruppen mit, aber nimmt dort null Kontakt zu den anderen Hunden auf, einzig in ihre hundegruppe mit der sie lebt, zeigt sie Interesse.

    Reeba, intakte Hündin mag fremdhunde nicht. Sie spielt nur und ausschließlich mit June. Alle anderen Hunde ignoriert sie, weicht aus, oder hält sie sich auf abstand. Sie läuft problemlos in hundegruppen mit, allerdings nur in Gruppen wo keine wilden Spiele stattfinden, sondern eher ruhig gegangen wird. Junes Schwester ist ein bisschen die Ausnahme. Mit der läuft ree auch mal mit, aber richtig spielen und dabei wirklich mit dem Hund interagieren, tut Reeba nur mit June.

    Nevis, 7 Monate alter Junghund, lebt im Rudel und man erkennt jetzt schon, dass er immer weniger Interesse an anderen fremden Hunden hat. Ich kann ihn problemlos von anderen Hunden abrufen, ausgelassen spielen, selten und wenn dann mit June. Er läuft problemlos in hundegruppen mit und bedrängt oder belästigt die anderen Hunde sehr selten. Er wird von den Hündinnen auch auf ein sehr angenehmes Maß runtergeregelt und lernt Dinge wie, im respektvollen Bogen, mit schwanz unten und gesenktem Kopf, entspannt und ohne gefiddel irgendwo vorbei zulaufen. Für einen junghund, die ja oft ziemlich durch die Gegend ballern und aufgedreht rumspielen usw. fällt Nevis oft durch seine Ruhe und Gelassenheit auf. Ja, er hat Interesse an anderen fremden Hunden, aber es wird immer weniger.

    Ich kann nun natürlich nicht sagen, wie jeder meiner Hunde als einzelhund wäre, oder wenn sie früh kastriert worden wären. Juveniles Verhalten zeigt hier schon der junghund immer weniger, die erwachsenen Hunde gar nicht mehr. Ich denke Fremdhunde bräuchten meine alle nicht (Hudson nur zum abchecken), mit bekannten Hunden eine Runde entspannt gassi zu gehen, ohne dabei viel miteinander zu tun zu haben, ja, das finden sie ok. Freuen sich beim Treffen aber eher ausgelassen über die befreundeten Menschen und eher weniger über die Hunde. Nur bei junes Schwester Liesl freut sich June wirklich sie zu sehen. Die beiden lieben sich sehr und haben eine ganz besondere Beziehung zueinander.

    Ach ja, zu fremdhunden haben meine sehr wenig Kontakt. Hudson und Nevis schon eher manchmal, June und ree haben keinen. Er fehlt ihnen aber auch nicht. Wobei sie ja auch ausreichend soziale Kontakte haben. Ihre Gruppe hier zuhause umfasst im Moment 6 Hunde. Dazu noch die befreundeten hundegruppen von Freunden von mir mehrmals die Woche.
    Wobei diese gassitreffen für mich stattfinden und nicht für dir Hunde, die bräuchten das nicht.
    Ich denke, intakte, erwachsene, sozialisierte Hunde brauchen hundekontakte nicht wirklich. Kommt sicher auf die Rasse und das Wesen an. Vielen Erwachsenen Hunden reichen ihre Menschen völlig. Trotzdem muss man seinen Hund ja nicht isoliert halten.

    Lg

    Mein Hudson wäre auch absolut glücklich alleine. Aber jetzt mit den doch recht vielen Hunden, ist er auch nicht unglücklich.
    Ich denke vielen Hunden tut es gut, wenn sie nicht auf einen Thron erhoben werden und ständig im Mittelpunkt des Geschehens stehen.

    Hier wird nicht immer gespielt, oder gekuschelt, hier gibt es auch mal Zoff. Aber im großen und ganzen kommen meine Hunde super miteinander klar, sie mögen sich und sind glücklich zusammen.
    Aber immer wenn ein neuer Hund dazu kommt braucht es Zeit sich daran zu gewöhnen. Was ich positiv finde, meine Hunde haben immer jemanden um sich der ihre Sprache spricht, meine Hunde sind selten ganz alleine, meine Hunde schützen einander, helfen bei angstphasen, geben Sicherheit und schenken einander vertrauen und Zuneigung.

    Wenn sich meine rudelchefin abends zusammenrollt und der junghund der manchmal noch unsicher ist, oder gemaßregelt wird, sich ganz nah zu ihr legt, nur um Sicherheit bei ihr zu spüren, einfach schön. Oder mein Senior sich vom kelpie die Augen und Ohren putzen lässt, ja dann bin ich froh, das meine Hunde sich haben.
    Dieses Vertrauen untereinander in der Gruppe, in der alles eingespielt ist, ich finde das schön. Wenn sich der Senior entspannt im Gras wälzt und keiner seiner Rudelmitglieder auch nur auf den Gedanken kommt, diese Schwäche jetzt ausnützen zu müssen usw.

    Ich denke die sind alle sehr zufrieden in ihrer Gruppe hier.

    Lg

    Beim aussie finde ich auch, dass man es brutal sieht. Alleine auf meinem Profilbild. Das sind beides aussies. Hudson mischmaschlinien und June arbeitslinien. Die beiden haben gar nichts gemeinsam. Völlig unterschiedlich.

    June, kritikfähig, leicht zu führen, angenehm, robust, wach und schutztrieb, hütetrieb und für'n aussie recht talentiert, besonnen und überlegt.

    Hudson, null kritikfähig, stumpf, dickköpfig, robust, hibbelig, anstrengend, kaum brauchbare hüteansätze, ignorant, alles nur nicht führerweich und ein Fell das nicht praktisch ist.

    Und das nur auf Charakter zu schieben oder Individuum geht auch nicht, weil ich einige aussies (geht in die Hunderte) aus beiden Linien persönlich kenne und da deutliche Unterschiede feststelle.

    Hier wird nie wieder ein aussie aus SL oder mischmaschlinien einziehen, sondern nur aus AL. Da bekomme ich einfach was im Standard steht und keinen bunten Berner sennenhund.

    Lg