Beiträge von Gammur

    Hudson braucht hier keinen der anderen Hunde und auf den border hätte Reeba sehr gut verzichten können. Als dann der Dackel im Dezember auch noch kam, ist ree richtig garstig geworden.
    Mittlerweile liebt sie ihren border und den Dackel findet sie völlig ok. Hat allerdings Wochen gedauert. Sie hat sich total zurück gezogen die ersten Wochen. Hat praktisch nur noch draußen gelebt und kam überhaupt nicht mehr her zu mir.

    Nach drei Wochen habe ich ihr dann erklärt, dass das für mich so nicht akzeptable ist. Daraufhin hat sie ihre "ich mag nicht" Haltung aufgegeben und sich gefügt.

    Sie ist wieder ganz die alte und den border findet sie klasse.

    Lg

    Ok, ich fände einen aussie dann nicht unpassend, aber nur aus bestimmten Linien. Und du musst evtl. Abstriche bei der Verträglichkeit mit fremden Hunden und fremden Menschen machen. Dann könnte der aussie allerdings echt gut passen.

    Cattle dogs werden soviel ich weiß in Deutschland nicht in arbeitslinie gezogen, käme für dich ein Import Welpe aus Kanada/USA infrage? Da gibt es einige toll arbeitende Blue/red heeler. Bestimmt auch passend für den Job. Aber eben auch nicht super verträglich mit allem und jedem.

    Islandhunde werden wohl teilweise auch an rentieren eingesetzt, soviel kleiner als Rinder sind die nicht unbedingt, allerdings ist der islandhund kein klassischer Hütehund, sondern mehr ein Hofhund mit etwas hütetrieb.

    Der aussie ist auch eher ein kompletter ranchhund, mit mehr hütetrieb, als der islandhund und in allem etwas deutlicher, als der islandhund. Beim aussie müsstest du unbedingt auf entsprechende arbeitslinien und elterntiere setzen, die wirklich noch am Vieh arbeiten, um einen Hund zu bekommen, der deinen Anforderungen gerecht wird. Denke da gäbe es in Deutschland so 4-5 Züchter beim aussie, die passen könnten.

    Lg

    Hmmm, ich habe hier den Eindruck gewonnen, dass man aufgrund der Optik ganz wissentlich Eigenschaften in der Zucht in Kauf nimmt, die absolut dem Zweck "Haustier" entgegenstehen.
    Was soll da der Vergleich mit brachyzepahlen Hunden? Die sind doch unbestritten eine Qualzucht, und auf keinen Fall geeignet, andere Verfehlungen der Hundezucht zu rechtfertigen. Ich würde sagen: Das mit den Wolfhunden ist FAST genauso schrecklich wie die Zucht brachyzephaler Hunde. Nicht ganz, aber fast.

    Es wäre halt nett gewesen, mal zu hören, WAS der Sinn ist, den die Leute da sehen. Bei Frz. Bulldoggen und Möpsen ist es meist der Charakter der Hunde, der genannt wird - und das rechtfertigt zwar nicht die Grausamkeit, die die Käufer ja meist nicht sehen, aber es ist ein nachvollziehbarer Grund. Immerhin ist das Wesen dieser Hunde geeignet für eine Haltung als Haustier.

    Ich bin zwar deiner Meinung, aber der Vergleich hinkt gewaltig. Unser nächste Verwandte, der Bonobo, ist von uns stammesgeschichtlich sehr weit entfernt und eine vollkommen andere Spezies. Fortpflanzung nicht möglich.
    Unser Erbgut hat auch sehr große Übereinstimmungen mit einem Fisch, oder gar einem Bakterium, oder Pflanzen. Diese 1-2 % sind WELTEN.

    Hund und Wolf sind genetisch nicht zu unterscheiden (noch nicht?) und bilden nach wie vor eine Spezies. Rein von der Biologie her ist es überhaupt kein Problem, einen Hund wie Husky oder Schäferhund mit einem Wolf zu kreuzen - weniger, als Dackel und Bernhardiner.
    Und im Verhalten liegen sie auch nicht ansatzweise so weit auseinander wie der Mensch und der Schimpanse.

    Ja, mir ist das schon klar. Menschen teilen wohl auch 60% Gene mit einer Banane.

    Der Vergleich bei Katzen (bengalen und Savannahs) ist wohl dann am besten als Vergleich geeignet.

    Allerdings, ist der Hund nicht eine Unterklasse vom Wolf und genetisch mit ihm nicht 100% identisch? Aber so genau kenne ich mich mit der genetischen und biologischen Klassifizierung auch nicht aus.

    Allerdings gab bzw. gibt es wohl gerüchteweise und nicht ganz legalerweise versuche Menschen mit Menschenaffen zu kreuzen. Irgendwie möglich, müsste es mittlerweile sein. Schließlich kann man auch Mäusen, genmaterial von Menschen einpflanzen und in ihnen weiter wachsen lassen. Und Mäuse sind ja nun weiter von uns entfernt, als Menschenaffen.

    Ich glaube schlicht, es ist unter anderem eine ethische Frage. Ist es ok, nur weil man es kann, alles was möglich ist, auch zu tun? Und welchen Sinn, welches Ergebnis erhofft man sich und wie sieht die Realität aus?

    Mehr wollte ich, mit meinem sogar ziemlich hinkenden Vergleich, nicht ausdrücken.

    Lg

    Ich hab jetzt nochmal ein bisschen überlegt, was man so alles kreuzt, und was dabei so rauskommt.
    Tiger und Löwe z.b. (Zwei Wildtiere), Esel und Pferd (Zwei Haustiere). Beides bei weitem nicht so problematisch, wie Hund und Wolf kreuzen. Ob nun Tiger, Löwe oder das Produkt aus beiden, bleiben und sind immer Wildtiere. Ihre Haltung somit ob man sie verpaart, oder nicht, schwierig.
    Esel und Pferd oder Maultier oder Maulesel, können wunderbar gehalten werden. Denn der Unterschied in der Haltung ist da nicht groß. Für das Produkt aus Esel und Pferd, außer Unfruchtbarkeit, kein Leben zwischen den extremen.

    Vergleichbar mit der Idee Hund und Wolf zu kreuzen wäre die Idee Mensch mit Menschenaffe zu kreuzen. Zu 98,5% ist das Erbgut ja identisch. Somit fast soviel wie bei Wolf und Hund. Wäre doch eine super Idee für jeden der einen affen halten möchte, aber eher einen menschlichen und ohne Auflagen. Bei dieser Idee würde man ja auch Wildtier (Affe) mit dem "Haustier" und genetisch verwandtem Mensch kreuzen.
    Ethisch absolut fragwürdig, oder? Gibt es wirklich jemanden der einen affenmenschen, oder einen menschlichen Affen für eine grandiose Idee hält?

    Wie kommt man dann auf die nicht weniger fragwürdige Idee, dass es bestimmt super für den Wolfdog ist, dass er ein Mix zwischen Haustier und Wildtier ist?

    Und wenn wir gerade dabei sind, ich hätte gern einen hippogreif. Kann mal bitte endlich jemand Pferd und Adler für mich kreuzen?

    Und natürlich ist das was ich hier schreibe ethisch alles sehr schwierig und Diskussionen darüber was der Mensch machen kann, darf und sollte, werden wohl noch lange nicht zu Ende sein.

    Lg

    @Murmelchen ich glaube ganz austreiben, werden wir ihr das hier auch nicht können, aber evtl. deutlich einschränken. Sie ist echt super freundlich zu allem und jedem, das kenne ich gar nicht und ähm, ja nervt mich total.

    Das kelpie hat ihr eben ein paar tagte erzählt, nun schleicht der viszla um sie rum und versucht mit aufdringlichem gefiddel gut Wetter zu machen. :ugly: Sie sprechen einfach nicht die gleiche Sprache. Umso mehr die hütis um Ordnung, Ruhe und vornehme Zurückhaltung bitten, umso mehr versucht der viszla bei Ihnen mit gefiddel gut Wetter zu machen.
    :hust:

    Lg

    Okay, das wäre absolut nichts für mich. Deine Vierbeiner würden mich wohl abgrundtief hassen xD @Gammur

    ich hatte vorher einen Golden und ich persönlich mag ernste Hunde einfach lieber. so lustiges gefiddel, und rumgehüpfe, nervt mich tatsächlich wahnsinnig. Im Moment und evtl. für länger wohnt hier eine viszla Hündin. Dieser Hund macht mich sprichwörtlich gesehen, wahnsinnig. Fiddel, freu, hüpf, toll, lustig, Küsschen, Wedel, Wedel, und wieder von vorne. Meine hütis wollen ihr ständig eine runterhauen und ich sie mit beiden Ohren an die wand nageln.

    Sie ist einfach so unglaublich positiv, und hat dieses jagdhundetypische freu verhalten, was hier weder bei meinen Hunden, noch mir ankommt. Das ist ihr aber völlig egal und sie fiddelt ums kelpie rum, dass nur noch völlig genervt schaut und Zähne zeigt.

    Auf Dauer echt nichts für mich. Den Dackel haben dir Hütehunde hier schon so weit erzogen, dass er sich mittlerweile auch eher wie ein Hütehund benimmt und dieses freu, hüpf, nervverhalten abgelegt hat.

    Lg

    Oh, Hütehunde können sehr ernsthaft sein. Meine aussiehündin June hatte schon als Welpe kaum Sinn für spiel und Spaß.
    Mein border jungrüde ist auch ein sehr ernsthafter Typ. Das kelpie geht zum Lachen in den Keller. Die findet fast alles und jeden irgendwie unnötig. Spaßiges gefiddel, gespiele usw. das findet hier nur Hudson klasse.

    Lg

    Hier waren und sind es seit 3 Monaten 5 Hunde. Jetzt eine Woche 6 Hunde und dann evtl 1-1/2 Monate wieder 5 Hunde.

    Ja, das geht. Großes Grundstück, gearbeitet werden davon nur 4 Hunde. Das bekomme ich wöchentlich gut hin. Gassi kann ich mit allen gemeinsam gehen. Erziehung ist wichtig.

    Im Moment sind zwei Hunde etwas angeschlagen, Hudson hatte eine zahnop und der border hat sich den einen kleinen zeh gebrochen. Nichts dramatisches, aber diese Woche, war etwas Ruhe bei den Hunden angesagt. Nächste Woche auch noch. Das macht den Hunden nichts.

    Es kommt auch drauf an, wie gut die Hunde passen von ihren Aktivitäten aus.

    Lg

    Ich habe das gefiepse bei Hudson anders gelöst. Sobald ein anderer Hund kam, habe ich mit Hudson angefangen zu zergeln. Also komplette Aufmerksamkeit auf mich und stille war. Mittlerweile ist Hudson 10 Jahre alt und kann sehr ruhig andere Hunde passieren lassen ohne fiepsen und ohne zergeln.

    Ruhe ist nichts für Hudson und ruhiges umorientieren, hat bei ihm einfach nicht geklappt, weil er so angespannt war.
    Ist zwar seltsam am Anfang, aber bei Hudson war das die Lösung. Der fing teils sogar an richtig zu schreien. Sehr unangenehm.

    Lg