Beiträge von Gammur

    Mir z.b. ist die Rasse völlig egal. Da ist ein Mensch durch Hunde zu Tode gekommen. Ist es da wirklich wichtig welche Mixe oder rassen beteiligt waren?

    Es bleiben Tiere und ab einer gewissen Größe, einem gewissen Gewicht und einer gewissen Anzahl haben nunmal viele Hunde das Potential "gefährlich" sein zu können. Rasseunabhängig!

    Klar, jeder will und kann das oft in gerade seinem Hund nicht sehen, oder sehen wollen, aber das Potential ist dennoch vorhanden. Und wenn man sich dem bewusst ist, seine rosarote Brille abnimmt und realistisch seinen Hund führt, bewehrtet, erzieht und händelt, dann kommt man seiner Pflicht dem Hund gegenüber und dem Umfeld gegenüber nach. Egal ob Dackel, Dalmatiner, Dobermann oder Dogge.

    Lg

    Was solche Menschen bewegt, weiß ich nicht und ist im Prinzip auch egal. Was ist, sie werden von mir konsequent aussortiert.

    Das Leben ist zu kurz um sich mit Menschen zu befassen, die einem nicht gut tun, oder wohl gesonnen sind. Gilt für alle Bereiche. Arbeit, Freizeit, Freunde und auch Familie.

    Viele Menschen mit Hunden haben eine sehr soziale Ader. Deshalb können sie sich auch, auf ein völlig anderes Lebewesen einstellen und genau diese soziale Ader lockt leider oft auch Menschen an, die dies zu ihren Gunsten ausschlachten und ausnutzen.

    Grenzen setzen ist wichtig! Bei Hunden und anderen Menschen!

    Lg

    Mir hat jemand gesagt, als die aussiehündin einzog, dass das niemals was wird und hat rum erzählt, dass der Hund aggressiv und bösartig wäre. (Ist sie nicht).

    Ich habe mich total gewundert, warum so viele andere Hundebesitzer im Hundeverein "Angst" vor meinem damals 6 monatigem junghund hatten.

    Ende vom Lied, mein Hund ist nur toll, jeder hat erkannt, dass das Gerede schlichter Neid und Missgunst war und im Verein ist meine Hündin wichtiger Bestandteil der Welpen und junghundestunde.

    Mein Rat, scheiss drauf was dir andere sagen. Sei dir sicher, dass das nur Missgunst und Neid ist und überlege dir ob du solche Menschen nah an dich ranlassen möchtest.

    Und Grenzen aufzeigen, darf man auch mal anderen Menschen, nicht nur Hunden.

    Lg

    ich sehe das so ähnlich wie @Hummel

    Ich denke mir auch bei tiefgreifenden Entscheidungen 1-2 Tage "was machst du nur?" Aber evtl. liegt das daran, dass ich von perfekt soweit weg wie die Erde von der Sonne bin und das durchaus ok finde. Ich hatte schon Welpen, die zerstört haben, die gebissen haben, die dauergepieselt haben usw. hat mich nie wirklich belastet. Ich bin ein positiver Mensch und dazu mit viel Humor ausgestattet.

    Und ich bin mit Tieren aufgewachsen. Hier laufen jetzt 4 Hunde rum. So richtig sicher bin ich nicht, wie das kam. Aber ich will mein Leben nicht tauschen. Keiner der Hunde ist perfekt und damit passen sie grandios zu mir.

    Ich denke, dass manche Menschen wirklich viel zu perfektionistisch daran gehen. Jeder macht Fehler und das ist nicht schlimm, krampfhaft Fehler zu vermeiden zu versuchen, macht Stress und hält einen davon ab, das neue Lebewesen im Haus wirklich kennen zu lernen. Dann macht man halt Fehler, who cares? Ein Hund der gut ausgesucht und passend ist, wird Fehler eher verzeihen, als psychisches Ungleichgewicht und Unsicherheiten.

    Ich halte übrigens absolut nichts davon einen Welpen/neuen Hund zum Nabel der Welt zu erklären, das tut niemandem gut. Weder Mensch noch Hund. Weniger ist beim Welpen/neuem Hund oft einfach mehr. Weniger Beachtung, weniger emotionale Belastung auf das Tier projizieren, weniger Nähe, weniger sofortige greifbarkeit, usw. Distanz schafft Nähe. Freiheiten, Entspannung und Humor schaffen Lockerheit und Raum und Zeit fürs kennenlernen und eine Bindung.

    Lg

    Ganz klar habe ich Hunde bzw. rassen die nicht unbedingt die idealen gruppenhunde sind, als Pärchen geht das mit aussies ganz gut, ansonsten können das in Gruppen echte a-Lochhunde sein.

    Ich weiß das, ich erlaube kein mobben oder sich sein Ego aufpolieren. Allerdings läuft hier die Gruppe auch einige Zeit auf dem Grundstück alleine und ständiges Eingreifen von mir ist nicht immer möglich und geht auch einfach nicht.

    Ich kenne meine Hunde und weiß wie sie ticken, deshalb bin ich im Kontakt mit sehr alten Hunden, auch rudelgenossen, vorsichtig.

    Im Moment ist Hudson der älteste mit 10 Jahren, dann June mit 6 Jahren, Sheela mit 5 1/2 Jahren, Reeba mit 4 Jahren und Nevis mit 1 Jahr.

    Und die drei fast gleichalterigen Hündinnen, die sind alle drei nicht zimperlich mit sehr alten Artgenossen. Die Rüden sind da neutraler.

    Lg

    Bei uns ging das erst los als die schäfermixomi 15 Jahre alt war. Mit knapp 16 Jahren starb sie.
    Beim westi damals ging es los, als er 14-15 war. Da hat er dann abgebaut.

    Mein 10 Jahre alter rüde, ist absolut kein Senior. Der ist fit, lustig und gut drauf und hält mit dem junggemüse hier ohne Probleme mit.

    Lg

    Wir hatten sowas ja vor zwei Jahren und da wurde es ganz blöd zwischen durch.

    Die schäfermix hundeomi war alt und es ging nicht mehr immer alles und sie war immer Chefin unter den Hunden gewesen. Nun ließ Kraft usw. merklich nach und meine aussiehündin beanspruchte immer mehr für sich. Ich habe aufgepasst und bin immer wieder eingeschritten, trotzdem hatten die beiden sich 2-3 mal in der Wolle. Bis der Machtwechsel vollzogen war. Weder vorher, noch hinterher kam es wieder zu beissereien zwischen den beiden hündinnen. Das fing auch sehr suptil an. Meine aussiehündin drängte die schäfi Dame ab, stoppte sie, stellte sich ihr in den Weg usw.
    Vorher hatte die aussiehündin viel Respekt und dann schleichend veränderte sich das.

    Ich habe die schäfiomi sehr viel geschützt und die anderen Hunde durften sie nicht wie ein Möbelstück behandeln, allerdings haben die Hunde hier, den alten Hund aus der Gruppe sortiert und von sorge oder Rücksicht dem alten Hund gegenüber konnte keine Rede sein, eher das Gegenteil.

    Ich bin da ziemlich eingeschritten, sonst hätte der alte Hund wirklich kein tolles Leben mehr gehabt.

    Meiner Erfahrung nach, muss man da tatsächlich sehr aufpassen und eingreifen. Hier hat sich bewehrt alte Hunde unter meinen persönlichen Schutz zu stellen und für die anderen Hunde zum absoluten Tabu zu erklären.
    Evtl. sind andere Hunde da sozialer eingestellt, meine Erwachsenen, nicht kastrierten Hunde, haben da wenig "Mitleid" mit dem alten gruppengenossen.

    Lg

    Verantwortung übernehmen, kann aber auch eine Abgabe bedeuten. Z.b. weil der Hund nicht leisten kann, was von ihm erwartet wird. Oder auch, dass man ständig gegen sein Wesen arbeitet und verlangt, dass er dieses oder jenes zeigen muss.

    So wie ich das verstanden habe, muss der Hund sehr vieles können und mitbringen und zudem auch im jagdgebrauch regelmäßig erfolgreich geführt werden.

    Diese Anforderungen kann dieser junge Hund jetzt und evtl. auch später vielleicht nicht erfüllen.

    Das der themenstarter mit der Übernahme dieses Hundes einen Fehler gemacht hat, hat er ja schon eingesehen und verstanden.

    Nur was nun weiter? Der themenstarter hat sich für Abgabe entschieden. Verständlich! Er hat sich mit diesem Hund übernommen. Nun hoffe ich, dass dieser Hund ein passendes, gutes, zuhause bekommt, wo er ein gutes Leben haben kann, ohne sehr spezifische, festgelegte Dinge unbedingt erfüllen zu müssen.

    Mir arschbacken zusammen kneifen hat das nichts zu tun. Dieser Hund passt nicht in das Leben des themenstarters. Dies hat dieser eingesehen und auch seinen Fehler, den Hund überhaupt genommen zu haben.

    Und auch der themenstarter passt nicht zu diesem Hund und seinen Bedürfnissen.
    Ich drücke die Daumen für alle Beteiligten.

    Lg

    Du hast doch geschrieben, dass der Hund schon mehrere Zähne verloren hat und jetzt wieder einer wackelt. Demzufolge gehe ich davon aus, dass dein Hund im Maul Entzündungen und schmerzen hat. Hundezähne fallen nicht einfach raus.

    Meine Empfehlung wäre ja auch, diesen Zahn jetzt ziehen zu lassen und deinen Hund dann mit entzündungshemmern und Schmerzmitteln zu versorgen und so dem Hund noch eine schmerzfreie Zeit zu geben.

    Lg