Beiträge von Gammur

    Hier war es ja auch schwierig mit einigen Tierheimen.

    Grundvoraussetzung war, dass unsere rudelchefin gestorben war im November und wir uns Richtung Frühling nach einem großen, mittelalten (5-8 Jahre), kastrierten, verträglichen Rüden umschauen wollten.

    Ich habe per Email und auch per Telefon erste Kontakte aufgenommen, Lebenssituation geschildert und erklärt was wir suchen und warum.

    Abgelehnt wurden wir von drei Tierheimen sofort, weil zu gleichgeschlechtlichen Hunden vermitteln sie nicht, da dass in der Vergangenheit schon schiefgegangen ist. Ich solle mich wieder melden, wenn mein rüde (damals 9 Jahre alt) nicht mehr leben würde. Ein Tierheim meldete sich erst gar nicht auf meine Email und eines meinte, meine Ansprüche bezüglich des neuen Hundes wären zu hoch. Uns war wichtig, verträglich mit Mensch und Hund. Das war es auch schon. Finde ich jetzt keinen riesigen Anspruch.

    Nun ja, somit kam es erst gar nicht dazu, dass wir uns persönlich vorstellen konnten. Eingezogen ist dann wieder ein Welpe vom Züchter. Bei dem die Anfrage die ich stellte sofort begeistert aufgenommen wurde.

    Ich fand es wirklich schade, denn gerade große bzw. sehr große Hunde haben es bei einer Vermittlung doch oft schwer.

    Wir haben hier auch ein kleines Hündchen aus einer tierschutzorga und die leisten tolle Arbeit.

    Lg

    Diskutiert wird doch gerade ob kleinsthunde(rassen) qualzuchten sind oder nicht und bei welcher Größe/Gewicht der eine "ja" meint, der andere "nein". Ich finde schon, dass das zum Thema gehört und erklären, anhand von Beispielen warum man diese Meinung vertritt, gehört doch auch hier her.

    Genauso mit der belastungsgeschichte. Was sollte/könnte ein gesunder, normaler Hund bis zu welcher Temperatur leisten und das zum Vergleich mit eben qualgezüchteteten plattnasenrassen.

    Ich finde nicht, dass man da so weit weg vom Thema Qualzucht ist.

    Lg

    Ich musste hier drei Monate lang ständig aufpassen wo der Zwergdackel ist. Nachts im dunkeln aufs Klo, ging halt schief.

    Alle Hunde rannten durch den garten, meine 13 kg kelpiehündin bretterte von hinten über den Dackel hinweg, der danach aus Schock und Schmerz 5 Minuten wie am Spieß schrie. War Gott sei dank nichts schlimmes passiert, trotzdem. Ich bin drei Monate lang wie auf Eiern gelaufen und ja, hab das zwergi mit seinen 4 kg wirklich liebgewonnen, aber auch gemerkt, dass das ganz schön gefährlich im Alltag sein kann. Und die war ja sogar noch robust gebaut mit ihren 26 cm und 4 kg Gewicht.

    Wir haben sie sehr gerne und es ging auch mit meinen Hunden gut, aber dauerhaft war sie einfach zu klein. War ja Gott sei dank nur ein dauerpflegehund. Wir haben sie mit Tränen in den Augen wieder ziehen lassen, waren aber auch froh, nicht mehr so aufpassen zu müssen.

    Beim westi damals war das aufpassen müssen, gar kein Thema. Der hat fast 9 kg gewogen und der konnte auch ohne Schäden einiges aushalten und mit 20 kg Hunden spielen, oder auch mal raufen, ohne dass dann gleich was kaputt war.

    Ein Hund ist aber weder Bär noch Meerschweinchen und sollte auch nicht das Gewicht eines Bären oder meerschweinchens haben.
    Lg

    Ich habe z.b. gar keine Bedenken meinen border Rüden mit seinen 16 kg mit der doppelt so schweren und deutlich größeren beauceron Hündin von Freunden laufen und spielen zu lassen. Klar ist er kleiner und leichter, aber selbst wenn sie ihn umsegelt, geht bei ihm da nichts kaputt. Auch meine 13 kg kelpiehündin läuft mit deutlich größeren und schwereren Hunden und Angst um sie habe ich dabei nicht. Die ist robust gebaut, da passiert so schnell nichts.
    Bei Hunden die selber eine gewisse Größe ein gewisses Gewicht haben, ist es dann gar nicht mehr schlimm, wenn der andere Hund doppelt so viel Gewicht mitbringt.

    Bleiben wir beim 20 kg, gegen 40 kg Vergleich. Da mach ich mir gar keine Sorgen. Ein 20 kg Hund, geht so schnell nicht kaputt. Aber ein minizwerg, mit Zahnstocher Beinen und 2 kg, der von einem robust gebauten 4-5 kg Hund umgerannt, überrollt wird, der kann schwer verletzt und schlimmeres sein. 2 kg sind sowas von Mini Mini, drunter will ich mir gar nicht vorstellen.
    In einer Welt leben, die für Riesen gemacht ist, sind die Gefahren von solchen absoluten kleinsthunden nicht von der Hand zu weisen.

    Und ich mag kleinhunde. Hatte westi und aussie zusammen und das war ohne Probleme möglich. So ein westi ist aber total kompakt gebaut und wiegt so 8-10 kg. Das ist ein kleiner Hund, aber kein kleinsthund.

    Hunde, die zur eigenen Sicherheit, mehr auf dem Arm leben, weil sogar treppenlaufen, ein Sprung vom Sofa zu gefährlich ist, das ist Qualzucht. Wenn jede Stufe eine Gefahr wird, und jeder runtergefallene Topf in der Küche, den Hund erschlagen kann, sorry, dass ist einfach nicht wegzureden.

    Und wenn wir soweit sind, einen Hund mit einem Meerschweinchen zu vergleichen, dann sorry, läuft etwas gehörig schief. Ein Meerschweinchen geht nicht gassi, trifft keine Artgenossen die das 20 fache wiegen können und das nicht mal selten. Meerschweinchen gibt es nicht die 40 kg auf die Waage bringen. Meerschweinchen leben zumeist in Gehegen und Käfigen und begleiten ihre Menschen nicht in Parks, den Wald, die Umgebung bei Wind und Wetter.

    Selbst die meisten Katzen wiegen mehr als 3 kg. Und dabei gibt es in privathand keine 40 kg plus Katzen. Hunde gibt es viele mit 30-40 kg Gewicht. Und sogar einige noch drüber hinaus.

    Lg

    Ja, so sieht das aus, nur beim größeren Hund ist das gar nicht dramatisch, beim kleinsthund ist das eine riesige Gefahr.
    Mir ist neulich der 15 kg hundefuttersack auf Hudson gefallen. Der hat etwas genervt geschaut und das war es. Ein kleinsthund wäre wahrscheinlich verletzt gewesen, wenn nicht schlimmeres.

    Nach der Erfahrung mit dem Dackel, unter 4-5 kg, absolut unpraktisch. Vor allem mit anderen größeren Hunden und Menschen die eher tollpatschig sind.

    Lg

    Nochmal kurz zum Wetter zurück. Ich habe vier Hunde, denen das Wetter grundsätzlich erstmal egal ist. Und ich habe einen Hund die ab 20 Grad plus erst auftaut. 30-35grad und mehr sind ihre wohlfühltemperatur. Die hechelt, braucht aber z.b. nach 1 1/2 Stunden gassi übers Feld, nicht dringend was zu trinken. Die anderen hütis saufen dann zuhause und legen sich in den Schatten, das kelpie nicht. Ist halt so. Ganz allgemein haben meine Hunde aber weder mit Hitze noch Kälte ein Problem, sind im Gegenteil recht wetterhart und gehen bei jedem Wetter, bei jeder Temperatur gerne gassi. Selbst der fellberg Hudson mit seinen 10 Jahren, läuft völlig problemlos bei 30 Grad mittags mit gassi. Ich habe damit eher ein Problem als meine Wuffs.

    Teacupzüchtungen sind Qualzucht. Alle extreme sind Qualzucht. Zu groß, zu klein, zu viele Falten, zu wenig Nase, zu enge Nasenlöcher, usw.

    Sorry, aber ein Hund unter 3,5-4kg muss doch wirklich nicht sein. Da ist ja echt, dass ganz normale Leben eine ständige Gefahr, wenn der Hund kleiner und leichter ist. Warum muss ein Hund (der vom Wolf abstammt) unter 30cm groß sein? Und ein 30 cm und 3,5 kg Hund ist doch immer noch sehr klein.

    Unser Zwergdackel hatte 4 kg, bei 26cm Höhe. Und ich habe drei Monate höllisch aufgepasst, dass Tierchen nicht kaputt zu machen. Zweimal ist sie dann leider doch kaputt gegangen. Einmal ist das 13 kg kelpie über sie gerollt und einmal jemand auf sie getreten. (Nur Prellungen und Blutergüsse) Gott sei dank. Trotzdem war ich ständig am schauen und vorsichtig gehen um nicht drauf zu treten. Qualzucht war bzw. ist sie wohl nicht, weil stabil und nicht irgendwie anfällig, aber noch kleiner? Und leichter? Himmel. Für mich hätte sie gerne 5-10 cm höher und 3-4 kg schwerer sein dürfen.

    Lg

    Nachbarshunde erziehe ich grundsätzlich nicht. Ich erziehe meine Hunde. Unser Nachbar hat einen Untermieter mit goldi Rüden. Meine Hunde hassen diesen Hund, denn er läuft in verstrahlter (sorry) goldi Manier wedelnd auf und ab am Zaun und meine Hunde sind Not amused.
    Ich habe meine Hunde mittlerweile soweit, dass sie relativ ruhig sind, wenn der Hund wieder Ansätze macht, bei uns am Zaun hin und her zu rennen.
    Klar, einfacher wäre es dem Besitzer zu sagen, er soll einfach dafür sorgen seinen Hund nicht mehr an unseren Zaun schießen zu lassen, aber das ist nicht mein Job, mein Job sind meine Hunde so zu erziehen, dass das eben nicht in einem bellkonzert endet.

    Zu dem border, wie flying paws schon schrieb, wirst du gegen den süchtling wohl als Nachbar eh nicht ankommen. Mein Tipp, die Enkelin kommt ja aus dem Urlaub bestimmt bald wieder und bis dahin, Schütze deine Hunde.

    Der border tut mir leid, aber ich denke nicht, dass deine Nachbarn da irgendwas tun werden. Für die ist der Hund ja brav und es ist ja nur ihr Gasthund.

    Lg

    Ich wollte halt gerne zwei, damit sie sich haben und ich kein schlechtes Gewissen haben muss. Katzenklo wollte ich eigentlich nicht, aber mal schauen. Wir wollen weder schmusen, noch streicheln (außer die Katzen wollen das).
    Und so sehr ich die nachbarskatzen verflucht habe, jetzt gehen sie mir ab.
    Die 3 die noch da sind, werden den Mäusen nicht her und die Hunde sind bis auf Reeba unbrauchbar was Mäuse fangen angeht.

    Noch bin ich nicht so ganz überzeugt, ob das umsetzbar ist, allerdings hatte ich gestern schon wieder 1 Maus im Haus und langsam reißt mir da der Geduldsfaden.

    Lg

    Das hört sich super an. Genau so was suche ich.
    Werde mich mit denen mal in Verbindung setzen und überlegen, welche Räumlichkeit wir zum katzenraum umfunktionieren wollen. Eigentlich brauchen die Katzen ja nur einen trockenen, warmen, geschützten schlafplatz, oder? Da reich ja auch unser früherer Öltankraum. Da gibt es ein Fenster und dort könnte man eine katzenöffnung einbauen. Zudem kommen die Hunde dort nicht rein und wir könnten den Bereich dort für die Hunde erstmal unzugänglich machen. Nicht auf Dauer, aber erstmal.

    Bespreche das nochmal.

    Danke für den Tipp.

    Lg

    Hmm, der Raum ist relativ klein, den ich den Katzen zur Verfügung stellen möchte. Kratzbaum, Katzenklo und futterstelle passt rein, das war es dann aber auch. Da kann ich die beiden Katzen doch nicht 6 Wochen einsperren oder?
    Ins Haus geht wirklich nicht. Garage wäre noch eine Option. Da gibt es allerdings nur ein Mini Fenster drin und die Katzen würden 6 Wochen im Dunkeln sitzen. Finde ich auch nicht ideal.

    Was tun? Wir hätten noch ein Gartenhaus so 10 Quadratmeter groß, könnte ich sie dort drin halten für 6 Wochen? Da gäbe es wenigstens Fenster, allerdings wird es dadrin im Sommer ziemlich heiß.

    Ich glaube mir ist das Zuviel Umstand. Dachte irgendwie das ginge leichter, unser Nachbar hat die Katzen immer sofort rausgelassen und die sind im Umkreis geblieben. Aber der hat auch immer katzenbabies gehabt. Ginge das mit denen?

    Menschlicher Kontakt würde sich im Rahmen halten, wir sind alle recht tierlieb, aber keine katzenmenschen. Versorgung und medizinische Kontrolle klar, auch mal streicheln, aber die Katzen wären wirklich vorrangig für die mäuseplage zuständig.

    ich muss mir das nochmal gut überlegen.

    Lg