Beiträge von Gammur

    Charakter, Wesen, kuscheln ja/nein, hängt vom Welpen, der Aufzucht, den elterntieren, der Sozialisierung und deinem Verständnis, deinen Ansprüchen, deinen vorerfahrungen mit Hunden/Welpen und dem lebensumfeld des Hundes bei dir ab.

    Ob der Welpe schnell oder langsam lernt hängt ebenfalls von allem oben genannten und deinen Fähigkeiten als Frauchen ab.
    Bosten Terrier sind oft eher stur, haben keinen großen will to please und haben ihren eigenen Kopf. Erziehen kann man sie natürlich dennoch.

    Auf die qualzuchtmerkmale sind die anderen ja schon eingegangen. Das ist nicht von der Hand zu weisen, die Rasse ist übertypisiert und nicht zu empfehlen.

    8 Jahre züchtererfahrung sind ein Witz. Ehrlich. Meine Hunde kommen von Züchtern die zwischen 10 und 30 Jahren Erfahrung haben und alle sagten, dass sie immer noch dazu lernen und ihre Meinungen mehr als einmal geändert haben.

    3000 Euro sind eine Stange Geld. Ein gesunder Hund wird damit aber nicht garantiert.

    Lg

    Danke für den Tipp. Das probiere ich mal. Wobei sie bei lercklies völlig hohl dreht. Darum führe ich sie im Moment komplett ohne Futter. Die bleibt bei Futter nicht für eine Sekunde mit allen vier Füßen am Boden.

    Im Moment gebe ich das Kommando Sitz. Im sitzen trippelt sie mit den Vorderpfoten herum und wedelt wir blöd mit dem schwanz, bleibt aber sitzen, nur eben total hibbelig. Sobald es dann Richtung Auto oder gassi geht, wird es schwieriger. Die Bewegung der anderen 4 Hunde und meine Bewegung sind für die Maus dann zu viel und sie hüpft herum wir ein hüpfhörnchen.

    Ich schaue mal, ob das mit den leckerlies geht.

    Lg

    Du bist doch nicht inkompetent!!!
    Überfordert, überfragt, unsicher, evtl. manchmal ein bisschen hilflos, aber nicht Inkompetent.

    Bleib stark, bleib genau, bleib Mega konsequent. Emil wird wie Hudson und viele andere hibbelhunde immer ein ganz speziell auf sie abgestimmtes managment brauchen, aber das Leben mit ihnen kann trotzdem, schön, entspannt und fast normal sein.

    Meine vorschritte mit gasthund viszla sind im Haus wirklich super. Sie legt sich ihn, sie lässt sich wegschicken, sie geht recht ruhig durchs Haus. Draußen hatte sie gestern einen leinenspaziergang, da sie einfach zu drüber war. Ich bin draußen beim gassi noch nicht wirklich zufrieden. Und wenn wir losgehen ist es wirklich eine Katastrophe mit ihr. Der Hund schafft es sogar im Sitz zu hibbeln. :hust:

    Ich bin auch noch nicht so ganz sicher, wie viel Gezappel rassetypisch ist und wie viel Ruhe ich da wirklich reinbringen möchte. Vor allem ins losgehen. Während des gassies fährt sie schon gut runter. Sie trabt mittlerweile entspannt vor mir her und schießt nicht immer vor, schießt zurück, hüpft mich an, schnüffelt hektisch :headbash: und galoppiert um mich rum. Also da ist schon viel besser geworden.

    Mal schauen, wie weit ich mit ihr komme. Könnte sein, dass sie noch weitere 3 Wochen bei mir ist.
    Falls jemand einen guten Tipp fürs ruhige losgehen hat, immer her damit, im Moment ist sie dabei noch Model hüpfhörnchen. Aber sie ist still. Allerdings neigt sie zum leinenpöbeln, was sie bei mir allerdings nicht darf und nicht auslebt.

    Lg

    Ein Hund der Staupe vor nicht allzu langer Zeit hatte, ist aber kein gesunder junghund. Vor allem habt ihr das husten bei den Besuchen gehört und demzufolge musste euch klar sein, dass der Hund die Staupe doch nicht so weggesteckt hat. Ihr wolltet einen augenscheinlich gesunden Hund und nehmt einen der Staupe hattet? Als Sporthund? Da fällt mir kaum noch was ein.

    In der Krankenversicherung auch in GB wird alles was der Hund hatte als Vorerkrankung ausgeschlossen. Somit werden alle Lungen und luftröhrenerkrankungen eh nicht übernommen. Ist ein Wunder das euch eine Krankenversicherung mit der Vorerkrankung überhaupt aufgenommen hat. Habt ihr angegeben, dass der Hund Staupe hatte?

    Ich denke ihr seid an eine unseriöse orga geraten. Mein Tipp ist, gebt den Hund zurück. Ihr könnt die tierarztrechnungen nicht zahlen. Euer Leben ist im Umbruch (Hochzeit, Umzug, auswandern), das ist alles teuer und da geht ein Hund eben im Moment einfach nicht. Wartet ab, bis sich bei euch alles beruhigt hat und holt euch dann einen Hund, wenn es finanziell wieder besser aussieht.

    Für den Hund tut es mir wahnsinnig leid. Ich hoffe die orga lässt den Hund behandeln.

    Lg

    Das ist endlich mal was, was bei Hudson schnurz egal ist. Die Abläufe des gassies sind immer sehr ähnlich, die Uhrzeiten völlig unterschiedlich. Das ist ihm egal und hat aufs hibbel keinen Einfluss. Nur eben die Abläufe, wo er im Auto sitzt, wie die Gänge losgehen (Hudson steigt immer als erster aus von den Hunden) usw. diese Abläufe sind immer gleich für ihn. Auch das Zuhause losgehen, anziehen, hbs an usw. immer gleich. Uhrzeit egal.

    Lg

    Danke @Die Swiffer

    Übrigens um das auch unumwunden zuzugeben. Ich war mit Hudson früher durchaus völlig überfordert. Abgabe stand im Raum, aber im letzten Augenblick konnte und wollte ich es dann doch nicht. Lieber weiter kämpfen. Hudson und ich haben uns aneinander aufgerieben. Wir haben uns es nicht leicht gemacht, ein 24 kg Muskelpaket, dass relativ mühelos ziemlich eindrucksvoll vorwärts und auch rückwärts auslöst ist irgendwie unlustig.

    Ich glaube unser letztes richtig tiefes Tal haben wir vor 4-5 Jahren durchschritten, seitdem ist es ziemlich friedlich geworden zwischen uns. Vor ein paar Wochen gab es eine blöde Situation, die aber meine Schuld war. Ich darf Hudson auch heute noch, einfach nicht unterschätzen. Er ist nicht ohne.

    Nie würde ich meinen Hudson mehr abgeben. Ich bin froh, dass es so gekommen ist. Nur wegen Hudson mache ich jetzt meinen 11er.

    Lg

    Ich liebe Hudson sehr, aber nein, mein Leben ist nicht nur auf seine möglichen Stressfaktoren abgestimmt. Das muss ganz klar gesagt werden, ich habe noch mehr Hunde und die müssen auch zu ihrem Recht kommen und vor allem ich, muss auch irgendwo noch Platz finden.

    Hudson ist zuhause super ruhig und kann mittlerweile hervorragend und relaxt im Freilauf mitlaufen. Was nach wie vor schwierig für ihn ist, ist Besuch, treffen von bekannten Menschen unterwegs, begrüssungssituationen, leinenspaziergänge und warten ganz allgemein. Aber ich habe alle Situationen ganz gut im Griff. Hudson hat null jagdtrieb und nach Jahren des Trainings auch kein Interesse an fremden Menschen mehr.

    Ganz allgemein ist Hudson mein sargnagel. Denn immer mal wieder alle paar Jahre mittlerweile haut er dann mal wieder einen raus, wo ich denke "himmel Herr Gott nochmal, muss das jetzt sein du Arsch?" Und dann geht es wieder.
    Ich führe ihn dann wieder mega eng und dann haben wir wieder Ruhe.
    Hudson ist Gott sei dank nicht nachtragend und hat was von teflon. Was ich an und mit diesem Hund gewachsen bin, geht auf keine Kuhhaut. Aber ich habe auch wahnsinnig viel von ihm gelernt. Ich habe gelernt ruhiger zu bleiben, konsequenter zu sein, Schema f zu verbannen, mehr über Präsenz und Stimmung zu arbeiten, Grenzen zu setzen und einzuhalten.

    Und ich habe etwas ganz wichtiges gelernt, nämlich das weder der Hund sich noch ich mich komplett ändern können.

    Und jetzt nach fast 11 Jahren, sind Hudson und ich uns näher als jemals zuvor. Und das haben wir beide uns hart erarbeitet.

    Lg

    Ich kenne ein paar cattledogs und da sind einige doch echte stinkstiefel als erwachsene. Entweder fremde Hunde sind doof, oder fremde Menschen sind doof oder gleich beides. Ich kenne einen frühkastrierten cattlerüden, der nett ist. Der wurde aber mit 9 Monaten schon kastriert.

    Hast du mal über einen Pon nachgedacht?

    Lg

    Ich bin im Grunde eine gesunde Mischung aus Hektik und entspanntheit. Ich denke ein Hund bringt etwas mit Anlagen, Wesen, Grundstimmung und in Kombi mit dem Besitzer gibt es dann Dinge die der Hund mehr auslebt und Dinge die der Hund weniger auslebt.

    Hudson ist ein Hibbel und in Kombi mit mir, hat er das dann eben gut ausgelebt. Ich war am Anfang damit überfordert bzw. kannte das von unseren anderen Hunden nicht in dieser Vehemenz und dann wurde ich gestresst und unsicher und er fing an Teile zu Spiegel, seine Pfote genau auf meine Wunden Punkte, fehlerstellen zu legen. Wobei Hudson vom Typ her null unsicher ist und das dann auch nicht spiegelte. Im Gegenteil er ist ein Macher, Leader, souverän, völlig unerschrocken. Ich musste lernen mit einem so starken Hund, der ständig Führung in Frage stellte und jeden Fehler von mir ausnutzte oder mit mehr hibbelei quittierte, zurecht zu kommen.
    Er ist ja auch nicht nur ein hibbel, er ist wahnsinnig selbstbewusst, wahnsinnig selbstsicher, seiner Meinung nach, kann ihm niemand irgendwas. Dazu dann hibbelig und mit einer großen Portion Körperlichkeit verbunden.

    Hudson war und ist auch nicht in jeder Situation hibbelig. Es gibt Situationen, da war er schon immer ruhig, es gibt Situationen da war er früher hibbelig und ist heute ruhig und es gibt Situationen da war er früher hibbelig und ist es bis heute.

    Lg