Beiträge von Gammur

    Es gibt doch einige mittelgroße Hunderassen die sich gut als Familien/begleithunde eignen. Collie, Pudel, Eurasier, Golden und Labrador Retriever, Spitze, Islandhunde, Bearded Collies, Old english Sheepdog (Bobtail), Schäferhunde aus nicht Leistungszucht, Kooiker, Wasserhunde, Soft Coated wheaten Terrier, Zwergschnauzer gegebenenfalls Mittelschnauzer, shelties, einige Terrier wie Westi, Scotty usw., Corgies, gegebenenfalls sennenhunde, cocker Spaniel, papillions, natürlich malteser, Havaneser, bichon rassen allgemein.

    Eine Vielzahl an rassen. Mit einigen Abstrichen auch noch andere rassen. Ich kenne zum Beispiel einige samojeden die prima familienhunde sind. Oder Pons z.b. Dalmatiner ebenso.
    Um so länger ich überlege, umso mehr gemäßigte hunderassen für unterschiedliche Familien und begleithunderassen fällt mir ein.

    Also sorry, es gibt genug auch größere rassen, die keine reinen arbeitsspezialisten (mehr) sind oder je waren. Viele rassen haben immer mit der Familie auf dem Hof/ im Haus gelebt und außer fremde melden, waren sie schon immer familienhunde und Melder.

    Und manche rassen sind mittlerweile schon so lange nicht mehr auf Arbeitsleistung selektiert, dass sie oft sehr gute familienhunde für passende Familien abgeben.

    Lg

    Ich habe tatsächlich ein ähnliches Abbruch aufbausystem wie flying paws. Bei Nevis reicht mit Beschwichtigung. Bei june und reeba auch. Hudson muss meideverhalten zeigen.

    Ich konditioniere das und bestätige jeden Abbruch positiv. Geübt und aufgebaut wird das in völlig ruhigen und entspannten Situationen.

    Meine Hunde weichen übrigens, wenn man mit einer bestimmten Körperspannung auf sie zu geht, dass haben die so gelernt.
    Und genau dieser Aufbau von Strafe, hat Hudson und mich aus einem unangenehmen Strudel heraus gebracht. Nur dadurch konnte ich unser Zusammenleben wieder friedlich und respektvoll gestalten. Und ich konnte ihn wieder unter Kontrolle bekommen.

    Gott sei dank bin ich an einige fähige hütehundetrainer geraten, die mir helfen konnten. Ich nutze übrigens auch ein Weg schicken. Heißt bei mir nur nicht Hau ab, sondern verschwinde bei Hudson und geh weg, bei den anderen drei. :gut:

    Und meine Hunde leben und leiden sicher nicht unter terrorangst. Eher das Gegenteil ist der Fall. Die wissen ganz genau woran sie bei mir sind und kennen die Regeln/Grenzen ganz genau.

    Lg

    • Rassezuchten erheblich einschränken

    Z.B. nur Anzahl x pro Rasse und Jahr. Führung dessen unter entsprechendem Dachverband mit ausgewählten Züchtern.

    • Kastrationspflicht für alle privat geführten Hunde
    • Ausweitung / Professionalisierung von Kooperationen zwischen In- und Auslandstierschutz
    • Verbot von privater Tiervermittlung á la eBay-Kleinanzeigen

    Und für alles gilt: Harte Kontrollen und harte Geldstrafen (an TSchOrgas) bei Verstößen.

    Was ich mit meinem Eigentum, meinem Hund mache, lass ich mir bestimmt nicht vorschreiben. Und ich lasse meinen gesunden Hund, doch nicht kastrieren. Zudem sind Züchter auch Privatpersonen. Und wenn ich die rassehundezucht so einschränke mit nur ein paar Würfen im Jahr, dann verringere ich den genpol ja nur noch mehr und noch schneller.

    Gott sei dank, völlig an der Realität vorbei und nicht hilfreich diese Vorschläge.

    Lg

    Ich bin darauf angewiesen das meine Hunde sich in einem bestimmten Rahmen bewegen, andere Hunde kann und will ich nicht halten.
    Ich habe es mit einem mischling aus dem tierschutz versucht und bin froh, dass meine Vermieterin nach 8 Monaten den Hund übernommen hat. Ich hatte Ansprüche an den Hund, die der Hund nicht erfüllen konnte. Und die Ansprüche waren noch nicht mal riesig. Sie sollte täglich im Auto mitfahren (ging nicht, weil sie panische Angst vor dem Autofahren hat, die nie wegging), sie sollte hundesport mit mir machen (ging nicht, weil sie null Motivation besitzt und absolut keinen will to please), sie sollte viel mit spazieren gehen (ging nicht, weil sie am liebsten Zuhause bleibt und auf dem Sofa pennt). Ich habe den Hund 8 Monate mitgeschleift, weil das nunmal mein Programm und mein Leben ist und dann für den Hund entschieden, dass sie besser bei meiner Vermieterin aufgehoben ist.

    Ich habe im Moment fünf Rassehunde daheim, vier Hütehunde und einen gasthund aus der Jagdhundeecke. Und dabei merke ich, ein Jagdhund ist nichts für mich. Ich komme mit den reizoffenen, hütenden, hin und wieder neurotischen Hütehunden besser zurecht. Die liegen mir einfach mehr.

    Mit aussehen hat das bei mir übrigens absolut nichts zu tun. Mein hässlichster Hund von außen, ist der hübscheste Hund im inneren. Aussehen vom Hund ist mir total egal. Farbe auch. Aber das Interieur muss stimmen. Einfach nur alle koppelgebrauchshunde mischen, bringt auch rein gar nichts. Denn die einzelnen koppelgebrauchshunderassen arbeiten unterschiedlich, an unterschiedlichem Vieh und bringen zusätzlich unterschiedliche nebeneigenschaften außer hüten mit. Und zudem teilen sie eh teilweise rassetypische Erkrankungen. Somit wird man die noch nicht mal los, durch wildes Gemische.

    Ich bin gegen showzuchten, aber für rassezuchten. Showzucht ist für mich viel zu oft hüllenzucht. Ich kaufe meine Hunde auch nicht aus showzuchten.

    Gott sei dank gibt es auch im VDH/FCI und in einigen dissidenzverbänden noch arbeitende arbeislinienzuchten, und da kaufe ich mir meine Hunde.

    Und bis jetzt hatte ich damit wirklich Glück. Meine Hunde sind robust, gesund, rassetypisch, erfüllen meine Ansprüche und passen hervorragend in mein Leben.

    Ich denke, sollte es keine rassehundezucht mehr geben, hätte ich keine Hunde mehr. Denn immer wieder testen und ausprobieren ob der Hund erfüllt was ich brauche und haben möchte und wenn nicht, ihn wieder weiter zu reichen und den nächsten ausprobieren ist jetzt nicht mein Ding.

    Nur nach Gesundheit, Wesen und Leistung zu selektieren würde übrigens bedeuten, alle Hunde, die diese strengen Kriterien nicht erfüllen, zu beseitigen. Und nach welchem Wesen würde man selektieren? Manche brauchen, möchten und finden das Wesen eines kangals ideal, andere brauchen, wollen und möchten das Wesen eines Collies. Beide im weitesten Sinne "Hütehunde". Nach welchem Wesen würde man denn da nun selektieren?

    Früher oder später entstände wieder rassehundezucht. Nur auf dem Weg dahin mit deutlich mehr "Ausschuss". Und ob das zum Wohle unserer geliebten Hunde ist, wage ich zu bezweifeln.

    Übrigens gegen die Abschaffung der Qualzucht bin ich auch. Qualzucht findet aber auch im Mix Bereich statt. Ein "frops" französische Bulldogge-Mops mix ist sicher nicht gesünder als die ausgangsrassen.

    Lg

    Halsband, Leine, Box, kudde, zwei Näpfe, 3 Spielzeuge. Das war es.
    Mehr braucht ein Welpe erstmal nicht. Evtl. noch eine Bürste.
    Shampoo, Mantel usw. reicht später immer noch. Wobei ich bei fünf Hunden kein hundeshampoo im Haus habe. Ich wasche die so selten, da brauch ich kein spezielles Shampoo.

    Alte Handtücher kann man allerdings gut gebrauchen.
    Bei fünf Hunden sammelt sich soviel Kram an, dass ich vorletztes Jahr einen Karton fürs Tierheim gespendet habe. Es war einfach Zuviel.

    Mittlerweile habe ich bei fünf Hunden auf zwei volle Schubladen und eine Kiste mit Mänteln reduziert.

    Lg

    Toll, wie das klappt mit Emil anleinen. Ich denke ihr seid jetzt wieder auf einem guten Weg. Anleinen kann hibbelhunden oft recht einfach, rasch und konsequent helfen.

    Und an Fiete merkst du jetzt, dass der das eingeschränkt werden von Emil doch ziemlich doof fand.

    Ich drücke dir die Daumen, dass das so weiter geht und Emil die Leine als Hilfestellung für ihn erkennt.

    Mein gassi war heute auch recht gut. Der viszla war relativ ruhig. Irgendwann war es ihr dann zu lange und sie fing an Äste durch dir Gegend zu schleudern. Da habe ich sie dann angeleint und neben mir gehen lassen. War also insgesamt gut. Das losgehen klappte super.

    Lg

    Ich habe dieses auf Geruch konditionieren mal angefangen, aber es war mir ehrlich gesagt relativ schnell zu mühsam. Adaptil war Hudson total schnuppe.

    Ich bin nicht der geduldigste Mensch und vieles dauert mir auch einfach zu lange. Und ich habe mich dann lieber für einen Abbruch zum runterfahren entschieden. Das passt zu Hudson und mir besser.

    Und da ich gestern Abend echt unleidig mit dem viszla geworden bin, war sie heute beim Aufbruch zum morgengassi ruhig. Wenn das so bleibt, Halleluja! Ich werde ihr jetzt auch eine Routine vorgeben vor dem gassi, bei der sie genau weiß, wo und wie sie zu sein hat. Ich denke das wird ihr helfen. Leckerlies geht gar nicht. Sie ist viel sensibler als Hudson, somit denke ich, sie wird sich recht schnell fügen.

    Ich werde jetzt mal die Zügel bei ihr deutlich enger nehmen. Mal schauen, ob ihr ein engerer Rahmen auch hilft. Etwas mühsam für mich, aber nun gut. Sie bleibt ja evtl. noch 3 Wochen hier und es geht mir auf die Nerven, dieses gehibbel vor dem losgehen.

    Lg

    Oh Gott @Murmelchen . So schlimm ist sie nicht.
    Ja, meine june hat ihr gehibbel neulich auch ziemlich unsanft abgebrochen.

    Alles an fressbar haut Hündchen die Sicherung raus. Weil hü hüpf, muss sie haben, ahhhhhhhh wie toll, fressbar, muss sie haben, Wedel, Wedel, wedel, hü hüpf, FUTTER!!, hü hüpf usw. :headbash:

    Ich schaue mal, probieren tue ich das Spiel auf jeden Fall. Ich mag die viszla Dame echt gerne. Sie ist so das Gegenteil zu meinen Hütehunden. Total lustig, gut gelaunt und freundlich. :roll:

    Lg