Ehrlicherweise waren meine Hütehunde als junghunde bis zum Alter von 3 1/2 immer total dürre. Dann haben sie etwas aufgefüllt. Drei von den vier Hütehunden brauchen Kohlehydrate und fett im Futter, sonst magern die ab bzw. machen einfach nur mehr Haufen, bei größerer futtermenge.
June ist die Ausnahme und da muss man beim Futter etwas aufpassen, Reeba, der Border und Hudson sind immer nah an eher zu dünn. Beim Border mache ich mir da keinen Stress, der ist noch jung, bei Reeba und Hudson schaue ich, dass es nicht Richtung hungerharken geht. Von Reeba durfte man als junghund keine Fotos machen, so dünn war die.
Was meinte eine tiermedizinstudentin zu mir :" cool, an der kannst du Anatomie am lebenden Hund lernen". Reeba war ein mit Fell und haut überzogenes laufendes Gerippe und das für über drei Jahre. Du hast alle Rippen gesehen im Stand und liegen, und sitzen. Du hast die hüftknochen gesehen, die zehenknochen, die Wirbelsäule, das Brustbein einfach alles. Und das mit bloßem Auge und ohne viel Tasten. Beim einatmen hast du gedacht du siehst die Organe durchschimmern (war natürlich nicht so). Aber insgesamt hast du beim schmusen mit ihr blaue Flecken bekommen.
Also keine sorge, das wird. Ich habe nicht viel umgestellt, irgendwann verlangsamte sich der beneidenswerte Umsatz bei allen meinen Hütehunden. Junghunde sind einfach knochig und Dürre. Das muss so sein.
Lg