Was ich nicht verstehen kann, warum man sich nicht einfach einen Hund holt (gerade wenn man noch nicht so hundeerfahren und sehr jung ist), der es einem leicht macht und Fehler großzügig verzeiht. Mein erster eigener Hund zum ausbilden war eine Golden Retriever Hündin. Die war so genial, hat alle Fehler verziehen, war der perfekte familienhund und einfach nur spitze. Ein Hund der arbeiten konnte mit Elan, oder mit mir durch Paris schlurfte im Urlaub. Sie war ein Traum, leichtführig, lustig, freundlich, hat gewufft wenn es bellte, hat Bälle aus dem Wasser gerettet und ist auf dem Chiemsee mit Bötchen gefahren. Nicht zu groß, nicht zu klein, nicht zu schwer, nicht zu ernst.
Gerade wenn man noch jung ist und noch nicht weiß wohin die Reise geht, dann macht es einem ein solcher Hund, so viel einfacher.
Und ja, danach habe ich mir triebigere Hunde angeschafft. Aber da hatte ich dann auch reichlich hundeerfahrung und wusste wohin der Weg führen wird. Und trotzdem bin ich mit dem ersten schwierigeren Hund, teilweise in Sackgassen gelaufen und habe zwei nette Narben von ihm abbekommen. Und der Hund (aussie) ist ein Witz gegen einen Mali. Nach mittlerweile drei weiteren triebigen arschnasen, gibt es keine Verletzungen mehr und ich fühle mich mit den arschigen, ernsten, triebmonstern wohl.
Trotzdem habe ich mir 2017 einen weichen, freundlichen Hund gegönnt. So als Pause zwischendurch. ![]()
Lg