Ich finde es allerdings auch verkehrt, dass hier im Thread einige pauschal ohne Hintergrundwissen die einschläferung bei dem Fall 'fordern'. Das ist mMn genauso kurzsichtig wie die ganzen 'der Hund kann immer resozialisiert werden' Aussagen auf Facebook.
Ich fordere das nicht, nur anhand von anderen Möglichkeiten für das Tier, bleibt nicht viel. Wohin mit einem Hund, der Menschen ins Krankenhaus befördert hat? Ist ein ganzes restliches Leben im tierheimzwinger wirklich eine Alternative? In die "freie" Vermittlung geht so ein Hund nicht mehr und Menschen, die auffällig gewordene Hunde übernehmen und mit ihnen auch noch umgehen können und wollen, gibt es nicht wie Sand am Meer und sind zumeist voll bis Unters Dach.
Kurze Beschreibung wie das Leben eines solchen Hundes in Zukunft aussehen wird, Kontakt zu anderen Menschen und wahrscheinlich Hunden auf ein Minimum beschränkt, damit nichts passieren kann, kein gassi, keine sozialkontakte. Dauerhafte zwingerhaltung. Vermittlung ausgeschlossen. Versicherung nimmt den Hund nicht mehr. Futter wird durch Schlitz am Boden geschoben. Im Klartext, der Hund wird gehalten wie ein Raubtier im Zoo. Und das bei einem Tier, dass in Einzelhaft leidet. Wer stellt sich so ein gutes Leben für einen Hund vor?
Die meisten Tierheime haben keine Zeit und keine erfahrenen Menschen, die mit einem solchen Hund arbeiten könnten, somit wird der Hund dauerhaft verwahrt.
In Tierheimen sitzen soviel mehr Hunde, die deutlich kleinere Probleme haben und schon die, haben kaum Chance auf Vermittlung.
Und auch dann auch noch diese Rasse bzw. Mix. Damit sind ganze Bundesländer raus, aus der Unterbringung des Hundes.
Lg