Beiträge von Gammur

    Ich hibbel auch nicht, im Moment. Erst evtl. wieder, wenn Hudson nicht mehr ist. Rassen stehen 2-3 zur Auswahl. Geschlecht steht allerdings fest. Soll ein rüde werden. Ich bin totaler Fan geworden von der zwei Rüden, zwei Hündinnen Haltung.

    Aber das hat noch Jahre Zeit. Hudson ist 11 Jahre, june ist 7 Jahre, ree ist 5 Jahre und Nevis ist 2 Jahre alt. Ich denke realistisch ist eine Planung von in 3-4 Jahren, bis wieder ein Welpe einzieht. Bei einer Rasse habe ich schon einen züchter angefragt, kleine Würfe, viele Anfragen. Bei den anderen beiden rassen, kann ich mir Zeit lassen.

    Für mich ist der Gedanke ohne meinen sargnagel Hudson einen Welpen aufzuziehen, total komisch im Moment. Aber vor der Realität kann man die Augen halt nicht verschließen, Hudson wird nicht jünger und Nevis war sein letzter Welpe.

    Lg

    Na ja, wenn ich einen parson aus einer jagdleistungszucht kaufe, dann möchte ich doch genau die Attribute haben, auf die in einer solchen Zucht wert gelegt wird. Hohe jagdleidenschaft, Härte, hohes energielevel, Ausdauer, Belastbarkeit, mut bis zur völligen Selbstüberschätzung, arbeitswille, usw.

    Wer das alles nicht gebrauchen kann, sollte sich keinen Hund aus einer solchen Zucht holen. Es ist im hohen Maße unfair dem Hund gegenüber, ständig gegen ihm angezüchtete Eigenschaften zu arbeiten. Zudem ist die Frage, warum man sich einen Hund aus einer jagdlichen leistungszucht in eine Stadt holt.

    Probleme treten mit leistungshunden meist dann auf, weil sie nicht ins Umfeld passen.

    Lg

    Ich denke, wenn du wirklich mit deiner Freundin zusammen bleiben möchtest, musst du mit ihr ernsthaft reden. Es geht absolut nicht, dass du in Ihrem Haushalt von zwei Hunden gebissen wirst. Deine Freundin und du müsstet ernsthaft mit den Hunden arbeiten und du müsstest dich auf die Arbeit mit den Hunden einlassen. Hunde werden mit dieser Frau an deiner Seite, ganz klar Teil deines Lebens sein. Willst du das? Willst du Energie, Zeit investieren und teilweise auch verzichten aufgrund der Hunde? Kannst du das?

    Für jemanden der Hunde nicht mag, ist das alles nicht einfach. es ist völlig verständlich, dass du dich nicht von den Hunden deiner Freundin beißen lassen willst. Treten könnte allerdings die Situation verschlimmern.

    Ein beziehungsforum sind wir hier nicht, du müsstest halt mit deiner Freundin reden und gemeinsam die Hunde unter Kontrolle bringen.

    Lg

    Ich füttere immer wieder insektdog zwischendurch. Meine Hunde lieben das. Im Moment finde ich das allerdings noch zu teuer. Aber ich sehe schon, dass das evtl. ein zukunftsfutter für Hunde sein könnte. Ich selber bin Vegetarier, allerdings käme ich nicht einfach so darauf einen Hund vegan zu ernähren. Hin und wieder mal vegetarisch, kein Thema. Ich empfinde das insektenfutter als echte Alternative. Aber der Preis hält mich noch davon ab, es als hauptfutter dauerhaft zu nutzen.

    Ich bin der Meinung, dass Hunde tierisches Protein brauchen. Nicht in riesigen Mengen, aber ganz ohne (vegan) passt für mich nicht mit einer dauerhaften hundeernährung zusammen.

    Diese ganzen künstlichen Zusätze, die ein veganes futter braucht um brauchbar/verwertbar für einen Hund zu sein, sind für mich ganz klar ein Zeichen, dass das für Hunde so nicht ideal ist.

    Lg

    Bei so einem grössenungleichgewicht, musst du sofort da einschreiten, sorry und ein 1 1/2 jähriger chi ist auch kein gestandener, souveräner althund. Der wird mit dem Riesen Rotti Welpen völlig überfordert sein.

    Ganz ehrlich? Denkbar schwierige Konstellation. Du musst da eingreifen und managen. Sind das auch noch beides Rüden? Wenn dem so ist, musst du noch mehr managen.

    Aus Erfahrung, so geringer Altersabstand und dann noch diese schwierige Konstellation, (Mini junghund, riesiger Welpe, gleichgeschlechtlich), das wird kein Selbstläufer.

    Wenn man eine hundegruppe zusammenstellt, dann muss man auf einiges mehr achten, als wenn man sich selber nur einen Hund anschafft.

    Lg

    Hier lebt ein frühkastrierter Hund aus dem tierschutz. Mit 5 Monaten kastriert und nun ja, sie ist nicht unsicher, aber für voll nimmt sie keiner. Irgendwie gehört sie nicht so richtig dazu. Im gruppengefüge ist sie ganz hinten. Die anderen vier Hunde sind alle intakt und deren ganzes Spektrum an Kommunikation, standing, Umgang miteinander ist so anders, als mit der frühkastrierten.

    Also kastriert aus dem Tierschutz würde ich nehmen, frühkastriert allerdings eher nicht.

    Lg

    Bei vier von 5 Hunden mit bravecto (Anfang April gegeben) keine zecken mehr. Nevis liegt und läuft ständig durchs Gestrüpp, der hatte letzte Woche 1 festgebissene zecke (Tod und winzig) und gestern 2 krabbelnde.

    Ist ok, ich bestehe im Moment drauf, dass die Hunde nachts im Haus schlafen. Finden sie doof, aber ich habe das Gefühl, dass dieses Jahr die zeckenplage noch schlimmer ist, als letztes Jahr. Die beaucerons von Freunden haben scalibor um und selbst die haben sich, als sie 3 Tage hier geurlaubt haben, jeder 3 zecken eingefangen. (die ich gefunden habe)

    Ich hasse zecken. Hatte selber dieses Jahr nun auch schon wieder 3 zeckenbisse.

    Der Winter hier war zu kurz und nicht kalt genug, das Frühjahr erst trocken, dann nass und mein Gefühl sagt mir, dass es mit dem Klimawandel für die zecken noch besser wird.

    Lg

    Ruhe einfordern, bin ich ganz dabei, aber nur, wenn der Hund auch einen dauerhaften Ausgleich bekommt und ja, ein Hund muss auch einfach mal körperlich müde/erschöpft sein. Es geht um ein Gleichgewicht, um einen Mittelweg, aber das eine, geht dauerhaft nicht ohne das andere.

    Ein junger, energiegeladener Hund, muss Ruhe lernen und muss sich artgerecht bewegen, beschäftigen dürfen. Und dazu zählt, zu laufen, zu rennen, mit hundekumpels zu kommunizieren, mit dem Menschen zusammen zu arbeiten konzentriert usw. danach nach Hause zu gehen und dann ist Ruhe. Der Hund steht zuhause dann nicht mehr im Mittelpunkt, um ihn kreisen dann nicht ständig die Gedanken, bestenfalls sieht, hört und bemerkt man den Hund dann nicht mehr.

    Ich habe high Energy Hunde. 4 Stück! und die liegen im Haus alle nur rum.
    Draußen sieht das ganz anders aus und bei der Arbeit (die für leistungszuchthunde zwingend ist) ebenfalls.

    Lg

    Ich lege viel wert auf Ruhe im Haus, aber und das ist das große aber, draußen dürfen meine Hunde flippen. Die dürfen rennen, laufen, Harken schlagen, sich richtig auspowern körperlich. Teilweise auch mal ungebremst. Schnüffeln, Gas geben, motzen, Hund sein. Ohne Aufgaben, ohne minutengenaues zeitnehmen, einfach mal bis sie zufrieden und ausgeglichen sind, oder auch mal drüber.

    Ehrlich, das ist ein 1 1/2 jähriger junger, gesunder Terrier. Ein high Energy Hund. Einer mit Passion fürs jagen. Ich finde es völlig unhaltbar mit dem 3x20 min um den Block zu gehen, ohne je ein Ventil für seine Passion, seine Energie zu haben und ihn dann zuhause noch in eine Box stopfen will um den Hund zur Ruhe zu zwingen. Ruhe kann ich nur dann einfordern vom Hund, wenn der auch bestenfalls täglich, die Möglichkeit bekommt, mal Hund zu sein. Mal zu laufen, evtl auf umzäunten Grundstück, und frei schnuppern, rennen, mit Hunden Kontakte knüpfen, mit Hunden zu kommunizieren usw. evtl mal zu schwimmen, einen Dummi zu suchen, leckerlies im Gras zu erschnüffeln, oder sonst ein schönes suchspiel zu machen.

    Das ist ein junghund, kein Rentner. Und ganz ehrlich, habe ich für einen Hund aus einer jagdlichen leistungszucht, kein umzäuntes Grundstück zur Verfügung, wo der Hund einfach mal Fetzen kann, ohne das der Bremsklotz Mensch am Ende der Leine hängt, finde ich das dem Hund ausgesprochen unfair. (Oder man erzieht und trainiert gut genug, dass der Hund eben (teilweise) ableinbar ist).

    Mir tut dieser Hund leid, eine Stadt ist meist nicht der richtige Ort für irgendeine Art leistungshunde.

    Lg