Beiträge von Gammur

    So ähnlich läuft das hier auch ab. Bin im Vereinsheim, meine Hunde laufen am Vereinsheim rum, da kein Mensch zu sehen, ich höre Stimmen am Tor, Reaktion setzt sich in Gang 1. Ruf:"halt! draußen bleiben! Hudson, June, ree, Nevis HIER!" 2. wo ist die verdammte Leine für Hudson? 3. Hudson sichern! June ins down schicken, Nevis und ree in der Nähe behalten. 4. ruf "Ihr könnt reinkommen!" 5. stimmen von draußen "nee passt schon, warten hier draußen, bis die Stunde anfängt!" Ahhhhhhhh! :hust:

    Hudson in der Zeit entweder an kurzer Leine behalten, oder ihn mit June in den hinteren Bereich verräumen, weil irgendjemand kommt garantiert gleich rein und ignoriert meinen ruf und muss seine Zähne dann einzeln vom Boden einsammeln und ich Semmel wieder hinter den aussies her bzw. hinter Hudson, June lässt sich easy abrufen.

    Ich werde das wohl auch nie wieder los. Und auch nicht das "oh da kommen Menschen mit Hund. Jetzt aber schnell schauen, wohin ich am besten ausweiche!" Beim gassi.

    Lg

    Ich mag Frühlings/sommerwelpen am liebsten. Hudson ist Mitte März geboren und zog dann im mai ein, Reeba Ende März geboren, zog auch im Juni ein, June im Juni geboren, zog im August ein, Nevis Ende Mai geboren, zog Ende Juli ein. Das ist einfach praktisch. Terrassentür kann offen bleiben, die Hunde haben mehr Platz dem Welpen aus dem Weg zu gehen, der Welpe schläft mehr, weil eh heiß, in den Welpenstunden sind einige Unterschiedliche Welpen, die Gefahr von blasenentzündungen beim Welpen ist im Sommer nicht groß, der Welpe kann auch mal 1-2 Stunden mit draußen rumliegen und flitzen, ohne gleich kalt zu werden (nackter Welpenbauch), für mich nur Vorteile.

    Also lieber Frühlings und sommerwürfe bei mir. Am besten im Frühling geboren und dann im Sommer abholbereit.

    Lg

    Was ich allerdings neulich belustigt feststellen musste, dass ich so daran gewöhnt bin, die Hunde bei Begegnungen mit Menschen irgendwie zu managen, dass es für mich absolut dazu gehört, sofort hinter den Hunden her zu sein, sie abzurufen, oder ihnen nach zu stürzen. Die aussies haben mich da wohl für alle Zeiten tiefgreifend geprägt. Der Border und auch die kelpiehündin bräuchten dieses managment nicht, aber mir ist das so in Fleisch und Blut übergegangen...

    Das kenne ich :ugly:. Wenn Grisu mal nicht dabei ist und vor allem, wenn ich nur mit den Shelties unterwegs bin, ich muss mich richtig zwingen, mal nicht zu scannen und beim Auftauchen eines Fremdhundes gleich einen Maßnahmen-Katalog vor Augen zu haben |). Das prägt schon ganz schön...

    Seltsam, oder? :roll: Ich kann da nicht aus meiner Haut. Weder das kelpie, noch der Border würden fremde Menschen belästigen bzw. angehen und auch bei fremden Hunden sind beide ignorant. Trotzdem spule ich automatisch das managment und

    Sicherheitsmassnahmenpaket ab und starte die Sicherheitsverwahrung. :headbash:

    Nach 11 Jahren bin ich so tiefgreifend geprägt, dass ich das echt nicht lassen kann.

    Lg

    Ich habe auch gerade das Sensi Adult wieder. Im Sommer passt das am besten für alle vier Hunde. Im Winter reicht dann das Sensi plus.

    Beim Oldi, 11 1/2 Jahre alt, muss ich jetzt mal schauen wie lange der noch so zurecht kommt. Im Moment hat er gerade wieder seine sommerfigur. So schlank und durchtrainiert wie früher ist er nicht mehr, aber immer noch fit und nicht mopsig. In seinen sportlichsten Zeiten hatte er 22,5 kg, jetzt hat er 23,4 kg. Im Winter hat er meist so 24,5 kg.

    Lg

    Hudson hat ja nun einige, etwas blöde Angewohnheiten, die allerdings im Alltag von mir gemanagt werden und so nicht groß ins Gewicht fallen. Keiner der Hunde hat sich von ihm diese blöden Dinge abgeschaut. Keiner der Hunde überdreht wie er, keiner der anderen drei rennt zu fremden Hunden hin, keiner der drei benimmt sich so absolut nervig, tramplig und unerwünscht bei Menschen. Obwohl ich nicht viel einzeln mache. Aber ich manage Hudsons Ausfälle ja eh und ob ich da jetzt einen Hund manage und die anderen für schönes Verhalten lobe, fällt dann nicht mehr wirklich auf.

    Was ich allerdings neulich belustigt feststellen musste, dass ich so daran gewöhnt bin, die Hunde bei Begegnungen mit Menschen irgendwie zu managen, dass es für mich absolut dazu gehört, sofort hinter den Hunden her zu sein, sie abzurufen, oder ihnen nach zu stürzen. Die aussies haben mich da wohl für alle Zeiten tiefgreifend geprägt. Der Border und auch die kelpiehündin bräuchten dieses managment nicht, aber mir ist das so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich neulich, als mal nur der Border mit war bei einer bekannten, ich als ihre Tochter reinkam, sofort hinter dem Border her war und das gar nicht nötig war. Er hat sich da nie die Aufgaben der aussies (wach und schutztrieb) abgeschaut.

    Leinenaggro hat hier keiner, aber auch da managt man doch eh und das kommt dem zweithund doch auch gleich zu gute. Was ich empfehle, nicht den charakterlich ähnlichen Typ Hund, wie den ersthund zu kaufen. Eher den Typus Hund, der den ersten etwas ausgleicht. Hat hier immer für ein friedliches und sehr angenehmes gruppengefüge gesorgt.

    Lg

    An diesem Text stößt mich so ziemlich alles ab. Er suggeriert, dass Tierschutzhunde absolut easy going, dankbar, unkompliziert und nur dem Menschen gefallen wollen und einfach perfekt alles machen, was der Mensch von ihnen erwartet und sie in jede Situation, jede Umgebung und jede Familie passen.

    Dann dieses adoptivmama Geschreibe. Sorry, aber auch einen tierschutzhund kauft man und kein Mensch kann "Mama" einer anderen säugetierart sein.

    Und dann redet der Text einem noch auf emotionale Art ein, dass man, wenn man sich aus verschiedensten Gründen gegen den tierschutzhund entscheidet, dessen Tod alleine im Zwinger zu verantworten hat. Das ist viel zu pauschal, emotional, erpressend geschrieben.

    Schuld an der miesere , des ich denke hier geht es um den auslandstierschutz sind eine ganze Reihe von Menschen und Umständen.

    Eigentlich müsste man bei der bildungs und Wirtschaftspolitik der Länder anfangen, um die es hier geht und dann den Bogen schlagen zu, Mentalität, Tradition und Ressourcen. Das ist nur nicht emotional aufwühlend genug, zu sachlich und drückt nicht auf die Tränendrüse und zudem wäre die Schuldfrage viel komplexer und man schiebt sie nicht billigst dem Leser zu.

    Also ich finde den Text eher abstoßend und sehr eindimensional.

    Lg

    Aus eigener Erfahrung, sehr viele Hundebesitzer umgehen diese Konfrontationen und tricksen irgendwie drum rum, ohne je, eine glasklare Grenze zu ziehen. Und wenn es sich dann um hunde handelt, die aber genau diese klaren Grenzen zu Orientierung brauchen, dann wird der ganze Alltag nach und nach ein aus dem Weg gehen ein rumgetrickse um bloß keine Konfrontation mit dem eigenen Hund aufkommen zu lassen. Dann kommen Sprüche wie " ja, das mag er halt nicht!" "Das ist ihr Sofa/Sessel/Platz, setzt dich halt woanders hin!" usw. Man bastelt seinen Alltag immer mehr um seinen, immer schwieriger werdenden Hund, herum. Und irgendwann eskaliert es dann und es kommt zu unschönen Ergebnissen.

    Das passiert nicht mit jedem Typ Hund, aber es gibt immer wieder Hunde, vor allem so Richtung gebrauchshundeecke und HSH (Mixe), die Tendenzen in diese Richtung haben.

    Aber auch andere hundetypen versuchen sich irgendwann mal durchzusetzen, manche schlau und ohne direktes drohverhalten, andere Knurren mal um zu schauen, ob das beeindruckt usw.

    Hunde sind nicht blöd, uns zu manipulieren ist für viele Hunde eine Kleinigkeit.

    Bei manchen führt die konfrontationsvermeidung eben dazu, dass man sein standing in den Augen des Hundes, irgendwie aufgibt.

    Hunde brauchen Grenzen. Jeder Hund!

    Lg

    Da ich meistens mit 4-6 großen Hunden unterwegs bin, die ich bei hundesichtung sofort anleine, weicht mir eigentlich jeder aus. Sind 4 schwarze Hunde und zwei braune Hunde, da hat kein Hundebesitzer mehr Interesse uns zu begegnen. Die meisten weichen selber aus, oder ich weiche aus. Ich habe da dann über 120 kg Hunde an der Leine, die sogar eigentlich einzeln ignorant, bis verträglich wären, aber zusammen eben nicht unbedingt.

    Ich breche mir keinen Zacken aus der Krone, wenn ich ausweiche. Gespräche führe ich nicht mehr. Bringt nichts und ich habe kein Interesse an smalltalk. Ich möchte friedlich meine Runde drehen, mit meinen Hunden zusammen und keine aufgezwungenen Diskussionen führen und ja, eigentlich fürchten sich die meisten Menschen und Hundehalter vor meiner Truppe. Ich habe da Verständnis für und sehe das nicht als persönliche Beleidigung an.

    Lg

    Hudson hat seit sicher 10 Jahren mit keinem fremdhund mehr gespielt. Sein Interesse an fremdhunden ist rein sexueller Natur und statusorientiert. Er ist nett, aber forsch und aufdringlich, nach dem abchecken, ignorant. Darum hat er keinen fremdhundekontakt mehr.

    June fand schon als Welpe andere fremdhunde unnötig. Fremdhunde die unhöflich sind, vertreibt sie bzw. stampft sie bei frechem annähern in den Boden.

    Ist die Annäherung langsam und kontrolliert, ignoriert sie den fremden Hund. Sie spielt nur in ihrer hundegruppe hier und mit ihrer Schwester. Mit fremdhunden hat sie noch nie gespielt. Selbst als Welpe nicht.

    June ist in Hunde oder welpengruppen sehr streng und trägt den Beinamen "Fräulein rottenmeier". Ihre Art der welpenerziehung ist strenger als ich je sein könnte. Welpen sortiert sie sofort nach hinten ein und bringt ihnen höfliches Verhalten bei.

    Reeba ignoriert fremdhunde bzw. reagiert sehr ähnlich wie June, nur deutlich abweisender. Ree hat noch nie mit einem fremdhund gespielt. Sie spielt mit June, junes Schwester und Nevis.

    Aber Reeba ist eigentlich völlig uninteressiert an fremdhunden, genau wie June und Nevis. Bleiben die weg, würde keiner der drei je Kontakt aufnehmen. Spielen völlig ausgeschlossen.

    Nevis ist zwar erst 2 Jahre, aber auch er ist fremdhunden gegenüber sehr ignorant. Er spielt nicht mit fremdhunden und selbst als Welpe und junghund war er nicht groß am Spiel mit fremdhunden interessiert. Seit sicher einem 3/4 Jahr ist er überhaupt nicht mehr an fremdhunden interessiert. In seiner Gruppe und befreundeten Hunden zockt er gerne mal eine Runde.

    Lg