Beiträge von Gammur

    Ich finde aussie würde sogar ganz gut passen. Ich habe selber zwei aussies und mit managment, ordentlicher, faiere Erziehung, in der richtigen Umgebung, können das traumhafte Hunde sein. Ich werde wohl immer einen aussie haben wollen und wenn man auf gute Zucht achtet, die keine aufgeplatzten sofakissen in bunt züchten, dann kann man seinen traumhund in der Rasse finden.

    Ich empfinde aussies als ziemlich komplette ranchhunde. Und wenn euer Grundstück umzäunt ist, ihr ländlich lebt, dann könnte der aussie sehr gut passen. Auslastung ist beim aussie kein großes Problem. Die machen bei fast allem begeistert mit.

    Lg

    Da ich immer noch nicht weiß, welcher Typ Hund jetzt genau fehlt, mit welchen Eigenschaften, scheine ich zu blöd zu sein.

    Jetzt fehlt nicht nur eine große begleithunderasse, sondern mehrere. Ich bin verwirrt. Und auch nach diesen ganzen Seiten in diesem Thema, sehe ich a) keine geeignete zuchtidee, b) keine konkreten Eigenschaften/Wesenszüge auf die man züchten könnte und c) im Grunde, keinen Bedarf nach zahlreichen, neuen begleithunderassen, da viele rassen die es schon gibt, genau das gewünschte abdecken.

    Mich überkommt der Gedanke, dass es um das Aussehen der vorhandenen rassen geht, was einem nicht passt und man sich deshalb einen maßgeschneiderten anderen Hund wünscht. Und ich finde es total befremdlich, von einem anderen Lebewesen, dass sich nicht ausgesucht hat, gerade von einem selber gekauft zu werden, komplette Anpassungsfähigkeit zu erwarten und man selber ist völlig unflexibel in seinen Ansprüchen.

    Wir reden hier immer noch von Lebewesen und wir alle sollten realistisch genug sein, zu verstehen, dass jedes Lebewesen stärken und Schwächen hat und "perfekt" kein realistischer Ansatz ist. Ich weiß, Perfektion wird überall angestrebt, aber und das wissen wir alle, aus unserem täglichen Leben, dieser Anspruch an uns, von anderen, von uns selber, von unserer Umgebung, kann einen kaputt und unglücklich machen.

    Gut zu einem passend, mit Erziehung, Geduld und Verständnis für das jeweilige Lebewesen Hund, wird man in der hundewelt "seinen" Hund finden.

    Mein perfekter begleithund ist übrigens eine toternste Arbeitslinien aussie Hündin. Sie ist hässlich, wie die Nacht finster, und doch der beste begleithund, den ich je hatte.

    Lg

    Sorry, ich meinte den langhaar Collie. Der würde auch passen.

    In deiner fiktiven Idee, würde sich aber nur das positive vererben. Was wäre mit dem spitz/labi mix, der nun anschlagend, fremden Menschen entgegenläuft und sich ihnen aufdrängt? Also distanzlosigkeit vom labi, gepaart mit wachmotivation vom spitz?

    Wie wäre ein Hund im Format eines Labradors, der absolut nicht mehr einzuschätzen ist? Mal läuft er unerschrocken auf fremde zu und fiddelt und ohne erkennbaren Grund lassen ihn die nächsten Besucher in Panik verfallen. Ein Hund, der weder Fisch, noch Fleisch ist. Training fast unmöglich, denn keiner kann sagen, warum und wann das Tier sich anders verhält.

    Labrador und Pudel werden oft riesige Hunde (größer als die ausgangsrassen und schwerer) und haben oft eine wirklich fiese fellqualität. 8 von 10 labradoodeln Haaren oder müssen getrimmt werden. Vom Wesen kann ich sagen, größer als Labradore, dafür mehr Temperament und alle die ich kenne eher hibbelig.

    Kurzhaarcollie und spitz könnte ein richtiger Kläffer werden. Ein eher größerer Hund, der mehr wacht, dabei unsicherer ist und evtl. völlig kippt und anfängt aus Unsicherheit vorwärts zu gehen.

    Sind es diese nicht vorhersehbaren möglichen Ergebnisse, die weniger zu deinen Kriterien passen, als die gefestigten ursprungsrassen, bei denen man sich durch passende elterntiere und guten Züchter einen sehr gut passenden Hund holen kann, es wert?

    Und wenn der Golden Retriever passt, warum dann nicht den?

    Übrigens, wenn du auf die nordischen stehst, etwas gemildert und als familienhund nicht so schlecht geeignet, kenne ich zwei samojeden, die Klasse in ihren Familien leben und sehr gute begleithunde da abgeben.

    Lg

    Alle vier von dir vorgeschlagene rassen, würden deine knappen wünsche, als einzelrassen bereits erfüllen. Golden Retriever, kurzhaar Collie, Pudel würden ebenfalls noch passen. Nicht nötig irgendwas zusammen zu mixen. 7 bereits vorhandene rassen könntest du dir genauer anschauen um zu schauen, welche Rasse zu dir, deinem Umfeld, deiner Familie am besten passt und zudem was du bieten kannst.

    Lg

    Ich ergänze um islandhund, spitz, Collie, labrador, goldi, kooiker usw. Und gesagt wurde hier, der ideale größere begleithund hat zwischen 40 und 50cm. Ich habe das dann auf zwischen 40 und 60 cm hochgestockt, weil ich 40cm schulterhöhe nicht groß finde.

    Und ehrlich, die rasseberatung im DF übertreiben teilweise auch. Da wird ein Labrador zur arbeitsmaschine erklärt, der in seiner gemäßigten Form, keine ist. Da wird beim Collie gesagt, die haben schiss vor dem eigenen Schatten und das stimmt so einfach auch nicht.

    Ja, Collies sind sensibler als ein Labrador, aber praktisch alles ist sensibler als ein Labrador.

    Zudem ist eine rasseberatung nur ein Hinweis, welche rassen, sich der suchende mal genauer anschauen sollte. Nicht mehr und auch nicht weniger. Das sind Tipps und Ideen. Der suchende kann dann die vorgeschlagenen rassen anschauen und mit seinen Wünschen und dem was er bieten kann, abgleichen. Mehr kann dieses Forum nicht tun, aus den Fakten die der suchende hier einstellt. Es kommt auch auf den Menschen selber an und der suchende muss dann die Arbeit "wie finde ich meinen passenden Hund?" Selber machen.

    Wie jeder seinen passenden Hund, seine passende Rasse suchen musste und muss.

    Lg

    Ich kenne einige Collies näher, davon leben alle in Familien mit Kindern, teils auch ganz kleinen Kindern und das klappt super. Die Collies sind so sanft, anpassungsfähig, tolle Hunde. Alle die ich kenne. Und in kurzhaar gibt es die auch noch. Der Labrador hat gemäßigtes Fell und tausende leben hervorragend in Familien und als reine begleithunde. Ich kenne auch einige Islandhunde. Auch da, toll mit Kindern, jagdtrieb wirklich kaum erwähnenswert, tolle reitbegleit und Hofhunde, aber auch super in Familien.

    Dann noch Golden Retriever, Eurasier, Pudel, spitze, shelties, corgis, usw.

    Lg

    Nun ja, damals war die Welt noch nicht so global wie heute, reisen beschwerlich, darum sind in vielen Teilen der Welt rassen für den gleichen/ähnlichen nutzen entstanden, weil es einfach keinen Austausch gab. Reisen war viel beschwerlicher. Ist doch klar, dass damals unterschiedliche Schläge (heute rassen) für ähnliche Aufgaben auf der Welt entstanden.

    Heutzutage ist das ja nicht mehr nötig, da man easy auf hunderassen aus der ganzen Welt zurückgreifen kann.

    Ein einfaches Beispiel, ich muss keinen deutschen koppelgebrauchshund züchten, ich kann einfach auf den britischen Border Collie, oder australischen kelpie zurück greifen. Die beiden rassen gibt es schon, die sind voll für diesen Job geeignet, warum sollte ich da jetzt eine neue Rasse züchten wollen? Weil mir das schwarze Fell nicht gefällt, oder was?

    Lg

    Ich weiß immer noch nicht, was für eine Rasse vermisst wird. Ehrlich, ich gebe mir Mühe, aber wenn mir bitte jemand die spezalisierung eines Collies, eines Eurasiers, eines islandhundes, eines Pudels erklären würde und was bei diesen rassen fehlt, nicht passt, oder dem familien und begleithund entgegen steht, dann wäre ich evtl. schlauer. Ehrlich, ich verstehe nicht, was gesucht wird.

    Oben aufgeführte rassen könnte man auch in die Gruppe 9 schieben, aus traditionellen gründen und ihrem Ursprung sind sie halt in den Gruppen, in denen sie jetzt sind. Aber das hat doch mit ihrem Kauf oder nicht Kauf, nichts zu tun.

    Lg