Beiträge von Gammur

    Hier ist wie jedes Jahr absolute Stille. Ich habe neben unserem Stammgast Bela von jennja , noch 2 weiter hundegäste. Waren heute schön im Wald 2 Stunden gassi. Futter ist in allen drin und um 20 Uhr gehen nochmal alle in den garten. Das war es dann für dieses Jahr.

    Hoffe ihr kommt alle irgendwie gut rüber.

    Lg

    Was bitte soll denn eine "ernste Rasse" sein?

    DSH, Riesenschnauzer, HSHs, einige Terrier, Belgische Schäferhunde, Rottweiler, einige Hütehundrassen, einige Molosserrassen. Natürlich nicht alle, aber der Großteil dieser rassen geht zum Lachen eher in den Keller und hat eher keine kasperige clownsader.

    Lg

    Ich würde deinen Hund nicht wegtreten, dich aber bitten ihn von uns fern zu halten. Er fällt so vom Verhalten was ich auf dem Video sehen kann in die Richtung Hund, die meine Hunde mobben, jagen und hetzen würden. Und das fände ich für deinen Hund unschön. Wenn dich das natürlich nicht stört, dass meine Hunde deinen Hund dafür missbrauchen ihr Ego aufzupolieren, dann kein Thema. Verletzen würden sie ihn nicht.

    Da ich das anderen fremden Hunden nicht zumuten möchte, dürfen meine Hunde eben keinen Kontakt zu fremdhunden haben. Einem Streit sind meine (ausgenommen der Border collie) nämlich auch nicht abgeneigt. Vor allem unsichere/ängstliche fremdHunde sind für meine die Einladung.

    So ein spielverhalten, wie dein Hund auf dem Video zeigt, haben meine noch nie, nicht mal als welpe gezeigt. Völlig andere hundetypen. Spiel ist hier auch eher maulrangeln, sich in die "Mähne" beissen, rempeln. Das wird aber nur untereinander und evtl. noch mit der Schwester meiner aussiehündin gezeigt.

    Viele Jagdhunderassen und deren Mixe, sind auf große Verträglichkeit mit fremden Menschen und Hunden gezüchtet worden. Das ist toll, dass gehört zu diesen Hunden und ihrem Wesen. Ein Wesenszug der den Alltag vereinfacht. Ja, kann man als infantil bezeichnen, oder eben als sehr freundlich. Ihre konfliktstrategie ist fiddle und Flirt, das passt gut in größere hundedichte.

    Viele Gebrauchshunde und deren Mixe sind auf andere Merkmale selektiert worden, Kompatibilität mit fremden Menschen und fremden Hunden stand und steht da nicht im Mittelpunkt. einige ihrer angezüchtetes Eigenschaften, stehen dem sogar entgegen. Diese hunderassen und Typen sind im entsprechenden Umfeld auch gut geeignet und im Alltag gut zu halten. Aber eben für ein anderes Umfeld, einen anderen Alltag, als viele jagdhunderassen und deren Mixe.

    Darum ist es doch wichtig, dass die Rassen die man sich aussucht, nicht nur von der fellfarbe zum Teppichboden passt, nicht nur von der Art der Auslastung zu einem passt, sondern auch das Umfeld, da wo man sich mit dem Hund im Alltag bewegt, das passt. Weil man auf die Ausnahme der Regel beim Kauf nicht hoffen sollte.

    Es gibt hunderassen und Typen da lag und liegt das Augenmerk einfach nicht auf verträglich mit fremdhunden und fremdmenschen. Gott sei dank geht dann oft über Erziehung, managment und Gehorsamkeit bei diesen rassen eine gewisse Akzeptanz und ein stilles dran vorbei gehen. Und bei wem das nicht geht, da hat man Möglichkeiten mit Maulkorb und Leinensicherung.

    Wenn man darauf angewiesen ist, dass der Hund mit möglichst vielen Hunden und Menschen verträglich ist, dann sollte man sich auch bei diesen rassen umschauen bzw. bleiben. Einfach weil diese infantile Eigenschaft super in den eigen Alltag passt und Hund und Mensch das Leben erleichtert. Das ist doch supi und ein absolut guter Grund um sich für einen solchen hundetyp zu entscheiden.

    Probleme, im Sinne von Unverständnis, gibt es doch erst, wenn jemand mit freu-,spiel-, fiddlehund auf ernst-,individualdistanzbedachten-, fighthund trifft. Und dann ist das doch auch relativ einfach. Man nimmt Rücksicht aufeinander. Der mit dem freuhund, hält seinen Hund bei sich, läuft evtl. einen Bogen und der mit dem ernsthund, weicht aus, sichert entsprechend, läuft evtl. einen Bogen. Konflikte zwischen beiden hundetypen entstehen doch eigentlich nur, wenn einer oder beide Hunde nicht ausreichend erzogen wurden. Der freuhund nicht gelernt hat, das nicht jeder andere Hund das Bedürfnis hat, ihn kennenzulernen und der Ernsthund nicht gelernt hat, seine backen zu halten und nicht jedem anderen Hund eine überzubraten und die Meinung zu geigen.

    Eine Leine an beiden Hunden, kann sämtliche Missverständnisse und erziehungsdefiziete ausgleichen.

    Keine der beiden hundetypen ist besser oder schlechter nur anders. Und passen eben in den eigenen Alltag besser oder schlechter.

    Angewölfte Eigenschaften kann man auch durch Sozialisierung und Erziehung nicht ändern, aber kontrollierbar machen - in beiden Gruppen.

    Lg

    Ich bin absolut kein menschenverachter, allerdings macht mir Einsamkeit auch rein gar nichts aus.

    Meine Hunde passen da schon zu mir. In der eigenen Gruppe verträglich, ansonsten uninteressiert, mit Vorwärtsgang, aber kontrollierbar.

    Wenn mir Verträglichkeit extrem wichtig wäre, würde ich andere rassen und hundetypen wählen. Verträglichkeit in der eigenen hundetruppe reicht mir.

    Stört doch niemanden, dass meine Hunde nicht als entertainprogramm für andere Hunde zur Verfügung stehen.

    Zudem erspare ich mir halt auch gerne tierarztrechnungen und möchte meine tierhalterhaftpflicht nie nutzen müssen.

    Lg

    Ich war heute 2 Stunden in der Sonne am Waldrand gassi mit 6 Hunden. Getroffen haben wir nur eine Bekannte und ihren aussierüden. Die Hunde liefen frei aneinander vorbei, ohne Interesse aneinander zu haben, wir blieben stehen, ratschten kurz und gingen weiter. Von meinen Hunden nahm nur der viszla Kontakt auf, alle anderen vier liefen völlig desinteressiert vorbei, die schnüffeln nicht mal am anderen Hund. Den Hund kennen sie gut, somit ist das stresslos.

    Warum sollte ich Hunde, die absolut kein Interesse an fremdhunden und zufallskontakten haben, dazu nötigen ihre Konfliktlösungsstrategie auspacken zu müssen? Und meine Hunde greifen nunmal nicht zum fiddeln, sondern zum fight, wenn es Konflikte/Missverständnisse gibt. Das braucht doch keiner.

    Hier wird übrigens mega viel in der Gruppe kommuniziert und sich gegenseitig gepflegt, gekuschelt, geschützt. Morgens putzen sie sich die Ohren und Augen, hat einer Angst, eilen sie an die Seite und unterstützen, wird jemand bedroht/angegriffen gehen die anderen dazwischen, oder helfen.

    Ich liebe das zu sehen. Sie sind so toll miteinander, ihre Kommunikation so stresslos, sauber und verständlich. Da geht mir das Herz auf. Und man muss ganz klar sagen, meine Hunde sind täglich mit 5-10 Hunden zusammen. Was sollen die von zufallsbegegnungen haben?

    Lg

    sobald meine Hunde fremdhunde sehen, kommen meine Wuffs sofort zu mir und reihen sich hinter/neben mir ein. Da bleiben sie, bis wir am fremdhund vorbei sind, dann lösen Sie selbstständig wieder nach vorne auf. Völlig easy. Ausser Hudson, den Leine ich an.

    und wenn ein Hundehalter das nicht verstehen, spreche ich und bitte darum den fremdhund bei sich zu behalten.

    Meine Hunde sind auch in der Jugendzeit zu keinen fremden Hunden gerannt. Wie schon gesagt, dass Interesse an anderen, fremden Hunden ist nicht vorhanden und war auch nie vorhanden.

    Lg

    Hier ein Bild von einem geplanten gassi mit hundefreunden und meinen Hunden. Die Hunde kennen sich von Welpe an, sind teils miteinander aufgewachsen und auch wenn man sich monatelang nicht trifft, erkennt man sich sofort und versteht sich.
    Bei den Hündinnen muss man ein wenig managen, aber nicht der Rede wert.

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    Das signalisieren meine Hunde immer. Darum gibt es ja keine fremdhundekontakte mehr. Die meisten fremdhunde würden trotzdem herkommen, aber bei meist 4-8 Hunden, leint eigentlich jeder sofort an.

    Ich leine meine Hunde hingegen gar nicht an, außer Hudson, weil die selbst auf einem engen Gehweg keinen Kontakt aufnehmen würden und am anderen Hund vorbei gehen, als wäre er ein hutständer. Zwingen andere Hunde sich der Gruppe auf, dann lösen meine Hunde das halt vorwärts. Ist einzeln übrigens genauso. June, Reeba, Nevis haben einzeln auch überhaupt kein Interesse an anderen Hunden, so gar nicht.

    Ich glaube, dass es da einen großen Unterschied im sozialverhalten zwischen Hüte und Jagdhunden gibt. Den viszla hier zu integrieren in die Gruppe hat fast 6 Monate gedauert, weil ihre typische Art, so konträr zu meinen hütis ist, dass es eigentlich ständig nur gekracht hat.

    Der viszla will Kontakt, freut sich, fiddelt, findet fremdhunde interessant, denkt an mögliche Spielpartner.

    Meine hütis, wollen keinen Kontakt, Desinteresse bis zur Ablehnung, spielen selbst untereinander nur höchst selten, Konfliktlösung ist fight nicht fiddle about, fremdhunde werden als potentielle Bedrohung für die Gruppe und sich selber gesehen.

    Das ist so eine grundverschiedene Einstellungen zu fremdhunden, von Anfang an. Selbst als Welpen konnten Reeba, june und Nevis schon nicht viel mit anderen Hunden anfangen. June hat nur mit ihrer Schwester gespielt, Reeba gar nicht, Nevis hat nur im eigenen Rudel mit June gespielt.

    Lg

    Lernen wir neue Hunde/halter gespanne kennen, und mag ich die halter und finde den Hund/die Hunde in Ordnung, ebenso wie die Erziehung und den Umgang mit ihnen, dann wird das kennenlernen strukturiert und geplant. Dazu genau beobachtet und gemanagt.

    Wieso wird so ein generalstabsmässiges Management notwendig, wenn doch die Kandidaten vorher schon einen Eignungstest bestehen müssen? Wählst du extra Kandidaten mit ungenügendem Sozialverhalten aus, oder sind es deine eigenen Hunde, denen du nicht trauen kannst, sich angemessen zu verhalten?

    Meine Hunde können echte arschies sein und das möchte ich anderen Hunden nicht antun. Wenn der Hund erst zur Gruppe gehört, sind meine Hunde sehr sozial, aber vorher, können die richtig blöd sein.

    Muss doch nicht sein, oder?

    Lg