Beiträge von rinski

    Ich will meine zwei demnächst zu einem Herbstausflug mit nehmen.

    Wir gehen Wandern und fahren vorher und nachher Seilbahn (das kennen sie).

    Mit der Klasse (10.) habe ich so meine Reibungspunkte, aber sie waren begeistert, als ich die Hunde angekündigt habe.

    Goofy ist eher schüchtern und misstrauisch, der bleibt eh bei mir.

    Yara ist vom Charakter irgendwie genauso wie die Teenager.

    Laute Klappe um Stärker zu wirken als sie ist, null Frusttolleranz, zuviel Energie, zappelig, witzig, lieb. Sie mag Menschen irre gern und erzählt jedem, dass sie jetzt beeeeste Freunde sind.

    Yara würde ich gern samt Leckerlie Beutel an geeignete Jugendliche abgeben während der Wanderung, natürlich immer in Sichtweite. Ich glaube Teenies und Husky werden das großartig finden.

    Irgendwas, was ihr dabei besonders im Hinterkopf behalten würdet?

    Alaskan Huskys sind eine reine Arbeitszucht. Die müssen rennen. Und rennen. Und rennen. Die sind per Selektion Leistungssportler und wenn man das nicht bedienen will spricht nichts, also absolut nichts dafür, die Rasse zu halten.

    Dabei muß man im Hinterkopf behalten, dass man sich nicht einfach auf den Scooter stellt und damit das tägliche Gassi ersetzen kann.

    Ziehen ist Sport, der ordentlich aufgebaut wird und der neben Training auch Regeneration braucht.

    Dazu ist mindestens das halbe Jahr Pause, weil es zu warm ist. In der Übergangszeit bist du zum Training morgens um 5 im Wald, damit es noch nicht zu warm ist.

    Ausgelastet sind das tolle Hunde, aber ihr Lebensinhalt ist Sport. Ich habe nur deshalb einen, weil ich genau so lebe: bei jeder Gelegenheit draußen unterwegs, in den Bergen mit den Hunden wandere oder renne.

    Dazu fahre ich mit dem Husky noch, also Bikejöring, weil sie mehr rennen will als mein anderer Hund.

    Wenn man das so nicht will oder kann, dann sind Alaskaner die falschen Hunde.

    Die allermeisten Alaskaner sind nicht ableinbar. Andere Beschäftigungen findet meine zwar nett, aber eigentlich will sie Rennen.

    Sibirian Huskys sollten eigentlich genau so ticken, es gibt leider Show Linien, bei denen der Hund nach Husky aussieht, aber keine Lust auf Arbeit hat.

    Das ist dann ein Hund, der üblicherweise nicht frei laufen kann, aber auch keinen Bock auf intensive Auslastung hat.

    Bewegung brauchen die trotzdem, also macht man lange, sehr lange Leinenspaziergänge.

    Andere Beschäftigungen sind bei denen dann auch glückssache, ob sie da Bock drauf haben.

    Grundsätzlich bringen diese Rassen wenig bis keinen Will to please mit. Außer du forderst ein worauf sie eh Lust haben, also Rennen. Dann sind sie wunderbar kooperativ und holen alles aus sich heraus.

    Akitas kenne ich nur wenige. Was daran liegt, dass die ganz oft nicht so kompatibel mit anderen Hunden sind. Also ziemlich sicher nicht für Hundewiesen gemacht sind.


    Was du von dir beschreibst klingt für mich nach kleinerem Senior aus dem Tierschutz, auf keinen Fall nach einem Sporthund.

    Ja, Zecken mögen es feucht und wenn im Sommer die Wiesen, Waldränder, Gebüsche usw trockener werden verziehen sich Zecken. Im Wasser (also komplett unter Wasser) können Zecken wohl viele Tage überleben, normale trockene Zimmerluft reicht hingegen aus, damit sie in kurzer Zeit vertrocknen. Daher ist es eigentlich (zumindest hier bei uns) immer so, dass im Hochsommer kaum noch Zecken zu finden sind und sie erst wieder im Herbst aus ihren Verstecken gekrabbelt kommen.

    Hm, wie kann es dann sein, dass wir im spanischen Sommer die Hunde voller Zecken haben?

    Feucht ist da gar nichts.

    Hattest du wirklich noch nie einen Arzt, der vollkommen überzeugt von etwas war?

    Ich verstehe es irgendwie. Tierärzte müssen oft auf geringer Datenlage Entscheidungen treffen, da sollten sie schon selbstbewußt sein.

    Aber zu behaupten man könne sicher sagen, dass ein Hund 9 und nicht 6 ist, ist schlicht Blödsinn.

    Sagen auch die meisten Tierärzte, die ich so kenne.

    Aber vielleicht wissen die alle nur nichts von den Jahresringen und stümpern deshalb so vor sich hin.

    Das tatsächliche Alter in Zahlen ist ja auch irgendwie zweitrangig.

    Ein Hund aus schlechter Haltung, mit überstanden Staupe, etc wird schneller alt, als er unter perfekten Bedingungen gealtert wäre.

    Und welche Behandlung noch Sinn macht, mache ich vom Allgemeinzustand meines Hundes abhängig, nicht von einer Zahl im Pass.

    Ich hatte auch schon Tierärzte, die sehr von ihren Meinungen überzeugt waren.

    Beim Alter vom Hund.

    Bei Cati mit der Diagnose Herzwürmer (es war ein Milztumor)

    Und mit der negativen Giardien Diagnose (der Test war positiv).

    Besonders witzig finde ich es, wenn zwei Ärzte absolut überzeugt gegenteilige Diagnosen von sich geben. (weniger witzig, wenn die eine Therapie die andere Krankheit verschlimmern würde).

    Das sind alles nur Menschen und deshalb ist das auch ok, wenn sie verschiedene Meinungen und Ideen haben.

    Wenn man das Alter exakt bestimmen könnte, dann würde das gemacht.

    Man schaut den allgemeinen Zustand an, die Zähne, evtl kann man röntgen, nach Eintrübung im Auge schauen.

    Es gibt keine Jahresringe, an denen man das Alter ablesen kann. Zumindest hat die noch niemand entdeckt. Beim Hund sowenig wie beim Menschen.