Das kann etwas vollkommen harmloses sein, frag mich aber nicht was.
Ich kann dir nur soviel sagen: Jack hatte so etwas an einer Zehe hinten, ich dachte nichts schlimmes, hatte mich deswegen auch nicht zu viel informiert und meinem TA vertraut, der meinte, dass man das rausschneiden sollte, da es jetzt doch schon einige Wochen da war. Das habe ich dann machen lassen und die Diagnose war ein Schock - Mastzelltumor.
So, jetzt habe ich dich wahrscheinlich vollkommen geschockt, das wollte ich nicht. Ich hatte damals keine Zeit mir Gedanken zu machen, was es sonst noch hätte sein können, deswegen weiß ich nicht, was noch so aussieht. Aber mein TA ging ja nun auch erst einmal von etwas Harmlosen aus, aus diesem Grund kann das definitiv der Fall sein.
Lass dich jetzt durch meinen Post nicht verrückt machen, es könnte sein, aber es gibt noch viele, viele andere Möglichkeiten, deine TÄ vermutet ja auch etwas Anderes.
Ich schreibe dir jetzt nur noch Folgendes: Drück bitte bis zur Diagnose nicht mehr dran rum (ich habs auch gemacht). Sollte es ein MCT (Mastzelltumor) sein, dann ist das nicht gut. Frage: Kannst du es verschieben, also sitzt es unter der Haut? (Dann kannst du ruhiger sein) Bei uns war es in der Haut (ist schwer zu beschreiben), kannst natürlich immer noch verschieben, aber eben nur Haut und Geschwulst in einem. Dann: Wo sitzt denn der Knubbel?
Ich kann dir jetzt nur schwer etwas zum weiteren Vorgehen sagen... ich lasse bei meinem Hund KEINE Biopsie machen, sondern lasse etwaige Knubbel sofort entfernen (großflächig). Ich habe lange mit den Ärzten aus meiner Tierklinik und in der Uniklinik gesprochen. Wenn du eine FNA machen lässt (also eine Probe nimmst), dann kann als Ergebnis wohl "MCT" rauskommen, oder "kein MCT" ... heißt laut allen meinen behandelnden Ärzten aber nichts.. man kann sich also nur bei positivem Befund sicher sein. Jetzt habe ich aber einen Hund mit dementsprechender Geschichte, deswegen stellt sich bei mir die Frage mit Abwarten und Schauen oder was Anderes probieren gar nicht, ich bin da knallhart... hab jetzt lange überlegt, hätte ich einen anderen Hund, würde ich bei dem von dir beschriebenen trotzdem raus operieren lassen. Und nochmal: Natürlich auch, weil ich da sehr vorbelastet bin!! Das ist eine relativ rationale Entscheidung, aber keine vollkommen rationale.
Fazit: Wie gesagt, lass dich nicht verrückt machen, es kann wahrscheinlich ziemlich viel sein. Sprich mit einem guten Tierarzt darüber (evtl. Klinik mit Onkologie?) und frag, was sie dir raten würden.
Ich drücke alle Daumen und habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil ich dir nichts Positives aus Erfahrung schreiben konnte - obwohl: Meinem Hund geht es jetzt, fast zwei Jahre nach der Diagnose wunderbar, er ist fit wie eh und je und wir hatten keine neuen Tumore, nachdem seine Zehe amputiert wurde :)