Beiträge von dasaennchen

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    Dann sind wir doch grundsätzlich eh einer Meinung. ;)
    Natürlich soll niemand einen Umweg laufen oder nicht mehr raus gehen ;), weil jemand anderes seinen Hund nicht im Griff hat. Und insbesondere, wenn man die Problematik beim Besitzer des anderen Hundes angesprochen hat und der keinen Handlungsbedarf sieht, man aber täglich dort vorbei muss oder auch nur vorbeigehen will! Klar, dann bleibt einem doch gar nichts anderes übrig als mit seinem Hund genau hier zu üben.

    Mir ging es allein darum, dass man nicht extra irgendwo Gartenzäune aufsucht, um zu üben und wenn man in eine solche Situation kommt, nicht die Situation für den anderen Hund noch mehr verschärft, indem man extra die Distanz verringert. Da sollte auch ein kurzes Anhalten, wieder auf mich konzentrieren und weitergehen ausreichen. Auch dadurch lernt mein Hund mit der Zeit mit solchen Situationen umzugehen, dauert eben dann etwas länger.

    Dann sind wir genau einer Meinung :gut:

    Das freut mich für euch :gut:

    Jack hat das auch... wenn er Angst hat oder gestresst ist, riecht er nach Metall.. ich weiß nicht, ob ihr den Geruch kennt, aber so Metall kurz vorm Rosten, keine Schutzschicht mehr drüber, wenn mans anlangt, riechen die Hände so komisch ( :lol: ) - so riecht Jack bei Stress...

    Scheint also relativ normal zu sein, wobei ich mir bis eben auch noch keine Gedanken darüber gemacht habe, ob andere Hunde das auch haben...

    Jack war ja super hektisch und nervös draußen, da haben wir Clickern angefangen und es gibt ihm eine unglaubliche Sicherheit, er wurde merklich gelöster und entspannter, auch bei Hundebegegnungen.

    Ansonsten ändert sich ja an der Erziehungsart nicht viel, nur weil man nen Clicker in der Hand hat, geht man nicht mit einem leinenaggressiven Hund 1m an nem anderen Hund vorbei. Man weicht weiter aus, genau den richtigen Radius -wir haben jeden Schritt geclickert, der ruhig war, echt extrem anfangs, aber dadurch kam auch immer wieder die Aufmerksamkeit auf den Futterbeutel. Wenn wir weit genug vom Hund weg waren, haben wir auch nur "Schau" geclickert...kamen wir näher, war er recht aufgedreht (aber kein Vergleich zu zuvor).

    Das "Schau" haben wir überhaupt erst richtig mit dem Clicker hinbekommen. Denn in Stresssituationen hat Jack wenn dann nur einmal so schnell den Kopf gedreht, dass ich gar nicht zum Sprechen kam, zum Clicken aber schon.. ab da ging es richtig schnell.

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    Es geht ja gar nicht darum Schlangenlinien zu laufen oder immer Umwege zu gehen. Auch wenn man seinen Hund kurz absitzen lässt, um ihn wieder auf sich zu konzentrieren, finde ich das völlig okay. Aber extra 10x hintereinander an einem Zaun mit einem wild kläffenden Hund auf und ab zu gehen bzw. extra diesen Zaun aufzusuchen, um mit dem eigenen Hund zu üben, DAS finde ich nicht in Ordnung.

    Ok, Schande über mein Haupt, ich habe mich falsch ausgedrückt...
    Wenn ich einen alltagstauglichen Hund möchte, dann muss ich üben, gerade mit etwas hektischen, panischen Tierschutzhunden. Jack ist ausgeflippt, wenn irgendwo ein Hund gebellt hat, und nachdem das bei uns direkt ums Haus so ist, war das die Hölle. Die Besitzer haben immer nur gelacht, wenn der arme Hund sich fast im Zaun erhängt hat und ich hing an der Leine, weil Jack so abging - klasse. Ich kann leider keine Rücksicht auf diesen Hund nehmen, da das der einzige Weg aus unserem Hof ist, also muss ich da JEDEN Tag 8mal vorbei. Und was habe ich eines Tages gemacht? Erstmal versucht mit den Besitzern zu sprechen, denn immer wenn das Getöse losging, war ein entspannter Spaziergang sofort passé, weil Jack so hektisch geworden ist.. oder wenn der Spaziergang toll war und das Vieh wieder losgekläfft hat, dann war der Spaziergang vergessen, weil wir nur noch Stress hatten. Dieser Hund (und dessen Besitzer) haben uns anfangs das Leben zur Hölle gemacht. Ihc habe wie gesagt mit ihnen gesprochen, sie meinten nur, das könne man dem Hund nicht aberziehen. Ich widerum sehe nicht ein, da immer Spießruten zu laufen. Also war ich eines Tages knallhart, bin mit Jack über den Hof gewandert, erst in riesigem Abstand (er hatte so Panik vor dieser Gartentür), dann immer näher gekommen. Der Hund hat die ganze Zeit gekläfft und mir hat er auch wirklich Leid getan. Nur leider war mein Hund wegen dieser Leute fertig mit den Nerven.
    Also habe ich mir diesen Garten ausgesucht und diesen Hund "missbraucht", um mit Jack Gelassenheit zu üben. Wir haben irgendwann im Gras gelegen, der andere Hund hat gebellt und Jack war entspannt. Das jeden Tag 10min, bald war das Geschichte. Was bitte hätte ich sonst machen sollen? Aus dem Fenster klettern, um hinten raus zu kommen?? Die Besitzer wollten nichts tun, also blieb mir nichts anderes übrig.
    Heute geht Jack an bellenden Hunden in Gärten entspannt vorbei.

    Ansonsten gezielt einen Garten aufzusuchen finde ich auch schwachsinnig, aber wenn sich die Situation in dem moment anbietet, dann habe ich da kein Problem damit. Ich stehe dann 1min vor dem Zaun, versuche die Aufmerksamkeit meines Hundes wieder zu bekommen und gehe dann weiter. Deswegen komme ich (außer es liegt an unserem Weg) nicht jeden Tag wieder genau an diesen Zaun...