Beiträge von dasaennchen

    Aber jeder Hund IST eine potenzielle Gefahr, auch wenn das einige hier nicht sehen wollen und draußen laufen noch viel mehrere rum. Ein Auto ist auch eine potenzielle Gefahr, ebenso eine Waffe... ein Angler muss auch einiges lernen, bevor er sich an einen See setzen darf...

    Sorry, aber das ist einfach so. Was nimmt Hunde und deren Halter davon aus? Wir bilden uns gelinde gesagt ein, dass wir welche halten müssen, ist ja auch unser gutes Recht. Aber durch viel zu viele HH werden Menschen, die keine Hunde mögen, beeinträchtigt... und dann beschweren sich wieder alle HH, weil sie keine Freiheiten mehr haben... ja, seht ihr den Teufelskreis denn nicht??

    Und wie gesagt, geldtechnisch könnte das alles geregelt werden, da hab ich schon ein paar Ideen im Kopf, wie das gemacht werden könnte... so schwer kann es also nicht sein.

    Das einzige was nicht passieren darf, ist, den Niedersächsischen WT als Grundlage zu nehmen.

    ...

    Ich kann in diesem Fall nur zu einem Blick nach Bayern raten (ausnahmsweise):

    WT mit 18 Monaten vorlegen, davor kein Leinen- und Maulkorbzwang. Ansonsten Ausnahmen möglich. WT ist keine Überprüfung des Hundes, sondern des Halters..

    Ich befürworte eine Sachkunde für JEDEN Hund aus einem Grund: Ich habe keine Lust mehr, dass meinem Hund ständig Dackel, Westies und Co an den Ohren oder in den Beinen hängen, weil die Besitzer keine Ahnung haben, was Erziehung ist... und wenn Jack sich irgendwann mal wehrt, dann ists der böse Kampfhund. Müssten die Leute so einen Test machen, würden sie ganz anders mit ihren Hunden umgehen..
    Zudem kann zumindest bei den angemeldeten Hunden von Anfang an geschaut werden, wie der Hund dort lebt, wie er sich verhält. Das alles ist keine Momentaufnahme, die Prüfer sehen ja, ob du dich nur an einem Tag so verhältst oder ob das immer so ist... es ist keine Garantie, aber es macht einfach vieles sicherer.

    Und für einen kompletten Freifahrtschein aller HH bin ich auch nicht. Ich studiere auch, habe auch nicht viel Geld zur Verfügung, aber das habe ich mir eben zusammengespart. Die Tests müssten massenfähiger werden, also, dass sich das auch "ärmere" Schichten leisten könnten, was aber bei erhöhter Anfrage logistisch kein Problem sein sollte.

    Ich finde einfach, dass nicht jeder Mensch einen Hund halten sollte (steinigt mich, aber ist so). Ich empfinde es als äquivalent schlimm, wenn ein kleiner Hund beißt, denn Kinderhälse liegen nun mal sehr tief. Mir tut esum die Hunde leid, die 3mal am Tag 5min um die Ecke gehen und nie etwas wie Erziehung genießen und mich macht es wütend, dass diese Hunde an der Leine bei allem vollkommen ausflippen, der Halter sie nicht mehr unter Kontrolle hat und aber auch einfach keinen Plan, was er machen soll.
    Für mich sind Hunde gefährlich, von jedem einzelnen geht eine potenzielle Gefahr aus, die man nie vergessen darf. Dennoch ist die Gefahr bei einigen Menschen, die wirklich KEINE Ahnung von Hundesprache und -erziehung haben, um ein vielfaches höher...

    Ist einfach meine Meinung..

    Ach Bullis, meine Herzchen :herzen2:

    Verspielte Clowns, die sich alles 5mal überlegen.. du kannst einen Bulli erziehen wie du willst, Kadavergehorsam wirst du nicht erwarten können - hmm... aber Fraule, die Straße ist ja grad nass und hinsetzen, weißt du es windet und da ziehts dann, ne, das ist mir grad echt zu ungemütlich, na gut, ich mach ja schon Sitz -
    WIr sind mit unserem Bulli ja viel bei unseren Familien, da sind teils Leute dabei, die da nicht miterziehen, aber die liebt und akzeptiert Jack genau wie jeden anderen auch, das ist kein Problem. Wir sind zwar in der HuSchu, aber mehr zum Spaß und um ein paar neue Sachen auszuprobieren, die Erziehung haben wir komplett selbst übernommen und wer unsere Geschichte kennt, weiß, dass das kein einfacher Weg war.
    Ansonsten muss man sich wirklich wappnen, dass man nicht ständig loslacht, denn einem Bulli böse zu sein, wenn er ein Kommando nicht richtig ausführt, ist schwer, weil er einfach alles ins Lächerliche führt. Absolute Konsequenz ist daher (noch ein Fünkchen mehr als bei anderen Rassen) unabdingbar, aber durchziehbar...

    jedes[/u] Hund-Halter-Gespann befürworten:

    Warum?
    Was genau erhofft ihr Euch davon?
    Wie wollt ihr eine objektive Beurteilung sicherstellen lassen?
    Was sagt so ein Test - genauer der praktische Teil - denn anderes aus, als dass Hund X mit Halter X am Testtag einen bestimmten Stand hatten?
    Soll der Test vielleicht jährlich wiederholt werden?
    Wie wollt ihr sicherstellen, dass die Hunde im Alltag genauso geführt werden, wie es der Test vorsieht?

    Ich schreibe immer wieder davon, dass es einfach darum geht, dass geschaut werden muss, wie HUnd und Halter im Alltag agieren. Ich habe selber einen Wesenstest mit einem Tierschutzhund gemacht, aber den bayerischen. Und eben so sollte eine Überprüfung aussehen. Hierbei geht es nicht um perfekten Gehorsam oder duckmäuserisches Verhalten des Hundes, hier geht es darum, wie der HH mit den Problemen seines Hundes umgeht und ob das für die Umwelt tragbar ist. Und genau das empfinde ich als sinnvoll. Ich brauche keinen perfekten Hund, der sich nicht mehr hündisch verhalten darf, aber ich brauche einen Hund, den ich lenken und leiten kann, mit dessen Macken ich umgehen kann. Also im Endeffekt einen Haltertest. Das wäre etwas, was ich befürworte. Da das vermutlich nicht umsetzbar ist, wäre ich dennoch wenigstens für einen schriftlichen Haltertest, denn damit ist eine Hürde mehr da... Zum Autofahren brauch ich nen Führerschein, warum dann nicht zum Hundehalten?

    Ach halt... das Problem wäre, dass das dann von TÄ gemacht werden müsste, die wirklich AHnung haben und mit denen hat man es sich ja schon in der Diskussion um Rasselisten verdorben, als man sie geladen und ihre einstimmige Meinung einfach unter den Tisch gekehrt hat...

    Was ich allerdings sagen muss und es tut mir Leid, wenn sich jetzt einige auf den Schlips getreten fühlen - wenn etwas passiert, bin ich froh, dass es allen passiert... vielleicht bekommen dann endlich auch mal die den A*sch hoch, die das alles bis jetzt nicht interessiert hat, weil es sie ja nichts angeht... jetzt kämpfen wir Kampfhundehalter wenigstens nicht mehr allein (mit einigen wirklich absolut tollen Unterstützung von wenigen HH anderer Rassen :gut: ) gegen Windmühlen.. anders war das offensichtlich nicht möglich. :|

    Zitat

    Hallo,

    er kommt (laut Zeitung) im Februar noch einmal nach Augsburg. Ich glaube in die Kongresshalle.

    Ich gehe auf jeden Fall noch einmal hin :D .

    LG


    Im August ist er in Fübi... da sind wir. Und Kongresshalle ist mit Sicherheit sinniger als Barbarasaal... (wenn er überhaupt reinkommt - Sanierung!)

    Das wäre die perfekte Gelegenheit für einen Niedersachsentrip ;)...

    Ich muss Marion jetzt mal zustimmen.

    ein Test, bei dem jeder HH geprüft wird (mit Hund) kann nicht durchsetzbar sein, denn das könnten sich viele nicht mehr leisten.. wenn ich jetzt mal daran denke, dass wir bis zu Jacks entgültiger Anmeldung 2x163,-€ ans OA bezahlt haben, dann nochmal 264€ für den WT (und das ist noch günstig)...

    Dann denke ich an "kampfelfe" hier ausm FOrum, die verzweifelt alles zusammenspart, weil sie nen Soka in Hessen halten möchte - da biste mit allem drum und dran bis du den Hund überhaupt mal besitzt bei fast 1000€. Und das ist alles nicht mehr ganz so schön wie ich meine.

    Zudem kommt hinzu, dass es in Niedersachsen doch ein Hundegesetz gibt, in dem es eben auch um die Handhabung mit auffälligen Hunden geht. Aber das wird einfach viel zu wenig ausgeschöpft. Hunde, die auffällig wurden, müssen Auflagen bekommen, auch wenn es sich wie bei Marion um einen Goldie und nicht um einen Staff handelt - hier wird aber nicht gehandelt... und aufgrund dessen kommen dann solche Gesetze, weil natürlich etwas passiert, wenn sich niemand einschaltet.. und jetzt wird alles verschärft, ohne das Potenzial des bestehenden Gesetzes genutzt zu haben...

    Ich hab das schon vor ein paar Jahren für mich entdeckt, decke mich allerdings immer mit Sachen in den USA ein.
    Es gibt superschöne Pakete (sicher auch übers Internet erhältlich), in dem viele Sachen zu einem Themengebiet sind. Ich habe zum Beispiel zum Geburtstag von meiner Familie dort ein Katzenpaket bekommen, also ein kleines Album mit vielen kleinen Features..

    Ich bin nach einem Jahr USA mit 3 Koffern zurückgekommen, einer davon waren nur Scrapbooksachen :lol:

    Zitat


    Nur haben wir hier von vornherein die Gesetzeslage, dass Kette und Strom verboten sind. Das heißt, jemand der das nutzt, quält nicht "nur" ein Tier, sondern macht sich strafbar. ;)


    Ja und du weißt selbst, wie das verfolgt wird. Hier muss trotz Gesetzen richtig was passieren, dass das auch strafrechtlich relevant wird... Gesetze haben und Gesetze durchsetzen sind immer noch zwei Paar Schuhe.

    Zudem ging es mir auch nicht darum, die Situation in den USA schönzureden, ich wollte lediglich die Verallgemeinerung nicht so stehen lassen.

    Zitat

    Wenn ich mir da vorstelle, dass Hunde in den USA ständig sowas ausgesetzt sind, ganz grausam.

    Ich mag keine Verallgemeinerungen.. Tierhaltung in den USA ist etwas anderes als Tierhaltung in Deutschland, keine Frage. Dennoch gibt es hier auch genug Menschen, die Teletact, Stromzäunen, Kettenhaltung und sonstiger Misshandlung ausgesetzt sind. Da brauchen wir nur mal vor der eigenen Haustür kehren, müssen nicht weit blicken. Zudem haben das in den USA auch nicht alle Hunde, vielen geht es sehr gut (oder Tanja, dein Mann ist ja Amim ihr lebt dort, gehts euren Hunden schlecht??).

    Was mir in den USA besser gefällt, ist die Möglichkeit Tierquälerei (z.B. in Form von Hundekämpfen) härter zu bestrafen als es hier der Fall ist.. ich erinnere nur an den Fall kürzlich, als jemand in ALabama wegen Hundekämpfen und Misshandlung fast 10 Jahre Gefängnis bekommen hat... über das Strafmaß kann man sich ja noch streiten, aber dort passiert immerhin was, im Vergleich zu Deutschland.