Wie auch immer, ich hänge mich gern an dem Wort Migrationshintergrund auf, weil viele, die es gar nicht wissen, ebenfalls "Menschen mit Migrationshintergrund" sind. Der Begriff ist auch keinesfalls ein Synonym für "Ausländer". Demnach haben das nämlich ca. 19% der BÜRGER Deutschlands (15,4Mio). Personen mit Migrationshintergund sind
Zitatalle nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepubik Deutschland Zugewanderten, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer und alle in Deutschland als Deutsche Geborene mit zumindest einem nach 1949 zugewanderten oder als Ausländer in Deutschland geborenem Elternteil.
Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund - Ergebnisse des Mikrozensus 2005. (2007)
Spätaussiedler und deren Kinder zählen also ebenfalls dazu, ca. 33% haben gar keine persönliche Migrationserfahrung.
Ausländer sind also Menschen ohne deutschen Pass hier leben, bzw. die Staatsangehörigkeit nicht angenommen haben (also sind sie auch keine Menschen mit Migrationshintergrund der Definition entsprechend).
Aber sorry, ist mein Thema, also musste ich schnell was dazu schreiben.
Dann noch was dazu was *sam* geschrieben hat: Auch ich, 22, blond, mehr als "normal" aussehend, mit Bullterrier-Mix an der Leine, werde von der Öffentlichkeit nicht als bedrohlich wahrgenommen, Jacks Herrchen allerdings, etwas breiter gebaut und Himmel hilf, mit Tattoo, hat damit öfter zu kämpfen... er hat definitiv Migrationshintergrund, aber das sieht und hört man ihm nicht an und spielt auch bei der Beurteilung keine Rolle. Es ist einfach immer eine Gesamtauffassung.... bei mir machen sich die Leute mehr Gedanken, ob ich dieses Monster wohl halten kann, Herrchen hingegen schlägt sich immer mehr damit herum, dass die Leute denken, er würde den Hund zu sonst was abrichten.
Wie man auftritt, es ist also nie richtig und darüber sollte man sich mal Gedanken machen.
Ansonsten möchte ich vor einer hier ansässigen gemeingefährlichen Hausfrauentruppe warnen, die sind mittlerweile schon zu 5., rotten sich also regelrecht zusammen und die Hunde sind dermaßen scharf... scharf unerzogen, die hängen in der Leine, dass einem Angst und Bange wird ![]()
Jup, zur Situation an sich, ich würde solchen Situationen einfach aus dem Weg gehen, Hund ablenken, stark an der Bindung arbeiten, sieh die einfach als Trainingsmöglichkeit. Nichts klappt besser... mache ich mit der Hausfrauengang auch so.
Ansonsten glaube ich, dass die Gemüter auch einfach deswegen überkochen, weil die Wortwahl für dieses Forum nicht ganz glücklich war... "richtige Kampfhunde", Migranten, etc, das heizt die Stimmung erstmal so richtig an.
ruelpserle: Ich hab grad so ewig mit dem Beitrag gebraucht, dass ich jetzt erst gesehen habe, dass du das gleiche auch schon zweimal geschrieben hast ![]()