Beiträge von dasaennchen

    Tja... mir hat ein Dackel als Kleinkind übel das Gesicht zugerichtet... Ich war auf Mamas Arm, wollte den Hund streicheln, die Besitzerin meinte, meine Mom soll sich einfach mit mir runterbeugen, was der Hund verständlicherweise nicht so cool fand... auf jeden Fall hing mir daraufhin ein Dackel im Gesicht und ich hatte einige Monate damit zu kämpfen... soviel zum Thema kleine Hunde können nix anrichten...

    (den Dackel nehm ich aber nach wie vor in Schutz - dumm von der Besitzerin, meine Mutter hatte halt einfach keine Ahnung)...

    ...wenn die Schwiegereltern erst fragen, ob der Hund Weihnachten auch da ist und dann anmerken, dass wir natürlich gerne mitkommen dürfen...

    ... wenn du mega-mega getroffen bist, wenn jemand deinen Hund als "Nicht unbedingt der Hübscheste" bezeichnet und du sofort nachfeuerst, dass diejenige Person welche ja auch nicht gerade mit Schönheit gesegnet sei :ops: ...

    ... wenn du das Kneipenfestival deiner Stadt verpasst, nur weil Hundi fünf Tage drauf ne OP hat (momentan aber KEINERLEI Schmerzen), weil du meinst es dir niemals verzeihen zu können, wenn in der Narkose doch etwas passiert und du feiern warst...

    ... wenn du tatsächlich eingeschnappt bist, wenn dein Partner sagt, dass er nen supersüßen Hund getroffen hat, der ja so so so toll war und er nicht dazu sagt, dass der eigene natürlich viel toller ist :roll: ...

    ... und wenn du 5 superteure neue Haushaltsgeräte hast, dir damit tolles Essen machst, aber eingestehen musst, dass du sie dir niemals gekauft hättest, wenn man sie nicht fürs Futter vom Hund bräuchte...

    Hey,

    mein Opi, der im Februar gestorben ist, hatte schwere HD, Jack hat exokrine Pankreasinsuffizienz (also die Bauchspeicheldrüse produziert keine Enzyme mehr...

    Erstmal Benji:
    Wie hat sich die Krankheit bemerkbar gemacht?
    Mit 12 haben wir ihn aus dem Tierheim geholt, einen Tag später, nachdem er dreimal normal Gassi war, lief er auf drei Beinen, hat immer gehumpelt, tat sich beim Aufstehen schwer.
    Wie war die Diagnose für euch?
    Hart... wir hatten gehofft, dass es vllt. etwas reparables von seinem Autounfall her sein könnte (so wurde er gefunden)
    Was genau bedeutet die Diagnose für euer weiteres Zusammenleben?
    Gut, Benji ist mittlerweile gestorben, aber es hat definitiv einiges an Rücksichtnahme gefordert, wir mussten das Wetter erahnen, denn je nach Feuchtigkeit hat er Schmerztabletten gebraucht, er musste immer wieder getragen werden (was er gehasst hat) und die Gassirunden wurden im Laufe unserer gemeinsamen 2 Jahre immer kürzer (da Jack ja mit seinen 2 Jahren noch da war, mussten wir getrennte Runden gehen, also mind. 6mal am Tag raus)
    Welche Therapie verfolgt ihr?
    Na ja, also erstens wie gesagt, gab es Schmerzmittel, später dann Umstellung auf Barf. Letzteres hat ihm einen Schub gegeben, den ich mir nie hätte vorstellen können. Er ist noch einmal richtig aufgeblüht und zeigte deutliche Verbesserungen im Laufen.
    Was sind Zukunftsaussichten/-wünsche für euch und den Hund?
    fällt hier leider aus... für uns war immer wichtig, dass er nicht zu sehr leidet, dass wir rechtzeitig erkennen, wann es einfach nicht mehr geht... er hat uns das durch einen Schlaganfall abgenommen :sad2:
    Auch würd ich gern was über "negative Begleiterscheinungen" wissen
    Wolltet ihr aufgrund der Krankheit den Hund vllt. zurück-/abgeben, wolltet ihr selbst schonmal aufgeben, hat die Behandlung der Krankheit eurer Gespartes aufgefressen, was hat euch den letzten Nerv geraubt?

    Im ersten halben Jahr hatten wir fast 2000€ Tierarztkosten, Benji wurde uns vom TH als gesunder Hund vermittelt. Abgeben kam niemals in Frage, kein Gedanke daran, aber die Wut war schon groß (besonders da wir herausgefunden haben, dass Benji NIE untersucht wurde, obwohl er nach einem Autounfall gefunden wurde, existiert kein Röntgenbild, er war ein alter Hund, kein Blutbild, nichts!), das Geld wurde knapp, die Nerven lagen blank, für mich war es echt anstrengend, dass ich neben Arbeit und Uni 6-8mal am Tag rausgehen musste.
    Aber nie, niemals hätte ich den Opi wieder abgegeben, er war mein Herzhund und ich dachte, es bleibt bei einem chronisch kranken... aber nein, auch wenn ich oft gestresst war, ich habe immer versucht, ihn das nicht merken zu lassen und wir haben unsere gemeinsame Zeit genossen..


    So... und nachdem ein chronisch Kranker selten alleine kommt, hier Jacks Story:
    Wie hat sich die Krankheit bemerkbar gemacht?
    Er bekam immer öfter richtig schlimmen Durchfall, magerte ab (über 6kg runter), das was er fraß, kam auch fast genauso hinten wieder raus.. schlechtes Fell, Übergeben, etc pp.
    Wie war die Diagnose für euch?
    Ehrlich gesagt eine Erleichterung. Wir wussten wo wir ansetzen mussten, konnten uns informieren und sie gab uns viel Hoffnung.
    Was genau bedeutet die Diagnose für euer weiteres Zusammenleben?
    Tja, jede Woche genauestes Wiegen, bei jedem zu weichem Kot wieder die Sorge, dass er etwas nicht verträgt und schon wieder abnimmt, informieren, da die TÄ hier nicht sehr viel drüber wissen...
    Welche Therapie verfolgt ihr?
    Auch hier auf BARF umgestellt, über Ausschlussdiät nähern wir uns verwertbaren Dingen an, damit wir irgendwann einen vernünftigen Futterplan haben. Als Enzymergänzung gibts Ananas/Papaya-Pulver.
    Was sind Zukunftsaussichten/-wünsche für euch und den Hund?
    Dass wir eben bald einen vernünftigen Plan haben, dass er endlich wieder zunimmt und nicht mehr wie ein Gerippe aussieht, dass sich alles vllt. wieder etwas erholt..
    Auch würd ich gern was über "negative Begleiterscheinungen" wissen
    Wolltet ihr aufgrund der Krankheit den Hund vllt. zurück-/abgeben, wolltet ihr selbst schonmal aufgeben, hat die Behandlung der Krankheit eurer Gespartes aufgefressen, was hat euch den letzten Nerv geraubt?

    Es wurde diagnostiziert, nachdem Jack 2 Jahre bei uns war, zurückzuführen ist es vermutlich auf seine 9 Vorbesitzer, bei denen er das unterschiedlichste "Futter" bekommen hat, genau sagen kann man es aber nicht. Tja, seit der Diagnose über 1000€ ausgegeben, auch hier wird das Geld wieder knapp, viel informiert, obwohl eigtl. kaum Zeit für so etwas da ist... vor ein paar Wochen war ich selbst total am Ende, weil ich einfach nicht mehr weiter wusste und es hart war, ihn so dürr zu sehen. Meine gesamte Energie und Zeit ging an ihn und die Informationsbeschaffung... aber jetzt sehen wir erste Erfolge und hoffen, dass es so weitergeht.

    Jetzt hat Jack auch noch ein Geschwür an der Pfote, das am Dienstag operiert werden muss, wir hoffen sehr, dass es sich hierbei nicht um einen bösartigen Tumor handelt, vermutet wird momentan leider ein Mastzellentumor, aber wir gehen jetzt einfach nur vom besten aus. Er ist erst 3 Jahre alt und darf schon so viel mitmachen, das tut mir im Herzen weh, aber wir schaffen das, auch wenn sich die schlimmsten Befürchtungen jetzt dann auch noch bewahrheiten..

    Also ich würde zum Rotti tendieren ;) Aber ich verstehe natürlich eure Sorge bzgl der Kids, dass dann niemand mehr zum Spielen kommen darf.

    Also zunächst wäre es doch evtl. mal ein Gedanke, sich mit den Eltern der momentanen Spielgefährten zu unterhalten. Zudem wollt ihr ja auch einen Welpen, der ist ja dann im allgemeinen Auge noch zuckersüß und wenn die Leute ihn heranwachsen sehen, dann ist das ein dickes Plus.

    Das mit der Beisskraft... also erstens mal ist Test Nr. 1, dass die BLÖD das gut verbreitet hat. Zweitens ist es unglaublich schwer einen solchen Test durchzuführen, weil die Beissituationen niemals gleich nachgestellt werden können. Und ehrlich gesagt ist es gleich schlimm, ob ein vierjähriges Kind von einem Rotti oder einem Colli gebissen wird.

    Ich selbst habe einen Bullterriermischling und Anfeindungen kenne ich zur Genüge. Allerdings nur solange, bis ich mit den Menschen spreche und diese meinen Hund kennenlernen. Es ist schonma so, dass wenn man grundsätzlich nett ist und "normal" aussieht, wesentlich weniger zu hören bekommt und wenn der Hund zudem noch gut erzogen ist, lassen sich die Menschen gerne überzeugen. Aber wie gesagt, ich würde mich umhören und dann weitersehen.
    Ich denke, ihr werdet ohnehin schon weniger Besuch bekommen, einzig und allein WEIL ein Hund da ist (und da ist es egal welcher). Andererseits dann auch viele neue, da Hunde ja was Schönes sind.


    Sprecht mal mit den anderen Eltern und dann überlegt euch, ob der Rottweiler euer Traumhund ist oder nicht. Alles andere ergibt sich und wenn man den Hund erzieht, dann ergibt sich das Meiste ohnehin von selbst... wie gesagt, da spreche ich aus eigener Erfahrung. Habe auch oft genug Nachbarskinder da, die früher die Straßenseite wechseln mussten...


    Viel Erfolg euch auf jeden Fall!

    Oh man... der Hund macht mich fertig...

    erst EPI.. gut, dann mal Futter umstellen auf BARF und laaaaangsam neue Futtersorten einführen.. Apfel und Fisch geht schonmal gar nicht mehr... Hund ist nach wie vor nur Haut und Knochen, sodass ich heute beschlossen habe, dass es jetzt Kartoffeln gibt. Probieren wir das mal drei Tage, dann werde ich schon sehen... einen Versuch ist es wert.

    Zwischenzeitlich habe ich schon Panik geschoben wegen eines vermeintlichen Knochensplitters im linken Halsbereich - wenigstens habe ich Freunde, die sofort geschaltet haben, dass ich eine hysterische Übermutter geworden bin und nichtmal im Entferntesten an einen Chip gedacht habe...

    So und jetzt hat Jack seit ein paar Wochen eine erbsengroße Geschwulst an der Hinterpfote, die langsam auch wächst. Anfangs sah es auch aus wie eine Wunde, jetzt ist es einfach eine Erbse... bedingt verschiebbar, schnell wachsend, schmerzhaft... also gehts morgen wieder mal zum Tierarzt.. ich kann es kaum erwarten und dann gerade noch die Pfote, wo Jack eh so empfindlich ist (Heulsuse!) .. Bitte drückt die Daumen, dass es harmlos ist...

    Tja, wir haben uns getrennt und hatten zwei Hunde. benji ist kurz darauf gestorben, also war nur noch Jack da, komplett auf ihn angemeldet. Er hat aber den ganzen Tag gearbeitet, konnte ihn also nicht nehmen. Wir haben die Hunde gemeinsam angeschafft und beide sehr geliebt, keiner wollte die Hunde dem anderen wegnehmen. aus diesem Grund ist Jack heute ein wahrer Scheidungshund... Bis August war er unter dernWoche bei mir, am Wochenende bei seinem Herrchen. Jetzt wechseln wir wochenweise, weil es mittlerweile geht.

    Vor allem das erste halbe Jahr war es hart, sich immer noch zweimal in der Woche sehen zu müssen, dann ist Jack auch noch chronisch krank geworden, also nichts mit Kontakt abbrechen oder so. ich bin heute sehr froh darum. Wir haben beide unseren Hund (einen zu verlieren war schon hart genug), wir mussten uns auch echt oft zusammenreißen und manchmal hats auch gekracht, aber wir haben uns durch Jack zusammengerauft, verstehen uns heute gut. Wir sprechen alles ab, gehen auch mal ne Runde gemeinsam Gassi oder kraulen den Dicken.

    Auch wenn es hart war, ich hätte es nicht fertiggebracht ihm Jack zu nehmen und bin froh, dass es andersrum auch so ist. Es klappt, Jack geht es mental gut, ich glaube er nutzt es auch ein bisschen ;) und ichnglaube nicht, dass er und ich uns heute so gut verstehen würden, wäre es nicht so gekommen..

    Ich bin froh, dass wir das so regeln konnten und dass Jack damit auch kein Problem hat.

    Mensch du Arme, das ist ja mal eine wirklich verzwickte Situation.. :sad2:

    Jack hat EPI, seit 1,5Monaten klar, seitdem haben wir derart viel Geld ausgegeben und ich bin auch nur Studentin. Aber irgendwie muss es ja gehen...

    Ich würde an deiner Stelle, wenn es nur irgendwie möglich ist, zu einem guten TA (evtl. Tierklinik in der Nähe?) gehen und einfach die Kotproben und Blutuntersuchungen machen lassen. Ist zwar ein ganzer Batzen Geld, aber dann kann man gewisse Dinge ausschließen und hoffentlich etwas feststellen und danach dann auch behandeln. Dauerhafter Durchfall kann es ja auch nicht sein. Dann kannst du gezielt dagegen angehen, momentan hast du ja nur Vermutungen und nichts schlägt wirklich an. Wenn du etwas handfestes weißt, dann kannst du wirklich gezielt arbeiten und im Endeffekt könnte das auch einiges an Geldersparnis bedeuten, wenn du einfach nicht mehr jede Woche zum TA rennen musst, weil es gerade wieder akut ist...

    Ich wünsch euch alles Gute!

    Ich reihe mich auch ein... exokrine Pankreasinsuffizienz.. Optimalgewicht 30kg, die letzten Monate monatlich zwischen 500 und 1000g weniger, seit einem Monat versuchen wir es mit Barfen, natürlichen Enzymen und es sind wenigsten nur 200g in einem Monat gewesen. Da ich Zutat für Zutat langsam hinzufüge, um sofort reagieren zu können, wird es mit der Zunahme wohl noch ein wenig dauern...
    Mein ganzer Kopf schwirrt nur noch vor lauter Futterplänen, etc, aber im Vergleich zu 4x Kotabsatz in enormer Menge pro Tag sind wir jetzt bei einer kleinen, dunklen Portion pro Tag und ich finde, das zeigt schonmal den großen Unterschied zum Fertigfutter bei uns.
    Ich bin froh, dass wir den Schritt zum Barfen gewagt haben, ich merke, wie gut es ihm tut (und natürlich schmeckt ;) )

    Mal sehen wie es weitergeht,..

    Ich komm hin, das wird schon. Nehm mal vorsichtshalber wieder den Mauli mit. Hoff dass echt nix los ist, weil das ehrlich grad etwas doof ist alles... aber wird schon :roll:

    Dann bis spaeter