Beiträge von Lakasha

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    geiler Post (insgesamt), supi :D


    Naja, aber ist doch wahr. Ich kann gar nicht mehr zählen wieviele Menschen Akasha betatschen wollen... die zieht sich aber gekonnt aus der Affaire und wenn einer total hartnäckig oder tollpatschig ist, knurrt sie beim Rückzug schon mal. Glaubste das würde einer kapieren und akzeptieren :roll:

    Oder die immer währende Frage "gell, ihre spielen ganz selten" :headbash: Ja klar spielen die, aber nur wenn das Gegenüber paßt und es nichts Besseres gibt. Verwöhnte Fratzen :p

    Und meine Hündin kommt nicht aus dem TS, die mochte die Tuddelei schon mit der 10. Woche nicht. Ich habe nur dafür gesorgt, daß sie nicht zum Menschenfresser mutiert, sondern einfach geht.

    Bunnybear
    Laß Dich knutschen :gut:

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    Angenommen, er wäre ein HSH-Mix, müsste man dann so viel anders mit ihm arbeiten?


    Nein, aber es würde einiges erklären und HSH sind wie einige andere Rassen einfach Spezialisten die ein wenig anders ticken als Nachbars Lumpi. Da kommt man am Besten mit einem erfahrenen Trainer oder Halter weiter, der mit den Rassen schonmal erfolgreich gearbeitet hat. Wo ein Labrador freudestrahlend bei der Sache ist und sich von selbst erzieht, sieht ein HSH erstmal keinen Grund Aufmerksamkeit und Energie zu verschwenden. Gerade selbstständige Hunde motiviert man nicht so einfach zur Zusammenarbeit.

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    Das letzte, was ich will, ist meinen Hund als unheilbar abzustempeln und ihn vor sich hindümpeln zu lassen

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    Was seine Ängste angeht (gestern mal wieder Angst vor wehendem Schilf am Bach), will ich das ganze jetzt richtig mit Zeigen und Benennen angehen und ihm einfach die Welt zeigen

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    Die Leinenpöbelei will ich noch mal mit dem Trainer besprechen und event. genauso angehen.


    :gut: :gut: Das ist der bessere Weg :gut: :gut:

    Du darfst nicht vergessen, daß dein Hund vermutlich nicht viel kennengelernt hat und jetzt erstmal völlig überfordert ist von den vielen Eindrücken die du ihm bietest. Er ist auch erst recht kurz bei dir, gib ihm Zeit und geh die Probleme konsequent an.

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    Daher habe ich jetzt aber auch eine Frage: ich bin davon ausgegangen, dass es für Hunde gut ist, Sozialkontakte zu haben. Ich wollte regelmäßig mit den immer gleichen Hunden und Menschen Gassirunden drehen. Findet ihr sowas sinnvoll?


    Klar, ist das sinnvoll. Dein Hund mag vielleicht nicht mit den anderen spielen, aber kommuniziert doch ständig mit den anderen. Also warum nicht?

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    Dem Trainer traue ich schon, der weiß, was er tut und geht auch davon aus, dass wir den Hund hinbekommen, auch ohne Chip.

    Hat er dir nicht auch zu dem Chip geraten :???:

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    Würde ein Hund bei Kaninchenspuren anfangen zu sabbern

    Möglich ist das.

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    Nach dem Bild plädier ich erst recht für HSH Mix, auch wenn Tierheim/Vorbesitzer was anderes sagen.


    Für mich sieht dein Hund auch eher nach HSH-Mix aus. Nen Mali kann ich darin gar nicht erkennen. Vielleicht melden sich hier noch HSH Kenner.

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    Unseretwegen muss er nicht mit Spielzeug spielen, aber eigentliche alle Hunde, die ich kenne, haben wenigstens Spaß an irgendwas. Ok, er spielt mit seinem Kauzeug, aber das wars auch schon. Ab und an mal kurz Zerrspielchen mit uns.


    Also spielt er ja doch. Wenn er soviel allein war und man kaum Zeit für ihn hatte, woher soll er denn das Spiel gelernt bzw. ausgebaut haben? Nutzt einfach die Gelegenheit, wenn er spielen möchte und freut euch daran.

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    Ich bin davon ausgegangen, dass Hunde Rudeltiere sind und zumindest mit solchen, die sie kennen und regelmäßig sehen, auch mal interagieren, sich mal jagen und jagen lassen etc. "Hallo" an der Leine bei unbekannten Hunden brauche ich nicht, mir würde es schon völlig reichen, wenn er nicht schon auf 10m ausrastet


    Das ist eine falsche Info die du da hast. Klar sind Hunde Rudeltiere, aber ein Rudel besteht nicht aus fremden Artgenossen und auch nicht aus Menschen. Um das Problem an der Leine zu lösen, empfehle ich dir folgende Beiträge:
    https://www.dogforum.de/leinenaggression-t61551.html
    https://www.dogforum.de/zeigen-und-ben…0und%20benennen

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    Die Hoffnung ist, dass er dann auch noch was anderes um sich herum wahrnimmt außer Gerüche. Er draußen ansprechbarer wird, mit uns zu interagieren, weil er nicht nur seinen Hormonen nachrennt


    Blöde Frage: woher willst du wissen, daß er nur seinen Hormonen folgt?? Er ist ein Windhund-Mix, er könnte genauso gut zig Fährten folgen. Sexuell übermotivierte Hunde tun ein wenig mehr als nur mit der Nase am Boden leben, vor allem wenn sie auf eine Hündin treffen.

    Trainiert ihr mit der Schleppleine? Da gibt es ein gutes Buch: Mit 10 Metern zum Erfolg

    Ein verhaltensgestörter Hund ist bei mir was ganz anderes. Dein Hund kommt aus dem TS, wer weiß schon was er vorher alles erlebt hat. Entweder er hat Selbstständigkeit gelernt, oder es liegt in seinen Genen. Das ist aber alles noch ganz weit weg von einem verhaltensgestörten Hund.

    Kein Hund MUSS zwingend mit anderen spielen. Kontakt aufnehmen und schnüffeln ist auch eine soziale Interaktion. Wenn mehr daraus wird - ist es schön. Wenn nicht, geht die Welt nicht unter.

    Pöbeln an der Leine: kuck mal hier unter Leinenaggression nach. Ist ein Problem das viele Hunde haben bzw. entwickeln. Aber dagegen kann man etwas tun. Trainingsvorschläge gibt es hier zu Hauf. Auch das ist nicht wirklich unnormal.

    Der Chip ist zwar besser als ne richtige Kastration, aber was erwartest du dir davon?? Das dein Hund das pöbeln an der Leine sein läßt? Das er voller Eifer mit Artgenossen spielt? Das er zu nem aufmerksamen und leicht lenkbaren Hund wird?
    Eine Garantie ist nicht gegeben und eher unwahrscheinlich. Da ist entsprechendes Training besser, sinnvoller und ohne einen med. Eingriff.

    Das Thema Artgenossen: wenn du Pech hast, wird sich sein friedliches, ignorantes Verhalten ändern. Er könnte allgemein aber noch ruhiger und langweiliger werden.

    Das schnüffeln, auflecken und markieren: zuerst einmal ist es ein Rüde, die markieren nunmal. Aber auch hier kann man mit entsprechender Erziehung Abhilfe schaffen. Das ist zwar ne Menge Arbeit mit viel Konsequenz, aber auch ein intakter Rüde lernt das.

    Das alles geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber was du hier schreibst ist in meinen Augen allein durch Erziehung zu schaffen.

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    Die TÄ sagt zwar, dass man ihn wohl nie mehr zu einem normalen Hund machen kann, aber kann dann wenigstens mit ihm arbeiten.


    Diese Aussage finde ich ja fast schon eine Frechheit. Nur weil der Hund kein großes Interesse an Artgenossen zeigt und am Urin schleckt und offenbar Selbstständig ist, ist er nicht "normal" :verzweifelt:

    Wow.. dann sind meine Hunde auch nicht normal. Denn meine Hunde spielen äußerst selten mit Artgenossen, meine Hündin prügelt sich liebend gern und ja sie gehen viel und gerne ihre eigenen Wege, weil ich es ihnen gönne und weil mir das lieber ist, als nen Hund zu besitzen der völlig fixiert auf Artgenossen, auf Spiele und auf mich ist.

    Ich würde euch empfehlen sucht nach einem anderen Trainer. Was dieser Hund braucht ist kein Chip, sondern einfach Zeit, engagierte Halter die lernen mit ihrem Hund umzugehen und Möglichkeiten entdecken ihn zu fordern bzw. zu motivieren.

    Shar Pei
    Hab hier ja nen Half Pei sitzen, mit vollem SP Charakter und bin einfach nur hin und weg. Diese Rasse bringt einfach genau das mit, was ich mir von einem Hund erwarte. Auch die Größe ist optimal, nicht zu klein und nicht zu groß. Und wenn ich dann in der Zukunft noch die Chance auf einen bone-mouth Shar Pei habe, dann ist mein Glück perfekt

    Basenji
    Durch Schicksal bin ich jetzt im Genuss diese tolle Rasse vorrübergehend bei mir zu haben. Mit einigen Dingen habe ich gerechnet, mit anderen nicht. Manches ist viel einfacher und manches auch viel schwieriger. Grundsätzlich würde ich sagen der Basenji ist mein Typ Hund, aber er bedeutet wesentlich mehr Arbeit. Sei es in Erziehungsdingen, oder in Sachen Bewegung. Ich bin sehr dankbar dafür die Chance bekommen zu haben und noch glücklicher das ich mich recht gut schlage.
    Ein Basenji wäre eine Option

    Thai Ridgeback
    Ich kenne mittlerweile 4 Thais und jeder ist anders und irgendwie gleich. Ich könnte mit dem Jagdtrieb vermutlich umgehen und auch mit den unsicheren Phasen eines Thais, aber in Punkto Verträglichkeit mit Artgenossen, sowie im allgemeinen Umgang... irgendwie sage ich ja, warum auch nicht. Aber ein kleiner Teil von mir hat Bauchschmerzen. Kann man einem Thai wirklich gerecht werden in meinen Lebensumständen. Manche sagen ja, manche sagen vielleicht. Ende offen

    Presa Canario
    Eine Freundin hatte einen Canario und ich war einfach hin und weg von dem Hund. Aber leider ist mir die Rasse zu groß und zu schwer

    Eurasier oder Chow Chow
    Finde ich allein optisch schön und auch vom Charakter sprechen mich einige Dinge an. Allerdings zu viel Fell

    Am. Staffordshire Terrier
    Da schlägt mein Herz höher =) Aber leider in Bayern unmöglich, zumindest legal

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    Sollte man ja eigentlich denken der Hund hat das kapiert und versteht nach 10000Malen dass er keine Angst haben muss, dass mein Freund ihm das Fressen wegfrisst oder?!


    Ihr macht den Fehler in den Hund etwas menschliches zu interpretieren. Ein Hund denkt und sieht die Welt völlig anders.

    Dein Hund sieht es eher so:
    Jetzt nimmt mir der schon wieder mein Futter weg oder wenn der mir zu Nahe kommt, dann nimmt er mir bestimmt wieder den Napf weg.

    Der stellt zwischen knurren, Napf wegstellen und morgens wieder hinstellen, keine Verbindung her. Für den Hund ist dein Freund eher der Böse.

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    Ich würde hier keine Handfütterung empfehlen bevor ich nicht wirklich sehe, wie der Hund reagiert


    Ich würde wohl auch eher mit Werfen und Verstecken beginnen. Danach kann man sehen wie weit man gehen kann. Solche Themen muß langsam und vorsichtig erarbeiten, sonst kann es böse nach hinten los gehen. Und bis es soweit ist: FINGER WEG VOM NAPF oder ihr könnt mich evtl. Löchern in der Hand leben.

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    Aber eine Rangordnung in einem Rudel Gibt es und wird es auch immer geben!

    Mensch und Hund bilden leider nur kein Rudel und von daher kann man auch nicht von Rangordnung sprechen.

    Ist es denn zuviel verlangt einen Hund mal in Ruhe fressen zu lassen?? Das dauert max. 5 Minuten bei nem gemütlichen Fressser. Solange kann man wirklich die Füße still halten und es vermeiden ständig am Hund vorbei zu laufen. Vor allem dann, wenn man doch mitbekommt, daß der Hund sich gestört fühlt.
    So erreicht man keinen Pluspunkt in dieser Situation, sondern gewaltige Abzüge.

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    Ich denke vielen Leuten mangelt es generell am grundlegenden Hundeverstand, sprich Verhalten, Kommunikation, Lerntheorie, Körpersprache etc.

    Ich finde es viel wichtiger seinen Hund überhaupt zu verstehen, egal ob die Rasse passt.


    Wie wahr, wie wahr

    Ja, auch solche Fälle gibt es. Ich kenne über Umwege zwei Personen mit recht anspruchsvollen Hunden, die waren da auch eher recht einfältig und waren der Meinung die Aussagen der Züchter und Halter seien völlig überspitzt und bei Ihnen wäre das ganz anders, weil sie ihren Hund ja auch anständig erziehen und sozialisieren. Ganz so einfach und nach Schema F scheint es auch nicht funktioniert zu haben.

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    Ich finde, da täte vielen Interessenten eine gute Portion Realismus und Selbsteinschätzung gut. Natürlich kann man mit seinen Aufgaben wachsen, aber man kann auch dran zerbrechen.


    Absolut. Ich beschäftige mich nun ja seit einiger Zeit mit einer bestimmten Rasse, die bei Gott nicht einfach ist. Im Großen und Ganzen sage ich mir, daß ist genau mein Ding, viele Eigenschaften die ich an einem Hund schätze. Auf der anderen Seite habe ich aber auch ein wenig Bauchschmerzen.
    Man muß bei der Wahl und Information über eine Rasse wirklich ehrlich sein und sich selbst und sein Umfeld gut einschätzen. Rassebeschreibungen allein helfen da nicht weiter. Da muß man schon tiefer bohren und sich in Foren anmelden, oder Halter besuchen und kritisch fragen.

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    Hm, aber wer sagt denn dass die Leute, die sich die falsche Rasse ins Haus geholt haben, sich nicht vorher informiert haben


    Niemand. Aber so mancher wählt eine bestimmte Rasse, liest sich durchaus ein und ist dann später mit dem Hund und seinem Verhalten überfordert, weil man kann viel lesen und hören, wenn es aber dann wirklich bei einem selbst so weit ist, merkt man plötzlich das man damit doch nicht so umgehen und leben kann.

    Wie deine Erfahrung mit dem aktiven Hund. Ein aktiver Hund ist schön und gut, aber der Hund hat nunmal keinen Ausstellknopf, der ist halt nicht nur 1 Stunden am Tag aktiv. Und das unterschätzen oftmals die Interessenten.