Beiträge von Lakasha

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    ich weiß das ein welpe keine 6 h alleine bleiben kann aber wenn er groß ist sollte er das aushalten,manche hunde brauchen ja schließlich mehr aufmerksamkeit als andere.


    Na dann is gut. Es gibt genug Leute die von einem Welpen erwarten stundenlang allein zu bleiben.

    Aber von nix, kommt nix

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    Ich war halt verunsichert, weil ich 2 Rueden kenne, die dies machen und die Besitzer meinen "es sind halt Rueden".


    Ich kenne da einen Züchter der mir selbiges erzählte, als ich nicht schlecht staunte, daß der Rüde an das Sofa markierte :hust: Gleiche Ausrede - Naja, wenns Spaß macht in so nem versifften Haushalt zu leben :pfeif:

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    Er müsste ca.6 h alleine bleiben können.


    Einen Welpen kann man noch keine 6 Stunden allein lassen. Da muß man sich Stück für Stück ran arbeiten. Auch bei einem Tierheim-Hund muß man sich genau erkundigen und selber testen

    Wenn Jagdtrieb nicht erwünscht ist, dann würde ich z.B. beim Dalmatiner und beim Eurasier sehr aufpassen und weitere Infos einholen. Den Elchhund kannst dir dann gleich aus dem Kopf schlagen. Der hat Jagdtrieb ohne Ende. Mit Collies kenne ich mich gar nicht aus.

    Leonberger fällt mir spontan noch ein, oder ein Berner Sennenhund.

    Wieviel Zeit kannst du täglich für den Hund erübrigen?
    Hast du bereits Hundeerfahrung?
    Soll dein Hund eher leicht zu erziehen sein, oder darfs gern ne Ecke schwieriger sein?
    Wie siehts mit Jagdtrieb aus (Feld, Wald in der Nähe)
    Welchen Sport könntest du dir mit Hund vorstellen

    Das ständige hinterherlaufen und allein bleiben = Erziehungsfrage
    Viele Hunde wachen automatisch, wenn auch die Ausprägungen sehr unterschiedlich sein können
    mit dem Beschützen wäre ich grundsätzlich vorsichtig. So mancher Hund macht sich hier dann selbstständig und verteidigt. Den Ärger und die Schwierigkeiten sollte man sich genau überlegen.
    Zudem bringen Hunde mit Schutztrieb auch gerne die Eigenschaft mit, eine konsequente Führung zu verlangen und man hat gut damit zu tun dem Hund klar zu machen, das Mensch die Situation klärt und nicht der Hund.

    Um mal von der ganz anderen Seite anzufangen:
    Schreib doch mal auf was du von einem Hund erwartest, was ist dir bei einem Hund wichtig, soll er sportlich sein, eher gemütlich, gehst du gerne viel und lange spazieren usw.
    Danach solltest du aufschreiben was du deinem zukünftigen Hund bieten kannst, Auslauf, Beschäfigung, Huschu usw.
    Dann sind auch optische Kriterien wichtig wie z.B. Größe, Gewicht, Fell usw.

    Deine Rassen sind z.T. sehr unterschiedlich, da würde eine persönliche Aufstellung sehr helfen.

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    Leider habe ich bei im Internet auch viel über deren Krankheiten gelesen und bin mir deshalb unschlüssig ob ich eine Rassehund oder eine Mischling nehme


    Auch Mischlinge können Erbkrankheiten in sich tragen. Von u.U. zwei kranken Rassehunden kann kein gesunder Mischling entstehen. Glück und Pech kann mal sowohl beim Rassehund, als auch beim Mischling haben.

    Zu den von dir genannten Rassen kann ich nicht viel sagen bis auf den Eurasier. Das sind wirklich sehr schöne und tolle Hunde, wenn sie nicht gerade soviel Fell hätten, würden sie auf meiner Liste stehen ;)
    Die zwei Eurasier die ich kenne haben allerdings ordentlich Jagdtrieb, obwohl gerne das Gegenteil behauptet wird. Ansonsten sind sie aber sehr nette Hunde, nicht ganz so einfach in der Erziehung und gehören wohl auch zur Sorte die einen pefekten Gehorsam eher weniger zeigt.

    Es gibt mit Sicherheit noch genug andere User hier, die die mehr zu den Rassen sagen können.

    Hier ein paar Links für die Wahl von Gemüse- und Obstsorten

    http://www.mkd-shop.ch/
    http://www.barf-fuer-hunde.de/gemueseliste-a-48.html
    http://www.barf-fuer-hunde.de/64.html
    http://dubarfst.eu/forum/board1-d…uese-obstliste/

    Da ist eine ordentliche Auswahl dabei, da läßt sich für (fast) jeden was finden. Ob nun allerdings püriert und/oder gekocht.. das macht jeder anders. Da ich hauptsächlich koche, wird auch das Gemüse entsprechend behandelt. Je nach Sorte wird gekocht, gedünstet, oder kurz blanchiert.

    Obst gibt es roh, aber püriert

    Und wenn ich mal gar keine Zeit habe, oder mit das Gemüse ausgegangen ist, dann gibt es von Lunderland den Gemüse-Mix zum Quellen.

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    Und ja, es gibt vereinslose Züchter die viel Geld investieren um mit wirklich guten Hunden zu züchten. Und selbst wenn sie ihre Tiere nicht bis ins kleinste Detail durchchecken und auf den Kopf stellen heisst das doch nicht das kranke Tiere dabei herauskommen müssen

    Das es sie gibt möchte ich nicht bezweifeln, aber i.d.R. sucht und recherchiert man viel und lange, bevor man so einen Züchter findet. Und je nach Rassendisposition ist die Untersuchung bis ins kleinste Details durchaus wünschenswert. Was bringt mir aber die vollständige Untersuchung der Elterntiere, wenn ich nur recht wenig über die Ahnen weiß. Ob die Eltern nun gute, oder schlechte Gene mitbringen, kann man ja nicht sehen

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    Was soll man bitte machen wenn man einer bestimmten Rasse verfallen ist, diese aber ziemlich kaputt gezüchtet wird?

    Dann muß man nach Alternativen suchen und ggf. Kompromisse schließen. Wenn das alles nicht geht, dann bleibt die Rasse ein Traum und man entscheidet sich anders.

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    oft werden wissentlich kranke Hunde mteinander verpaart um Geld zu verdienen

    Ungleich schlimmer ist das Verpaaren von Hunden, ohne überhaupt Ahnung von div. Erbkrankheiten gehört zu haben. Manchmal haben die Elterntiere bereits einen offensichtlichen Makel und werden trotzdem vermehrt. Ich weiß nicht was nicht schlimmer bzw. verantwortungsloser ist

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    Was passiert denn schreckliches wenn man nicht auf jedes winzige Detail achtet?

    Ich persönlich halte einen nervösen, hibbleigen, ängstlichen Hund durchaus als schlimm genug.

    Ich würde bei meiner Rasse nicht von jedem FCI/VDH Züchter kaufen, denn auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Ich würde aber bei noch weniger Dissi-Züchtern, oder komplett vereinslosen Züchtern kaufen. Dafür stecken zu viele krankhafte Potentiale in der Rasse.

    Da gibt es z.B. Züchter A der seine Hunde röntgen läßt, der Augen, Ohren & Co. untersucht, die Zuchtpartner genau wählt und alle 2-3 Jahre einen Wurf hat. Das Ergebnis sieht nicht nur gut aus, sondern scheint auch recht gesund zu sein. Zumindest das was man erfahren kann

    Dann gibt es einen Züchter B der in 4 Jahren 11 Würfe produziert, den Deckrüden im Haus hat und so manche Hündin zwischen den Würfen max. 10 Monate Zeit läßt.

    Als Welpenkäufer der nicht jahrelang Erfahrung hat, der meist nicht allzuviel über Internas und div. Erkrankungen weiß, der kein bestimmtes Ziel von Augen hat, sondern einfach nen Hund der Rasse X will, wohin würdest du ihn schicken??

    Und genau da sehe ich das Problem. Wenn ich nen kranken VDH Hund kaufe, dann kann ich mich an den Club wenden und man geht der Sache auf den Grund.
    Das Papiere und div. Datenbanken überschätzt werden, da gebe ich dir z.T. sogar Recht.
    Dennoch sehe ich es als Notwendigkeit an.

    Wenn ich damit leben kann, daß mein Hund u.U. nen schwierigen Charakter mit sich bringt, das mein Hund u.U. ein erhöhtes gesundheitliches Risiko in sich trägt... dann suche ich mir entweder meinen Wunschhund aus und lebe damit glücklich und fröhlich und stehe dazu, oder aber ich gehe gleich zum Tierschutz und such mir da ein Überraschungspaket und laß es auf mich zukommen.

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    Wie viele seit ihr denn so? Ist rund um die Uhr jemand da, der eure Wauzis "bespasst"? Ich habe einfach Angst davor, dass meiner Dicken langweilig wird, ich muss ja auch arbeiten und ich das alleine nicht schaffe .


    Hand heb - bin auch "Allein-erziehend" :D

    Meine Mutter hat hin und wieder die ehrenvolle Aufgabe die Hunde zu betreuen, was eher berufliche Gründe hat. Ansonsten sind die Hunde zwar mit im Büro, müssen sich aber dort eher selbst beschäftigen, besser gesagt ist dort Ruhe angesagt.

    Das heißt für mich morgens ne Stunde früher aufstehen, in der Mittagszeit ne Stunde freischaufeln und abends sich Zeit für die Hunde nehmen. Ansonsten gibt es im Büro eher selten eine große Beschäftigung.

    Ich habe zwar für den absoluten Notfall familiäre Hilfe, kümmere mich aber sonst allein um die Hunde. Auch wenn mir mal das Wasser bis Oberkante steht ;)

    Falbala
    Und selbst wenn... ich kann da (meist) drüber stehen ;) Jeder findet was anderes schön oder einzigartig. Ich mag die Biester wegen ihres Charakters, das spricht mich einfach voll und ganz an und der traditional ist in meinen Augen ein wunderschöner Hund, genau nach meinem Geschmack. Ich würde mit so einem Faltenmonster auch nicht glücklich werden und werde auch die Zucht dieser nicht unterstützen.

    Ich will einfach nur aufzeigen, daß es gerade beim Shar Pei (der ja so umstritten ist) auch andere Wege gibt, die man nur entdecken muß. Und wenn es nur einen Menschen gibt, der sich aufgrund dieser "Aufklärung" einen traditional ins Haus holt, dann ist das für mich ein Gewinn.

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    Stellt sich auch die Frage: wäre es - rein theoretisch - überhaupt noch möglich "gesunde" Hunde zu züchten? Denn nur weil sich irgendwelche Hunde irgendwo auf der Welt vermehren heisst es noch lange nicht dass sie gesund sind. Was ist gesund? Wer definiert das?


    Eine sehr interessante Frage