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Und ja, es gibt vereinslose Züchter die viel Geld investieren um mit wirklich guten Hunden zu züchten. Und selbst wenn sie ihre Tiere nicht bis ins kleinste Detail durchchecken und auf den Kopf stellen heisst das doch nicht das kranke Tiere dabei herauskommen müssen
Das es sie gibt möchte ich nicht bezweifeln, aber i.d.R. sucht und recherchiert man viel und lange, bevor man so einen Züchter findet. Und je nach Rassendisposition ist die Untersuchung bis ins kleinste Details durchaus wünschenswert. Was bringt mir aber die vollständige Untersuchung der Elterntiere, wenn ich nur recht wenig über die Ahnen weiß. Ob die Eltern nun gute, oder schlechte Gene mitbringen, kann man ja nicht sehen
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Was soll man bitte machen wenn man einer bestimmten Rasse verfallen ist, diese aber ziemlich kaputt gezüchtet wird?
Dann muß man nach Alternativen suchen und ggf. Kompromisse schließen. Wenn das alles nicht geht, dann bleibt die Rasse ein Traum und man entscheidet sich anders.
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oft werden wissentlich kranke Hunde mteinander verpaart um Geld zu verdienen
Ungleich schlimmer ist das Verpaaren von Hunden, ohne überhaupt Ahnung von div. Erbkrankheiten gehört zu haben. Manchmal haben die Elterntiere bereits einen offensichtlichen Makel und werden trotzdem vermehrt. Ich weiß nicht was nicht schlimmer bzw. verantwortungsloser ist
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Was passiert denn schreckliches wenn man nicht auf jedes winzige Detail achtet?
Ich persönlich halte einen nervösen, hibbleigen, ängstlichen Hund durchaus als schlimm genug.
Ich würde bei meiner Rasse nicht von jedem FCI/VDH Züchter kaufen, denn auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. Ich würde aber bei noch weniger Dissi-Züchtern, oder komplett vereinslosen Züchtern kaufen. Dafür stecken zu viele krankhafte Potentiale in der Rasse.
Da gibt es z.B. Züchter A der seine Hunde röntgen läßt, der Augen, Ohren & Co. untersucht, die Zuchtpartner genau wählt und alle 2-3 Jahre einen Wurf hat. Das Ergebnis sieht nicht nur gut aus, sondern scheint auch recht gesund zu sein. Zumindest das was man erfahren kann
Dann gibt es einen Züchter B der in 4 Jahren 11 Würfe produziert, den Deckrüden im Haus hat und so manche Hündin zwischen den Würfen max. 10 Monate Zeit läßt.
Als Welpenkäufer der nicht jahrelang Erfahrung hat, der meist nicht allzuviel über Internas und div. Erkrankungen weiß, der kein bestimmtes Ziel von Augen hat, sondern einfach nen Hund der Rasse X will, wohin würdest du ihn schicken??
Und genau da sehe ich das Problem. Wenn ich nen kranken VDH Hund kaufe, dann kann ich mich an den Club wenden und man geht der Sache auf den Grund.
Das Papiere und div. Datenbanken überschätzt werden, da gebe ich dir z.T. sogar Recht.
Dennoch sehe ich es als Notwendigkeit an.
Wenn ich damit leben kann, daß mein Hund u.U. nen schwierigen Charakter mit sich bringt, das mein Hund u.U. ein erhöhtes gesundheitliches Risiko in sich trägt... dann suche ich mir entweder meinen Wunschhund aus und lebe damit glücklich und fröhlich und stehe dazu, oder aber ich gehe gleich zum Tierschutz und such mir da ein Überraschungspaket und laß es auf mich zukommen.