Beiträge von Lakasha

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    Mit dem schnappen usw. hätte ich nicht mal so ein riesen Problem..wenn es sich wegerziehen lässt..

    Falscher Ansatz.... erst gar nicht so weit kommen lassen ;)

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    aber kann ich einen 30 kg Hund problemlos halten wenn er in die Leine springt?


    Von Beginn an Leinenführigkeit trainieren und konsequent dabei bleiben. Wenn Hund nämlich lernt, daß man an der Leine nicht zieht und auch sonst keinen Affentanz aufführt, dann muß man sich da auch keine Sorgen machen.

    Das ist zwar oft leichter gesagt als getan, aber wenn man die späteren Konsequenzen im Hinterkopf behält, dann gibt man sich eben besonders viel Mühe und trainiert daran besonders.

    Ich würde wohl ein ernsthaftes Gespräch bevorzugen um die genauen Gründe zu erfahren und dann entsprechend darauf eingehen.

    Ich würde meinem Hund auch das schlecken verbieten. Einfach aus dem Grund, wenn die Schwiegereltern ohnehin schon nah an der Hysterie sind, dann sollte man solche Situationen einfach vermeiden. Der Hunde könnte auch mal "blöd" reagieren und dann sehen sich die Schwiegereltern noch im Recht und das Familienleben wird nicht einfacher.

    Je nachdem wie oft die Familie zu Besuch ist, würde ich mir einfach überlegen wie kann man den Hund entsprechend handeln, so daß alle ohne Streß miteinander leben können. In meinem Haus würde ich klare Regeln aufstellen für den Hund und für die Besucher. Wenn man selbst in der Besucherrolle ist, sollte man sich entsprechend an die Hausregeln halten

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    Lakasha - Was meinst du mit unangenehm? Ich denke schon das ich in der Erziehung sehr konsequent bin. Ich frage mich nur das ne Sache der Erziehung ist oder ob ich dann immer "Angst" haben muss das der Rotti mich schnappt wenn ich zB trenne oder ihn mal körperlich zurecht weise usw..denn so hätte ich ja nie ne Chance.


    Mit unangenehme meine ich, dass ein Rottweiler der mal kucken will wieweit er gehen kann, durchaus mal mit knurren, schnappen und zwicken reagieren kann. Wenn man da einfach überfordert ist, oder eben sagt mit solch einem Verhalten kann ich nicht, dann sollte man sich evtl. nen Rottweiler gut überlegen.

    Wenn du konsequent und souverän bist und auch in heiklen Situationen nen klaren Kopf behälst, dann ist ein Rotti mit Sicherheit ein toller Hund. Wenn man Hunde trennt können immer Unfälle passieren, egal welcher Rasse. Das Hunde sich nicht immer grün sind - ist auch normal.

    Ein Rottweiler ist in meinen Augen und mit meinen gemachten Erfahrungen einfach kein Hund der in unsichere, unwissende, inkompetente Hände gehört. Ich will dir das nicht unterstellen, um Gottes Willen. Aber ich behaupte jetzt einfach mal, das ein Rottweiler durchaus zu selbstbewußten Hunden gehört, die wirklich klar und deutlich geführt werden wollen von ihrem Mensch. Dann sind sie wunderbare Zeitgenossen.

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    Muss ich beim Rotti Angst haben das er auch mal gegen mich geht


    Rottweiler sind Hunde die gerne und viel testen. Die testen ihre Grenzen sehr genau und können richtig unangenehm werden, wenn du zimperlich bist, oder mit solchem Verhalten überhaupt nicht klar kommst, dann laß lieber gleich die Finger vom Rottweiler.

    Ob zwei Rüden passen... die Frage mußt du dir selbst beantworten. Alles weitere ist Erziehungssache.

    Da wirst du wohl nicht herum kommen alle Seiten zu lesen. Da wurde bereits auf diese Thematik eingegangen und das es eben nicht in Ordnung ist. Da wurden auch Alternativen & Co. aufgezeigt. Aber alles nochmal zu wiederholen wäre wirklich zu müssig.

    Find ich absolut klasse von dir :gut:

    Würde mich über Berichte und persönliche Einschätzung von dir echt freuen. Ich kann mir in keinster Weise vorstellen, daß Kolja ein völlig irrer und unkontrollierbarer Hund ist. Die sind zwar manchmal hart im Nehmen, aber auch sehr sensibel. Den Teufelskreis man durchbrechen, aber laß die Wasserspritze lieber zu Hause ;) :D

    Ganz ehrlich: bei "Problemverhalten" ist es oft ein langer und harter Weg, aber es lohnt sich. Du wirst einen Weg mit Kolja finden müssen und konsequent daran arbeiten. Deine Trainerin soll dir lieber zeigen wie das geht und dir nicht schon im Vorfeld den Mut nehmen.

    Die Pei Rüden die ich kenne sind alle irgendwie speziell, aber sie sind durchaus nette Zeitgenossen. Klar, mögen sie nicht jeden Rüden, aber sie sind keine unkontrollierbaren Monster.

    Wenn er den Blickkontakt kennt, dann fordere das draußen auch ein und zwar noch bevor er abdreht. Das wird zu Beginn nicht immer funktionieren, aber bleib dran. Deine Trainerin soll dir dabei helfen. Solche Spielereien wie Wasserspritze - das kannste knicken. Das hätte aber deine Trainerin sehen sollen, wenn Kolja wirklich so abdreht.

    Fordere deine Trainerin auf dir zu helfen und zwar ohne sinnlose Ratschläge wie Kastration. Du bezahlst die Frau dafür und wenn sie so fähig ist, dann sollte sie dazu in der Lage sein.

    Der Tip mit der Schilddrüse ist ebenfalls sehr gut. SDU ist bei Shar Peis ein häufiges Problem. Inwieweit das Alter eine Rolle spielt... da habe ich keine Ahnung.

    Den Ratschlag von CoopersGirl find ich auch gut.

    Was trainierst du denn täglich ?? Wie lange und mit kolja allein, draußen und drinnen ??

    Huschu ist für mich halt immer relativ. Da kann man u.U. wirklich viel lernen bei kompetenten Trainern, kann aber auch ziemlich in die Hose gehen.

    Bei deiner Trainerin stört mich ganz persönlich das sie sich für eine Kastra in diesem Alter ausspricht mit diesem Verhalten. Zeitgleich aber den eigenen Hund mit MK in die Gruppe werfen, weil er offensichtlich nicht in der Lage ist zu maßregelen, ohne zu lochen. Davon lernt der Hund der Trainerin nichts und die Kundenhunde lernen noch viel weniger, nämlich das Falsche.

    Deswegen ist man hier skeptisch und ich finde auch ein wenig zu recht. Du mußt die >Huschu nicht gleich verlassen, aber du solltest dich vielleicht selbst mit geeigneter Fachliteratur informieren.